Seite 3: Features und Layout (2)

Und hier haben wir auch schon den zweiten Netzwerkcontroller in freier Wildbahn. Intels I211-AT. Auch er kommt auf Transferraten von bis zu 1 GBit/s (theoretisch). Er kann zusammen mit dem I219-V in ein Teaming-Verbund zusammengefasst werden.

Nuvotons NCT6791D fungiert als SuperI/O-Controller und ist für die Überwachung der Spannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten zuständig.

Der ASM3142 von ASMedia wird vielen neuen Mainboards verbaut und stellt die neueste Errungenschaft von ASMedia dar. Angetrieben von zwei Gen3-Lanes kommt der Controller auf diese Weise auf 16 GBit/s. Werden daher also beide Anschlüsse am I/O-Panel gleichzeitig verwendet, wird jeder Anschluss mit 8 GBit/s versorgt.

ASMedias ASM1061 erweitert das X299 Taichi um weitere zwei SATA-6GBit/s-Buchsen. Wie wir schon in einigen Mainboard-Tests feststellen durften, kommt er auf Netto-Transferraten von etwas über 400 MB/s und kann die SATA-6GBit/s-Spezifikation nicht vollständig ausreizen.

Schließlich konnten wir auch noch den ASM1074-USB-3.1-Gen1-Hub auf der PCB-Rückseite entdecken, der sich den beiden Headern annimmt und mit vier Ports damit belegt ist.

Über der Debug-LED sind bereits die Pins für jeweils einen Power- und Reset-Button sichtbar. Daher finden wir es schade, dass ASRock sich gegen die Integrierung der beiden Buttons entschieden hat, die den Komfort deutlich erhöht hätten. Das Gleiche gilt übrigens auch für den USB-3.1-Gen2-Header, der auf neuesten Mainboards vereinzelt anzutreffen ist. Auch dafür wurde das X299 Taichi bereits vorbereitet, der entsprechende Header inklusive der dafür nötige Controller wurden jedoch nicht verlötet.

Das gesamte Mainboard-Layout vom ASRock X299 Taichi hat uns gut gefallen. Besonders positiv anzumerken ist, dass bei Verwendung von nur einer Grafikkarte (Dual-Slot) kein weiterer Steckplatz belegt wird. Allerdings muss die Grafikkarte entnommen werden, wenn der Besitzer Zugriff auf die mittlere M.2-Schnittstelle erhalten möchte.