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Test: ASUS Sabertooth Z77 - Der besondere Begleiter

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Seite 8: Fazit

Das ASUS Sabertooth Z77 aus der TUF-Serie ist zweifelsohne ein extravagantes Mainboard. Vormontiert ist bereits der Thermal Armor, der nicht nur schick anzusehen ist, sondern auch temperaturtechnisch sehr effektiv arbeitet. Unter dem Verdeck zeigt sich eine sehr gut ausgestattete Platine, die mit sehr hochwertigen Bauteilen bestückt wurde und besonders unter Last-Situationen sehr effizient arbeitet. Die hochwertigen Bauteile eignen sich auch für ambitionierte Overclocking-Versuche, ohne dass dies der Hauptzweck der Platine wäre. ASUS stellt hierzu jede Menge nützliche BIOS-Funktionen bereit. Jedoch sind hier typische Overclocking-Features wie Onboard-Power- und Reset-Button sowie Debug-LED und Spannungsmesspunkte Fehlanzeige. Dafür befindet sich nahe der vier DIMM-Slots ein MemOK!-Button, der in manchen Situationen recht sinnvoll sein kann.

Mit der Ausstattung hat sich ASUS Mühe gegeben. Primär für den Einsatz von Grafikkarten, stehen zwei PCIe-3.0-x16-Slots bereit, die natürlich auch eine SLI-Gespann mit zwei Grafikkarten erlauben. Ihre 16 Lanes erhalten sie typischerweise direkt von der CPU und müssen sie sich untereinander aufteilen. Mithilfe des mechanischen PCIe-2.0-x16-Slots ist sogar ein 3-Way-CrossFireX-Betrieb möglich. Alternativ kann man auch problemlos die drei weiteren PCIe-2.0-x1-Slots verwenden. An USB-3.0-Anschlüssen stehen insgesamt sechs Stück zu Verfügung, was wohl den meisten Käufern ausreichen sollte. Darüber hinaus sind noch weitere zehn USB-2.0-Anschlüsse nutzbar.

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Mit vertreten sind jeweils ein HDMI- und DisplayPort-Grafikausgang, um eventuell die interne Grafikeinheit mit in den täglichen Betrieb einzuspannen. An Storage-Anschlussmöglichkeiten wird der Käufer nicht zu knapp bedient. Intern sind acht SATA-Schnittstellen anwesend und über das I/O-Panel sind zusätzlich zwei eSATA-6G-Ports anzutreffen. Zusammen mit einem Gigabit-LAN-Anschluss über den Intel 82579V-Netzwerkcontroller und einem Onboard-Soundchip von Realtek erhält man ein angenehmes Gesamtpaket. Das Gesamt-Layout hat uns sehr gefallen und hinterließ auch keinen negativen Gedanken. Das von ASUS bereits bekannte UEFI-BIOS verrichtete zuverlässig seinen Dienst und ließ sich sehr komfortabel mit Maus und Tastatur bedienen. Positiv anzumerken ist die integrierte Lüftersteuerung, die selbst mit voreingestellten Settings souverän ihren Zweck erfüllt hat.

Wenn man sich für das ASUS Sabertooth Z77 entscheidet, sollten etwa 215 Euro bereitgelegt werden. Das ist nicht gerade wenig Geld, jedoch erhält man für diesen Preis auch eine besondere, qualitativ hochwertige Platine mit einer ausgewogenen Ausstattung.

Positive Eigenschaften des ASUS Sabertooth Z77:

  • sehr gute Leistungsfähigkeit mit sehr guter Spannungsversorgung und vielen Overclocking-Funktionen
  • angemessene Ausstattung, u.a. acht SATA-Anschlüsse, zwei eSATA-6G-Ports und sechs USB-3.0-Schnittstellen
  • PCI-Express-3.0-Unterstützung an zwei PEG-Slots (nur mit Ivy Bridge-CPU)
  • sehr gute Gesamtperformance und extreme Stabilität
  • gute Effizienz unter Last-Situationen

Negative Eigenschaften des ASUS Sabertooth Z77:

  • die mitgelieferten, optionalen Lüfter sind recht laut bei maximalen Drehzahlen

Wer auf der Suche nach einem extrem stabilen Mainboard ist und zusätzlich einen optischen Hingucker erwerben möchte, ist mit dem Sabertooth Z77 an der richtigen Adresse. Die Ausstattung fällt angenehm aus und wird die meisten Käufer zufriedenstellen. Gepaart mit vielen nützlichen Overclocking-Funktionen und einer mehr als zufriedenstellenden Effizienz, ist diese Platine der optimale Begleiter für den Alltag. Das ist uns die Herausgabe des "Excellent Hardware"-Awards wert. Herzlichen Glückwunsch!

EH asus sabertooth z77

 

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Kommentare (32)

#23
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Registriert seit: 24.04.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2400
Aber sowas von. Der Preis ist total überzogen und das OC Formula ohnehin das bessere Board.
#24
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Registriert seit: 03.10.2006
WOB
Admiral
Beiträge: 8737
Ich bin froh meins nicht mehr zu haben.
Die Biose sind schrecklich gewesen.
Mal hat das Ding Eingaben nicht übernommen erst nach 2 oder 3 Reboots z.b Multi gesenkt im Bios und im Windows dann immer noch selbe Multi angelegen usw .
Entweder war das ein Montags Board oder das Ding hatte ein eigen Leben.
#25
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Registriert seit: 25.05.2008
Regensburg/Bayern
Fregattenkapitän
Beiträge: 3021
Das OC Forumula von Asrock hat glaub auch extrem viele Temp. Sensoren verbaut wenn man auf sowas steht und kein Asus will ^^
#26
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Registriert seit: 11.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4592
Eigebtlich bin ich ja n ASUS-Fan, aber das Sabertooth find ich v.a. vom Design her einfach nur für die Tonne :fresse:
#27
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Registriert seit: 06.04.2013
anywhere
Oberbootsmann
Beiträge: 829
diese Abdeckung die bringt mehr Nachteile als Vorteile.
#28
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Registriert seit: 19.02.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1530
<- dann schon lieber ~300 für ein maximus v formula thunder fx
#29
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Registriert seit: 11.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4592
Gibt auch sehr gute und trotzdem günstigere Alternativen, muss ja nicht gleich ein Maximus sein :fresse:
Vor allem weil ein 300€-Board wohl kaum eine "Konkurrenz" für ein 200€-Board ist, das spricht eine andere Käuferschicht an.

Im aufgerufenen Bereich von ~200€ macht es allerdings durchaus Sinn (wenn der Platz dafür im Case vorhanden ist) noch 10-15€ draufzulegen und das OC Formula zu holen ;)
#30
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 29739
Ich behaupte mal, das OC Formula hat - Mini-Lüfter hin oder her - auch wieder eine andere Zielgruppe als das Sabertooth Z77.

Noch haben wir die Qual der Wahl im Mainboard-Bereich :bigok:
#31
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Registriert seit: 11.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4592
Ich wüsste jetzt nicht, wodurch sich das Sabertooth großartig von den höherwertigen P8Z77-Modellen unterscheiden sollte, außer dass es k*ckbraun-schwarz (sorry :fresse:) statt blau-schwarz ist und diese komische Plastikabdeckung hat. Du hast zwar damit recht, dass das OC Formula mehr auf Enthusiasten abzielt als das Sabertooth, allerdings wage ich zu behaupten, dass es die paar Euros hin- oder her durchaus wert ist und es damit eigentlich keinen Grund gibt, das Sabertooth vorzuziehen ;)
#32
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Registriert seit: 23.11.2012

Gefreiter
Beiträge: 52
Ich habe mit das Ding vor fast einem Jahr gekauft, damals war es "das Beste" was so für den noch frischen Z77 überhaupt erhältlich war.

Thermal Armor musste ich restlos entfernen und dem rechts neben dem CPU Sockeln angebrachten Kühler musste ich drei Zähne ausschlagen, damit mein Kühler überhaut montiert werden kann (Prolimatech Armageddon). Kompatibilitätslisten gabe es damals nicht, bzw. diese Kombination wurde nirgends erwähnt. Egal, es funktioniert ohne Probleme, nur so eine bestimmte Network Software (inetwork control) musste ich entfernen, weil die das Internet unglaublich langsam gemacht hat.
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