Seite 4: Bios

Auf dieser Seite wollen wir uns dem BIOS näher widmen. Das BIOS lässt sich beim Z77X-UD3H unterschiedlich aktualisieren. Man hat die Wahl zwischen der Instant-Flash-Funktion aus dem BIOS heraus, der Aktualisierung unter der Windows-Oberfläche mit Hilfe des @BIOS-Utilities oder aber man macht es über die gute, alte DOS-Oberfläche. Ein BIOS-Update war bei unserem Testsample bitter nötig. Obwohl es zum Zeitpunkt des Tests bereits Version F10 zum Download auf Gigabyte's Internetpräsenz gab, war allerdings die BIOS-Version F2 vorinstalliert. Also haben wir fix auf die Version F10 aktualisiert und sind somit eventuellen Problemen gleich von vornherein aus dem Weg gegangen.

Das BIOS selbst ist ein modernes UEFI-BIOS mit der neuen 3D-BIOS Ansicht von Gigabyte. Sobald man ins BIOS gelangt und die Taste F1 betätigt, wird einem bereits die 3D-Ansicht des Mainboards näher gebracht. Unterhalb dessen sind die wichtigsten Funktionen für den Schnellzugriff auswählbar. Unter anderem ist darüber die Boot-Reihenfolge, die Sprachauswahl und die Lüftersteuerung aufrufbar. Mit einem Klick oder einem Enter-Druck auf "Advanced" gelangt man erneut zu den detailreichen Einstellungsmöglichkeiten, die das Gigabyte GA-Z77X-UD3H zu bieten hat. Der Aufbau des eigentlichen UEFI-BIOS erinnert stark an das klassische BIOS, sodass man sich rasch zurecht findet. Das Ganze wird mit einer gut gewählten Struktur und einer zum Mainboard selbst passenden Farbe begleitet. Direkt auf der ersten Seite stehen einem die Overclocking-Funktionen zur Verfügung, die jedem Übertakter das Herz schneller schlagen lassen. Die einzelnen Schritte, sprich die Frequenzänderungen, die RAM-Settings und die Spannungen sind jeweils auf eigenen Seiten einstellbar, um nochmals die Struktur hervorzuheben. An alle wichtigen Spannungs-Einstellungen wurde gedacht. Alleine die Loadline-Calibration lässt sich nicht nur für die CPU ändern, sondern ebenfalls für die iGPU, für den Arbeitsspeicher und sogar für die CPU VTT individuell einstellen. Für dieselben Abschnitte gibt es dazu jeweils eine "Current Protection". Zusätzlich für den Arbeitsspeicher sind weitere, weniger verbreitete Einstellungen vertreten, wie z.B. für die "DATA Tx Reference" und die "DRAM-Termination"-Spannung.

Während des Tests sind uns keine Unstimmigkeiten aufgefallen. Wenn etwas umgestellt, aktiviert oder deaktiviert wurde, wurde es auch dem entsprechend genau so umgesetzt. Einzig die Steuerung mit der Maus fällt etwas unkomfortabel aus.

Alle verfügbaren Funktionen sind in der folgenden Galerie ersichtlich: