Seite 3: Features und Layout (2)

Wir machen mit dem I/O-Panel weiter:

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Das I/O-Panel vom MSI X99S XPOWER AC.
  • PS/2, 2x USB 2.0
  • CMOS-Clear-Button
  • 4x USB 3.0 (ASM1074)
  • Gigabit-LAN (Intel I218-V), 2x USB 3.0 (ASM1074)
  • Gigabit-LAN (Intel I210-AT), 2x USB 3.0 (ASM1074)
  • 2x USB 3.0 (ASM1042AE)
  • WLAN/Bluetooth-Modul
  • und die analogen Auduianschlüsse sowie ein optischer Digitalausgang (Toslink)

USB-Anschlüsse in Hülle und Fülle, darunter zehn als USB-3.0-Ausführung bieten eine enorme Anschlussvielfalt. Zusätzlich bieten sich zwei Gigabit-LAN-Ports, ein CMOS-Clear-Taster, eine PS/2-Schnittstelle sowie die analogen Audiobuchsen und ein Toslink-Anschluss an. Die mitgelieferten Antennen werden an dem bereits montierten WLAN-Bluetooth-Modul angeschraubt.

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Ein vertikaler USB-2.0-Anschluss erhöht den Komfort beim Benchen.

Hier sind die beiden vertikalen SATA-6G-Ports zu sehen. Mit dem BIOS-Switch kann der Anwender zwischen den beiden BIOS-Ships hin- und herschalten. Rechts ist dann noch ein vertikaler Typ-A-USB-2.0-Anschluss zu sehen. Gerade wenn es beim Ausführen von Benchmarks schnell gehen soll, ist ein nativer Anschluss direkt auf dem Mainboard eine tolle Sache.

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MSI hat auf dem PCB eine Tabelle mit der Grafikkarten-Verteilung hinterlassen.

Im Einzugsbereich des M.2-Slots wurde eine Tabelle hinterlassen, auf der direkt einsehbar ist, wie die Grafikarten je nach Anzahl auf dem Board verteilt werden sollten. Diese Tabelle gilt ausschließlich für die beiden größeren Prozessoren, die 40 Lanes bereitstellen.

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Natürlich besitzt das X99S XPOWER AC auch einen SuperI/O-Chip.

Der Nuvoton NCT6792D+ wird als SuperI/O-Controller eingesetzt, sodass die wichtigsten Spannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten immer im Auge behalten werden können. Letztere können durch ihn auch manuell gesteuert werden.

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Ein umfangreiches Overclocking-Panel wartet auf den Übertakter.

Diese Stelle dürfte dem extremen Übertakter ein Lächeln ins Gesicht zaubern. In dem Bereich des Mainboards wurden die zahlreichen Overclocking-Funktionen untergebracht, die MSI für das X99S XPOWER AC vorgesehen hat. Angefangen auf der linken Seite hält sich der Fast-Button bereit, durch dessen Betätigung ein schneller Startvorgang ins BIOS erfolgt. Gefolgt vom "DISCH1"-Button. Wird er gedrückt, so wird das gesamte PCB entladen, was zur Folge hat, dass alle Einstellungen auf die Standard-Parameter gesetzt wird. Dies kommt einer Entnahme der Batterie auf dem Mainboard gleich.

Etwas oberhalb des 24-poligen ATX-Stromanschlusses befinden sich drei Switches. Der oberste bewirkt die Umschaltung des OC-Genie-Gear 1 und 2. Im ersten Gear wird der Prozessor ein wenig mit automatischen Settings übertaktet, Gear 2 übertaktet den Prozessor noch weiter und hebt gleichzeitig den BCLK etwas an. Eine blaue und rote LED zeigt den aktuell aktiven Gear an. Mit dem zweiten Switch kann das Intervall für die Control-Buttons von standardmäßigen 0,1 MHz auf 1 MHz gesetzt werden. Schließlich bleibt noch einer übrig. Er schaltet das Mainboard in den LN2-Modus (Slow Mode), wodurch spezielle BIOS-Settings aktiv werden, damit das Board bei den extremen Verhältnissen weiterhin ordnungsgemäß arbeiten kann.

Als nächstes kommen weitere Buttons. Die oberen beiden Plus- und Minus-Tasten beeinflussen den CPU-Multiplikator, die unteren beiden dagegen den BCLK. Ferner sind der Power- und Reset-Button als Pflicht anzusehen, gerade auf einem Overclocking-Mainboard. Als nächstes kommt der OC-Genie-Button, dessen Funktionen wir bereits erläutert haben. Unterhalb von ihm können mit den vier DIP-Schaltern vier von fünf PCIe-3.0-x16-Steckplätze deaktiviert werden, falls dies erforderlich ist. Eine Diagnostic-LED zeigt zu jedem Zeitpunkt den aktuellen Status des Boards an und darf ebenfalls nicht fehlen. Last but not least gibt es auch noch die V-Check-Points. Mit den mitgelieferten Adaptern können mittels Multimeter folgende Spannungen genauer ausgelesen werden: VCCIN, DDR01, DDR23, VPP01, VPP23 und CORE.

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Gleich zwei USB-3.0-Hubs erweitern die Anschlussmöglichkeiten enorm.

In den meisten Fällen kommen ASMedias ASM1074 bei aktuellen Mainboards zum Einsatz. Er ist kein eigenständiger Controller, sondern arbeitet lediglich als USB-3.0-Hub. Auf dem MSI X99S XPOWER AC arbeiten gleich zwei von ihnen auf dem PCB. Jeder von ihnen wird von einem nativen USB-3.0-Anschluss vom X99-Chipsatz mit Daten versorgt und gibt auf der andere Seite vier Anschlüsse wieder heraus. Je nachdem wieviele Geräte dann später über den Hub laufen, müssen sich vier USB-3.0-Anschlüsse eine Bandbreite von nur 5 GBit/s teilen. Das ist die Bandbreite, die ein Anschluss alleine bewältigen könnte.