Seite 3: Features und Layout (2)

Die I/O-Panel-Anschlüsse von links nach rechts und von oben nach unten:

  • CMOS-Clear-Button, BIOS-Flashback+-Button
  • PS/2, 2x USB 2.0
  • USB 2.0 (USB Flashback+)
  • WLAN- und Bluetooth-Modul (Intel Dual-Band Wireless-AC 8265)
  • 4x USB 3.1 Gen1 (ASMedia ASM1074)
  • Gigabit-LAN (Intel I219-V), 2x USB 3.1 Gen2 (Typ-A und Typ-C, ASMedia ASM3142)
  • 5x 3,5 mm Klinke Buchsen, 1x TOSLink

Am I/O-Panel werden dem Anwender nicht nur drei USB-2.0-, sondern auch vier USB-3.1-Gen1-Schnittstellen geboten. Fehlen dürfen an dieser Stelle selbstverständlich auch zwei schnellere USB-3.1-Gen2-Anschlüsse nicht. MSI hat jeweils eine Typ-A- und Typ-C-Ausführung berücksichtigt. Komfort bietet dabei einerseits der CMOS-Clear- und andererseits der USB-Flashback+-Button. Des Weiteren hält sich neben einer PS/2-Schnittstelle das Intel-WLAN-Modul mit den beiden Antennengewinden auf.

Der Gigabit-LAN-Port nimmt seine Arbeit über Intels I219-V-Controller auf. Schließlich können die fünf 3,5-mm-Klinke-Buchsen sowie der TOSLink-Anschluss für das heimische Audio-Equipment verwendet werden.

Vom Rest der Komponenten getrennt wurde das Audio-Boost-4-Feature auf der Platine integriert. Dieses besteht aus dem Realtek-ALC1220-Codec, 13 Audio-Kondensatoren und einem OP1652-Kopfhörerverstärker von Texas Instruments. Der große Kandidat weiter links ist Nuvotons NCT6795D-M und nimmt seine Arbeit als SuperI/O-Controller auf. Er überwacht die Spannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten.

Im nahezu selben Abstand weiter links sehen wir Intels I219-V-Netzwerkcontroller. Er unterstützt eine maximale Transferdatenrate von 1 GBit/s und hat auch Features wie Wake-on-LAN und VLAN mit an Bord.

Vom VR-Boost-Chip aus links ist der ASMedia ASM3142 sichtbar, welcher die Typ-A- und Typ-C-Schnittstelle am I/O-Panel bedient. ASMedias ASM1074-USB-3.1-Gen1-Hub kümmert sich um den Typ-A-Turm mit vier Anschlüssen.

Unten rechts in der Ecke des PCBs haben die Taiwaner noch einige interessante Features hinterlassen. Angefangen von einem Power- und Reset-Button sowie einem BIOS-Switch, bis hin zu dem Game-Boost-Knob und auch einem Slow-Mode-Header für den Einsatz einer Stickstoff-Kühlung.

MSI Game-Boost-Knob für schnelle Übertaktung

Auf einigen Platinen stellt MSI den Game-Boost-Knob zur Verfügung, mit dem der installierte Prozessor und gegebenenfalls auch der Arbeitsspeicher auf schnelle Weise übertaktet werden können. Auch das X299 Gaming Pro Carbon (AC) bietet den Game-Boost-Knob. Von den großen Skylake-X-Prozessoren abgesehen, sind die Taktfrequenzen der insgesamt 11 Stufen für die ersten fünf Core-X-Prozessoren bekannt.

StufeCPU-Taktfrequenzen
Kaby-Lake-XSkylake-X
Core i5-7640XCore i7-7740XCore i7-7800XCore i7-7820XCore i9-7900X
Stufe 0 4,0 GHz 4,3 GHz 3,5 GHz 3,6 GHz 3,3 GHz
Stufe 1 4,5 GHz 4,8 GHz 4,1 GHz 4,4 GHz 4,4 GHz
Stufe 2 4,6 GHz 4,9 GHz 4,2 GHz 4,5 GHz 4,5 GHz
Stufe 4 4,7 GHz 5,0 GHz 4,3 GHz 4,6 GHz 4,6 GHz
Stufe 6 4,8 GHz 5,1 GHz 4,4 GHz 4,7 GHz 4,7 GHz
Stufe 8 4,9 GHz 5,2 GHz 4,5 GHz 4,8 GHz 4,8 GHz
Stufe 10 5,0 GHz 5,3 GHz 4,6 GHz 4,9 GHz 4,9 GHz
Stufe 11 5,1 GHz 5,4 GHz 4,7 GHz 5,0 GHz 5,0 GHz

Die Stufe 0 entspricht unverändert dem Standard-Takt beziehungsweise dem Grundtakt. Ab der Stufe 1 geht es dann mit der CPU-Übertaktung los und diese wirkt sich auf alle verfügbaren physischen CPU-Kerne aus. Aufgrund der unterschiedlich ausfallenden Chip-Güte ist die Garantie für einen Erfolg natürlich nicht gegeben. Aus diesem Grund ergibt eine manuelle Übertaktung immer noch einen tiefen Sinn.

Interessanter für Shop-Betreiber ist die Möglichkeit, ihren Kunden die LED-Beleuchtung zu präsentieren. Dies erfolgt mit dem DEMOLED1-Button. Mithilfe des JSEL1-Headers kann einerseits die Farbe und andererseits der Leuchteffekt gewechselt werden. Einprägsam sind an dieser Stelle auch die drei Sys-FAN- und die beiden USB-2.0-Header.

Auf dem ATX-PCB hat MSI keinen freien Platz übrig gelassen und eben gut mit sinnvollen Features gefüllt. Nichtsdestotrotz sind alle Schnittstellen und Anschlüsse gut erreichbar.