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Nanoxias vibrationsarmer Special N.N.V. Fan 120 - PWM-Lüfter im Test

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Seite 1: Nanoxias vibrationsarmer Special N.N.V. Fan 120 - PWM-Lüfter im Test

Nanoxia Special N N V Logo

Mit der Special N.N.V.-Serie verfolgt Nanoxia vor allem ein Ziel: Vibrationen so weit wie nur möglich zu reduzieren. Dafür wird auf Technik aus dem Automobilbereich zurückgegriffen. Nanoxia verspricht sogar die "ersten vibrationsfreien PC-Lüfter der Welt." Mit der PWM-Variante Special N.N.V. Fan 120 - PWM konnten wir herausfinden, ob dieses Versprechen eingehalten wird. 

Es gibt eine ganze Reihe von Unternehmen, die sich um möglichst leise PC-Produkte bemühen. Auch Nanoxia gehört dazu - das haben in der Vergangenheit schon die Silentgehäuse, aber auch die Lüfter des Unternehmens zeigen können. Die bisherigen Lüfterserien waren allerdings recht konventionell aufgebaut und zeigten sich mit einem ganz klassischen, eckigen Lüfterrahmen. Zur Entkopplung dienten einfach Gummislicks. 

Nicht so bei den Special N.N.V.Lüftern. Die Lüfter bestehen praktisch aus zwei voneinander entkoppelten Rahmen. Der äußere Rahmen dient der Montage des Lüfters, der innere Rahmen beherbergt Rotor und Lüftermotor. Zur Entkopplung beider Rahmen voneinander dienen vier Gummi-Dämpfer. Die patentierte Technologie kommt aus dem Automobilbereich - dort werden vergleichbare Lüfter für Sitzheizungen genutzt. 

Nanoxia will die Special N.N.V.-Lüfter nacheinander in verschiedenen Varianten anbieten. Zuerst soll der von uns getestete Special N.N.V. Fan 120 PWM auf den Markt kommen. Per PWM-Signal kann die Drehzahl im Bereich von 400 bis 1.650 U/min variiert werden. Wenig später sollen drei weitere 120-mm-Modelle mit 3-Pin-Anschluss und 800, 1.200 und 2.000 U/min folgen. Den Preis gibt Nanoxia unabhängig von der Variante mit 21,99 Euro an. 

Bevor wir uns nun also einer näheren Detailbetrachtung widmen, hier der Nanoxia Special N.N.V. Fan 120 - PWM in der Übersicht (Angaben laut Hersteller):

Produktbezeichnung Nanoxia Special N.N.V. Fan 120 - PWM
Geschwindigkeit 400-1.650 U/min
Geräuschpegel 24,6 dB(A)
Luftstrom 89,4 m³/h
Statischer Druck 1.38 mm-H²O
max. Leistungsaufnahme 1,32 Watt
PWM-Unterstützung ja
Beleuchtung -
Maße 120 x 120 x 25 mm
Lebensdauer 50.000 Stunden
Preis 21,95 Euro
 

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Kommentare (13)

#4
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Registriert seit: 15.10.2007

Stabsgefreiter
Beiträge: 290
@HWL: Welchen Hintergrund haben die Messungen bei jeweiliger max. Drehzahl? Ich kann daraus nichts ablesen da ja jeder Lüfter eine andere Drehzahl bietet.

Wäre es nicht besser sich das in Zukunft zu sparen - inklusive des Gesabbels zu den Zahlen - und stattdessen mehr Fix-Drehzahlen zu testen?

Interessante Daten bei nem Lüftertest sind doch bspw.: Minimal mögliche Drehzahl & entsprechende Durchsätze sowie dB-Werte; Drehzahlstufen: 800 / 1000 / 1500.

Ich mein - um das Ergebnis bei den max.-Werten vorherzusagen muss man kein Hellseher sein.
#5
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3742
@Performer: Der Testaufbau mit Strömungsdiffusoren sollte dem entgegenwirken. Gemessen wird auch nicht im Zentrum, sondern leicht links unterhalb. Im separaten Artikel zur Testpraxis gibt es mehr Infos:
https://www.hardwareluxx.de/index.php/artikel/hardware/kuehlung/42019-testpraxis-lueftertests-im-windkanal.html
@Child: Ganz einfach - man sieht, was der jeweilige Lüfter maximal leistet und welche maximale Lautstärke er erreicht. Gerade mit Blick auf den Nanoxia kann man schön sehen, welche Reserven schnellerdrehende Lüfter noch haben. Wenn Custom-Grafikkarten unterschiedliche Taktraten haben, testen wir sie ja auch nicht nur mit Referenztakt. ;) Drehzahlstufen unterhalb von 1.000 U/min sind mit dem Testaufbau ohnehin kaum sinnvoll (zumindest nicht mit restriktiven Hindernissen).
#6
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Flottillenadmiral
Beiträge: 4783
Vllt sollte man das mit einem Radi oder so testen, die meisten von uns haben ihre Lüfter doch eh auf 300-800rpm gedrosselt (also irgendwas dazwischen).
#7
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Registriert seit: 12.02.2006
Korschenbroich
Kapitänleutnant
Beiträge: 1572
Ich finde es ja nach wie vor schade, dass niemand Lüfter so testet, wie die getestet gehören. Es sollte nicht nur einen vergleich bei gleicher RPM geben, sondern auch einen Vergleich bei gleichem Kühlergebnis auf Radiator/Kühler.
#8
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Registriert seit: 12.05.2013

Vizeadmiral
Beiträge: 6152
Was definitiv fehlt ist ein Test für Wassertemperaturen.

z.B. den 120er Nexxos oder einen anderen Radiator nehmen, nen sehr guten CPU Kühler (HK IV oder Kryos next, Meinetwegen auch den ALC XPX) auf nen Prozessor schnallen der ordentlich viel Abwärme erzeugt z.b. ein FX8350 den ihr rumliegen habt. Und dann mit den unterschiedlichen Lüftern folgende beiden Tests (bei konstanter Raumtemperatur) machen:
- Feste Drehzahl von 800 RPM(alles darüber ist ziemlich unrealistisch für deutsche Wasserkühlungen) Angaben zu db(a) und Wassertemperatur
- Feste Temperatur von 35°C die gehalten wird, Angaben zu RPM und db(a)

Ein Aquaero würde da für euch bis auf die Lautstärke verdammt gut unter die arme greifen, und ich bin mir zu 100% sicher Aquacomputer wird euch den Aquaero wenn nicht gar die ganze Loop dafür Sponsern.

Und damit kann man dann mal wirklich ordentliche Vergleichstest machen und sehen wie wichtig ein Dichter rahmen usw ist. Das ganze könntet ihr auch im saugenden Betrieb testen.
Das ist zwar schon ordentlich Arbeit aber dabei kommt ne menge Content raus und ich bin mir sicher, dass das sehr viele interessieren würde.


Optimal wäre ein gerät wie es Tomshardware besitzt wo das ganze Frequenzspektrum ausgewertet ist und man Nebengeräuche bereits visuell gut erkennen kann. Aber sowas wäre glaub verdammt teuer.
#9
Registriert seit: 27.08.2013

Matrose
Beiträge: 22
Ich frage mich, wieso man den Hersteller als Lügner hinstellt und sämtliche Tests von Lüftern und Kühlern immer 34+ dBa sind.
Wenn ich ein Messgerät mit Timeline an einen Kühler, im Abstand von 35cm mit offenem Gehäuse lege.
Grafikkarte Passiv, kein Gehäuselüfter. komme ich nicht selten auf unter 20 dBA in einem Geräuscharmen Raum.
Was sind den das für Räume in denen Ihr 35dB habt? Das hab ich nicht mal mit daneben stehen und Atem anhalten... unfassbar...
#10
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Registriert seit: 14.12.2014
Irgendwo im Nirgendwo
Stabsgefreiter
Beiträge: 269
Für WaKü dürfte dieser Lüfter, von der ungünstig runden Bauform mal abgesehen, absolut ungeeignet sein. Denn sobald man einen spaltlosen Sitz auf einem Radiator haben will, wird diese Entkoppelungsart nichtig.

Desweiteren rätsel ich über die Effektivität der neuen Entkoppelung. Irgendwie stört mich der zweiteilige Aufbau auf der Rückseite mit der sternförmigen Aufnahme für die Motor-Rotor-Einheit und dem Steg der noch mit am Grundrahmen dran ist.
Den Lüfter müsste man mal in der Hand haben um das nachzuvollziehen, denn wenn ich mir das so anschaue denke ich , ich würde das anders konstruieren wollen. Selbst die Kabelführung ist extrem ungünstig für eine solche Entkoppelung.

Irgendwie habe ich das Gefühl das wird nicht besser als jeder auf übliche Weise entkoppelte Lüfter. Desweiteren wären hochwertiger hergestellte Rotoren die kaum eine Unwucht mit sich bringen besser investiert in Bezug auf Fibrationen und Laufruhe.
Das schaut mir irgendwie nach Hokuspokus aus.
#11
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3742
Zitat Seelenwolf;25488668
Ich frage mich, wieso man den Hersteller als Lügner hinstellt und sämtliche Tests von Lüftern und Kühlern immer 34+ dBa sind.
Wenn ich ein Messgerät mit Timeline an einen Kühler, im Abstand von 35cm mit offenem Gehäuse lege.
Grafikkarte Passiv, kein Gehäuselüfter. komme ich nicht selten auf unter 20 dBA in einem Geräuscharmen Raum.
Was sind den das für Räume in denen Ihr 35dB habt? Das hab ich nicht mal mit daneben stehen und Atem anhalten... unfassbar...


Der Messbereich des Voltcraft SL-400 reicht von 30 bis 130 dB(A). 30 dB(A) ist deshalb praktisch gleichbedeutend mit totaler Stille. Die Werte sollen auch nicht mit den Herstellerangaben (die dürften meist auch aus anderem Abstand und unter anderen Bedingungen gemessen worden sein), sondern nur untereinander verglichen werden.
#12
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 656
Viel interessanter ist doch wohl die Art und Qualität der Lager. Und bei dem Preis glaube ich nicht dass die MAGLEV oder hochwertige Ball Bearing benutzen sondern Standard Gleitlager ... wieso werden Lüfter über die Zeit schlecht=Scheisslager.
#13
Registriert seit: 27.12.2006
NRW
Bootsmann
Beiträge: 659
Steht ja auch da, Hydrogleitlager.
Meistens sind diese Eyecatcher ja nicht so auf Langlebigkeit ausgelegt.
Was mich wundert das es schon vor 10 Jahren praktisch perfekte Lüfter gab. Einen Noctua hatte ich damals z.B. Und der hatte auch keinerlei Vibrationen.
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