Seite 3: Detailbetrachtung, Teil 2

Die Heatpipes selbst sind kupferfarben. SilentiumPC setzt auf die üblichen 6-mm-Heatpipes und verbaut davon gleich sechs Stück. Jede der U-förmigen Heatpipes endet in beiden Kühltürmen. Den Kontakt zum Prozessor stellt eine Bodenplatte aus Kupfer her. 

Vorgesehen ist ab Werk die Bestückung mit einem 140-mm-Lüfter vom Typ Sigma PRO 140L PWM (500 - 1.000 U/min) und mit einem 120-mm-Lüfter Sigma PRO 120 PWM (500 - 1.600 U/min). Der 140-mm-Lüfter wird dabei schon aus Kompatibilitätsgründen im Inneren der Kühltürme montiert. Die Montage der Lüfter ist mit den beiliegenden Lüfterklammern auch noch im PC-Gehäuse möglich. Optisch sind die beiden Sigma PRO-Lüfter denkbar unspektakulär. Sie passen aber farblich allemal zur den schwarzen Abdeckungen des Grandis 2. Funktional fällt das Fehlen einer Lüfterentkopplung auf. 

Die bebilderte Anleitung könnte manches Montagedetail noch etwas besser zeigen, prinzipiell ist die Kühlerinstallation aber unkompliziert. SilentiumPC setzt auch beim Flaggschiff eine schlichte Kunststoffbackplate ein. Sie wird passend zum jeweiligen CPU-Sockel vorbereitet und auf der Mainboardvorderseite mit Montagestegen kombiniert. An dieser Stelle kommt der mitgelieferte Maulschlüssel zum Einsatz. Mit ihm werden Muttern auf den Montagestegen angezogen. Die Montagebrücke am Kühler wird schließlich mit den Montagestegen fest verschraubt. Im Endeffekt findet der große Dual-Tower-Kühler festen Halt - auch wenn es durchaus Montagelösungen gibt, die z.B. mit robusteren Backplates einen noch etwas stabileren Eindruck hinterlassen. 

Wie ausladend das SilentiumPC-Flaggschiff ist, wird besonders mit Blick auf die Speicherslots deutlich. Der 120-mm-Lüfter überragt gleich drei Speicherslots des Testmainboards. Auf Speicher mit hohen Heatspreadern muss deshalb verzichtet werden.