Seite 7: SATA-6G-, USB-3.1-Gen1/Gen2- und M.2-Performance

USB-3.1-Gen2-Performance

Das ASRock X399 Taichi stellt zwei USB-3.1-Gen2-Schnittstellen bereit. Beide arbeiten nativ mit dem X399-Chipsatz zusammen. Dabei gibt es je eine Typ-A- und zwei Typ-C-Ausführung.

AMDs X399-Chipsatz liefet wieder eine solide Leistung ab. Lesend wurden 838 MB/s und schreibend sehr hohe 965 MB/s erreicht.

 

USB-3.1-Gen1-Performance

An USB-3.1-Gen1-Buchsen bietet das ASRock X399 Taichi insgesamt zwölf Stück an. Am I/O-Panel kann auf acht Stück direkt zugegriffen werden, die restlichen vier Stück können über die beiden internen Header realisiert werden. Dabei arbeiten die acht Anschlüsse am I/O-Panel mit der CPU und die vier externen Schnittstellen über den X399-PCH zusammen. Für den USB-3.1-Gen1-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.1-Gen2-Lösung verwendet.

Auch beim ASRock X399 Taichi zeigt sich, dass der X399-Chipsatz die bessere USB-3.1-Gen1-Performance liefert. Gemessen haben wir von der CPU aus 410 MB/s lesend und 430 MB/s schreibend. Über den Chipsatz wurden lesend etwa 25 MB/s und schreibend ca. 30 MB/s mehr erreicht.

 

SATA-6G-Performance

Das ASRock X399 Taichi stellt acht SATA-6GBit/s-Buchsen bereit. Alle acht SATA-Konnektoren arbeiten nativ mit dem X399-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

Keine Beanstandungen haben wir bei der SATA-6GBit/s-Performance mit einer Leserate von 555 MB/s und einer Schreibrate von 525 MB/s.

 

M.2-Performance

Auf dem ASRock X399 Taichi halten sich gleich drei M.2-Schnittstellen bereit, welche allesamt an den TR4-Prozessor mit jeweils vier Gen3-Lanes angebunden sind (32 GBit/s). Für den M.2-Test verwenden wir die Samsung SSD SM961 mit 256-GB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Samsung mit 3.100 MB/s lesend und 1.400 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe in der Version 1.2 und bedient sich an vier Gen3-Lanes vom Chipsatz.

Ähnlichkeiten zum Gigabyte-Brett zeigten sich auch bei der Performancemessung des M.2-Moduls. Der ATTO-Disk-Benchmark kam auf höchstens 2 GB/s im Lesen. Crystal Disk Mark bescheinigt jedoch die passende Leistung mit 3.380 MB/s lesend und 1.529 MB/s schreibend.