Seite 3: Features und Layout (2)

Schauen wir uns nun das I/O-Panel an:

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  • 4x USB 2.0
  • USB BIOS-Flashback-Button
  • 2x USB 3.0, 2x eSATA 6G
  • optischer Digitalausgang, HDMI, DisplayPort
  • Gigabit-LAN, 2x USB 3.0
  • und die analogen Audioanschlüsse

Obwohl ASUS Platz für einen 35 mm-Lüfter freilassen musste, sind eine Menge Anschlussmöglichkeiten vorhanden. Insgesamt acht USB-Schnittstellen, davon vier Mal USB 3.0, ein optischer Digitalausgang und sogar jeweils ein HDMI- und DisplayPort-Grafikausgang. Eine Besonderheit stellt der USB BIOS-Flashback-Button dar. Sollte eine BIOS-Aktualisierung beispielsweise scheitern, hat man die eine Möglichkeit, mithilfe eines USB-Sticks das BIOS problemlos zurückzusetzen.

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Zwei USB-3.0-Anschlüsse werden vom ASM1042 gemanagt.

Aufgrund der Tatsache, dass der Z77-Chipsatz lediglich vier USB-3.0-Schnittstellen allein bewältigen kann, wird dringend Verstärkung benötigt. Zum Einsatz kommt der bereits weit verbreitete ASM1042-USB-3.0-Controller von ASMedia, der mit zwei Anschlüssen bereits vollständig ausgelastet ist.

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Gleich zwei ASM1061-Chips erfüllen auf dem Sabertooth Z77 ihren Zweck.

Bei zwei weiteren SATA- und zwei zusätzlichen eSATA-Schnittstellen sind auch zwei Zusatzchips notwendig. So vertraut ASUS auf zwei ASM1061-Zusatzchips, die jeweils zwei SATA-Anschlüsse kontrollieren können.

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Als Soundlösung kommt der ALC892 zum Einsatz.

Sound darf auf einem Mainboard natürlich nicht fehlen. Geworden ist es der ALC892, der von Realtek stammt. Bei dem Preis, den ASUS für das Sabertooth Z77 verlangt, hätte es aber unserer Meinung nach auch gleich der ALC898 sein können, der nochmals besser aufgestellt ist. Nichtsdestotrotz bietet der ALC892 eine 8-Kanal-Unterstützung und zudem eine Blu-ray-Verschlüsselung. Die restlichen Eckdaten können dem einen oder anderen dennoch genügen: 95 dB Signal-to-Noise ratio (SNR) und 90 dB SNR recording (ADC).

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Als Super I/O-Chip kommt wieder der NCT6779D von Nuvoton in Frage.

Die Spannungen, die Temperaturen sowie die Spannungen wollen gern überwacht werden. ASUS hat sich bewusst für den Nuvoton NCT6779D entschieden, der auf vielen Desktop- und Server-Mainboards Verwendung findet.

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Der Intel 82579V übernimmt sämtliche Netzwerk-Aufgaben.

Verbreitet wird auf vielen anderen Mainboards ein Netzwerk-Controller von Realtek verbaut. Auf dem Sabertooth Z77 jedoch hat man sich für den Intel 82579V entschieden. Er beherrscht eine Datenübertragungsrate von 1 GBit/s und ist selbstverständlich auch abwärtskomtabel zu 10 MBit/s und 100 MBit/s.

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Auto-Overclocking ist mit dem TurboV-Chip möglich.

Nicht jeder möchte tagelanges Probieren mit den diversen Overclocking-Einstellungen verbringen, um seine Hardware zu übertakten. Für diejenigen übernimmt der TPU-Chip das Kommando, nachdem man ihn in der ASUS AI-Suite damit beauftragt hat, ein eigenständiges Overclocking vorzunehmen. Man sollte dabei jedoch nicht außer Acht lassen, dass die vom Board gewählten Einstellungen womöglich nicht zu 100 Prozent stabil sind.

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Das ASUS Sabertooth Z77 nochmals in der Übersicht.

Wer eine größere Anzahl an Lüftern eingeplant hat, kommt beim Sabertooth Z77 ganz auf seine Kosten. Insgesamt sind acht FAN-Header aufgelötet worden, wovon nur zwei über drei Pins verfügen. Diese beiden Header sind für die beiden Zusatzlüfter gedacht. Bei allen anderen Headern handelt es sich um 4-Pin-PWM-Header. Mit den voreingestellten Settings arbeiten die beiden 35 mm-Lüfter etwas zu aufdringlich und erzeugen, subjektiv betrachtet, einen störenden Geräuschpegel. Ansonsten gab es keinen Grund zur Kritik, denn die beiden 120 mm-Lüfter vom bequiet! Dark Rock Pro C1 arbeiteten ohne einen Eingriff sehr leise.

An dem gesamten Mainboard-Layout gibt es nichts zu beanstanden. Alles findet dort seinen Platz, wo man es erwartet. Besonders gut gefallen hat uns, dass ASUS unter dem ersten großen PCI-Express-Slot keinen weiteren Erweiterungsslot untergebracht hat.