Seite 1: Acht CPU-Wasserkühler im Test - Kein Hitzefrei für Prozessoren

Während uns endgültig die kalte Jahreszeit erreicht hat, stößt nun auch Hardwareluxx in kühlere Gefilde vor. So kalt wie im Winter soll es dabei zwar nicht werden, ordentliche Custom-Wasserkühlungen erreichen jedoch trotzdem niedrigere Temperaturen als weit verbreitete Luftkühler oder AiO-Lösungen. 

Der erste Artikel zu diesem Thema widmet sich dabei CPU-Wasserkühlern. Von minimalistisch geformten, quaderförmigen Blöcken aus schwarzem Acetal über fast organisch wirkende, vernickelte bis hin zu durchsichtigen Kühlern mit RGB-Beleuchtung und Display ist für jeden Geschmack etwas dabei. In diesem Test haben wir acht Kühler von altbekannten Urgesteinen und einem Neueinsteiger in der Wakü-Szene miteinander verglichen und auf Herz und Nieren getestet.

Um dem großen Interesse in unserem Forum gerecht zu werden, wird Hardwareluxx in Zukunft auch weitere Tests und Produkt-Reviews rund um Wasserkühlungen veröffentlichen.

Während bei einem herkömmlichen Luftkühler die thermische Energie meistens über Heatpipes zu den Kühlrippen transportiert wird, befördert bei einer Wasserkühlung das fließende, flüssige Medium die Wärmeenergie von der zu kühlenden Komponente zum Radiator. Sinn und Zweck des Wasserkühlers ist es also, die abzuführende Energie von dem Prozessor so gut wie möglich an das Wasser weiterzugeben und gleichzeitig den Wasserstrom so wenig wie möglich abzubremsen.

Im Laufe der Zeit hat sich ein System durchgesetzt, bei welchem das Wasser zuerst durch eine Düsenplatte fließt und danach zwischen feinen, mikrostrukturierten Lamellen hindurchströmen muss. Durch die kurzzeitig erhöhte Fließgeschwindigkeit des Kühlmediums wird dessen Grenzschicht minimiert. Die stark vergrößerte Oberfläche des Kühlblockes trägt ihr übriges dazu bei, dass die abzuführende Wärmemenge so effektiv wie möglich an das Wasser weitergegeben wird. Der eigentliche Kühlblock ist meist aus Kupfer gefertigt, da dieses Metall eine sehr gute Wärmeleiteigenschaft aufweist.

Doch der Teufel liegt im Detail und jeder Hersteller hat einen eigenen Weg gefunden, dieses grundlegende Konzept umzusetzen und weiter zu verfeinern. Wo die Stärken, wo die Schwächen liegen, zeigen wir auf den kommenden Seiten.