Seite 3: Features und Layout (2)

Das I/O-Panel besteht aus folgenden Anschlüssen:

  • BIOS-Flashback-Button
  • PS/2, 2x USB 3.1 Gen1 (CPU)
  • WLAN-AC- und Bluetooth-Modul (Intel)
  • 2x USB 3.1 Gen1 (CPU)
  • 5x 3,5-mm-Klinke-Buchsen, 1x TOSLink
  • 2x USB 3.1 Gen1 (CPU)
  • Gigabit-LAN (Intel I211-AT), 2x USB 3.1 Gen1 (CPU)
  • Gigabit-LAN (Intel I211-AT), 2x USB 3.1 Gen2 (AMD X399)

Am I/O-Panel wurden von ASRock gleich achtmal USB 3.1 Gen1 über den TR4-Prozessor, zwei native USB-3.1-Gen2-Buchsen (jeweils einmal Typ-A und Typ-C) und Dual-Gigabit-LAN über zwei Intel-I211-AT-Controller berücksichtigt. Mit an Bord ist zudem ein Intel-WLAN-ac- und Bluetooth-Modul. Allerdings wird eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 433 MBit/s unterstützt, wobei die Konkurrenz im gleichen Preissegment WLAN-ac bis 867 MBit/s und damit die doppelte Leistung ermöglicht.

Eine PS/2-Schnittstelle wird auch weiterhin für wichtig erachtet, genauso wie fünfmal 3,5-mm-Klinke und einmal TOSLink. Ganz links sitzt der BIOS-Flashback-Button, mit dem der Anwender das BIOS komfortabel aktualisieren kann. Bei dem ganzen I/O-Panel-Layout fällt auf, dass die Audioanschlüsse in die Mitte gerückt sind. In den meisten Fällen sitzen diese hingegen ganz rechts.

Unter dem Kunststoff-Cover verbirgt sich nicht nur der Realtek-ALC1220-Audio-Codec, sondern auch zweimal der Intel I211-AT-Netzwerkcontroller mit jeweils 1-GBit/s-Unterstützung. Via Teaming lassen sich die beiden Ports zusammenschalten. Für eine verbesserte Audio-Qualität haben die Taiwaner außerdem fünf Audio-Kondensatoren sowie einen 600-Ohm-Kopfhörerverstärker verbaut.

Nuvotons NCT6779D-R wird als SuperI/O-Controller eingesetzt und ist für die Überwachung der Temperaturen, Spannungen und Lüftergeschwindigkeiten zuständig.

ASRock hat auf dem X399 Taichi einen zusätzlichen Taktgeber integriert. Diese Aufgabe wird dem Chip mit der Bezeichnung "9VRS4883BKLF" oben auf dem Bild übergeben, mit dem das Overclocking vereinfacht wird.

Mit einem Power-, Reset-, und Clear-CMOS-Button sowie einer Debug-LED hat ASRock an etwas Onboard-Komfort gedacht. Im Test zum ASRock X299 Taichi hatten wir kritisiert, dass der Hersteller auf sämtlichen Onboard-Komfort verzichtet hat.

Das ASRock X399 Taichi wirkt nicht überfrachtet, alle Anschlüsse sind auf dem ATX-PCB sehr gut erreichbar gewesen. Einzig die BIOS-Batterie hat einen etwas ungünstigen Platz erhalten. Jedoch wird dies mit dem CMOS-Clear-Button anständig kompensiert, wenn es um das Zurücksetzen des BIOS geht.

Mit zwei CPU-FAN- und drei System-FAN-Headern kann der Anwender auch jede Menge Lüfter oder auch zwei Wasserpumpem anklemmen, um die Gehäusebelüftung beziehungsweise Kühlung zu optimieren.