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ASUS S-presso Deluxe Barebone

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Seite 3: ASUS S-presso Deluxe: Kühler und TV-Karte

Barebones machen bauartbedingt individuelle Kühllösungen erforderlich. Der Prozessorkühler des ASUS S-presso weicht dabei aber nicht so sehr von den üblichen CPU-Kühlern ab, wie man es zum Beispiel von Shuttle-Barebones kennt. Der Kühler verfügt über zwei Heatpipes und wird dabei von einem Lüfter unterstützt, der den ATI-Grafikkarten-Lüftern gleicht. Ähnlich leise geht auch dieser Lüfter seiner Tätigkeit nach. Die Drehzahl wird dabei temperaturabhängig über das Mainboard gesteuert. Während unserer Tests lief der Lüfter auch unter Last nicht bis zur Höchstdrehzahl hoch und verrichtete seinen Dienst ausgesprochen leise. Festplattenzugriffe und die Betriebsgeräusche des Plextor-DVD-Brenners waren im Vergleich dazu deutlich lauter.



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Das folgende Bild zeigt noch einmal die Heatpipes und die Aluminium-Lamellen. Den Sockel bildet eine etwa 5 mm starke Kupferplatte. Obwohl der Kühler auf den ersten Blick keine hohe Kühlleistung erwarten liess, wurden wir jedoch positiv überrascht. Die Tests wurden mit einem Pentium 4 3,2 GHz mit Prescott-Core durchgeführt, der für seine hohen Betriebstemperaturen bekannt ist. Selbst unter Last wurden laut Bios (Anzeige über das Front-Panel-Display) nicht mehr als 54° Celsius erreicht. Bei sommerlichen Temperaturen werden die Werte natürlich höher ausfallen.



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Der Kühler ist für den sofortigen Einbau vorbereitet. Es ist lediglich eine kleine Plastikhaube zu entfernen, die die bereits aufgetragene Wärmeleitpaste vor Berührungen schützt. Glücklicherweise hat ASUS hier auf die typischen Wärmeleitpads verzichtet, die i. d. R. eine deutlich niedrigere Wärmeleitfähigkeit besitzen. Der Einbau des Kühlers ist denkbar einfach. Nachdem der Prozessor eingesetzt wurde, wird der Kühler einfach festgeschraubt. Lediglich die Schrauben in Lüfternähe bedürfen eines ausreichend langen Schraubendrehers, da dieser durch die Lüfterbefestigung geführt werden muss.



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Bei der vorinstallierten TV-Karte im Low-Profile-Format handelt es sich um eine WinFast TV 2000 mit Conexant CX 23881-Chip. Der Chip ist HDTV-fähig und besitzt einen 10-Bit ADC. Der Chip kann zwar auch mit digitalen Daten per Kabel, Satellit oder terrestrisch umgehen, allerdings ist der Tuner analog. Wer sich für nähere Details des Conexant-Chips interessierte, sollte sich diese Conexant-Seite näher ansehen.



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Die Karte beinhaltet auch einen analogen FM-Tuner, wir werden die Home-Theater-Software auf einer der folgenden Seiten vorstellen.



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Kommen wir nun zum Motherboard des ASUS S-presso, dem ASUS P4P8T: