Seite 1: Buyer's Guide 2020: Bauvorschlag für einen 2.300-Euro-Rechner

In Kooperation mit PCZ

buyersguides19 highend-teaserIm dritten und letzten Teil unserer diesjährigen Buyer's Guides legen wir noch einmal 600 Euro drauf und erhöhen das Budget damit ein zweites Mal, was es uns ermöglicht, noch flottere Hardware in unserem Spielerechner zu verstauen. Für rund 2.300 Euro gibt es einen flotten Coffee-Lake-Refresh-Prozessor, eine schnelle Super-Grafikkarte auf Turing-Basis, mehr Speicher, ein hochwertigeres Gehäuse und ein potentes Netzteil. Was unser 2.300-Euro-Rechner im Stande ist zu leisten, das erfährt man in diesem Kooperations-Artikel auf den nachfolgenden Seiten.

Vor allem im High-End-Segment sind die Kosten für die Komponenten in den letzten Jahren deutlich gestiegen. War vor wenigen Jahren bei den Prozessoren und Grafikkarten noch bei rund 1.000 Euro das Ende der Fahnenstange erreicht, kann eine einzige Komponente heute gleich mehrere tausend Euro kosten. Um unserem Luxxkompensator, bei dem wir wirklich nur das Beste vom Besten verbauen, keine Konkurrenz zu machen und eher vernünftig bleiben wollen, haben wir die dritte und letzte Preisstufe unserer Buyer's Guides etwas nach unten korrigiert und auf rund 2.300 Euro festgesetzt. Das sind immerhin 1.000 Euro weniger als noch im Vorjahr. 

Trotzdem ermöglicht uns das, in Sachen Performance, Kühlleistung und Lautstärke noch einmal eine ordentliche Schippe obendrauf zulegen – alleine die Grafikkarte kostet rund 830 Euro und damit mehr als der gesamte Einstiegsrechner unserer Artikelstrecke. Natürlich darf auch hier unser obligatorische Hinweis nicht fehlen – wer die ersten beiden Teile verpasst haben sollte: Den perfekten Spielerechner für jedermann, gibt es nicht, denn die Bedürfnisse, Vorstellungen und Wünsche eines jeden einzelnen können stets anders sein. Während der eine Sound-Fetischist ist und auf jeden Fall eine teure Soundkarte benötigt, zielt der andere auf schnelle SSD-RAID-Verbundsysteme ab oder koppelt gar zwei Grafikkarten für seine drei Monitore zusammen. Hinzu kommt, dass unsere Systeme in diesem Jahr von PCZ gefertigt werden – je nach Verfügbarkeit und Preis können hier tatsächlich andere Bauteile anderer Hersteller zum Einsatz kommen. Dafür bekommt man ein sauber zusammengebautes und vorkonfiguriertes System, über das man sich keinerlei Sorgen zu machen braucht, denn auch bei Support-Problemen steht der Systemdistributor seinen Kunden mit Rat und Tat zur Seite.

Wer hingegen selbst Hand anlegt, für den halten wir außerdem weitere Komponenten-Empfehlungen in den jeweiligen Alternativen bereit und wer individuelle Beratung haben möchte, findet diese mit Sicherheit bei uns im Forum. Dort steht die Community stets mit Rat und Tat zur Seite. 

Letzte Preisgrenze: 2.300 Euro

In unseren ersten beiden Buyer's-Guide-Rechnern setzten wir ausschließlich auf AMD-Prozessoren, gaben in den Alternativen vereinzelt aber auch Intel-Modelle mit an. Bei unserem letzten und dritten Spielerechner setzen wir von Beginn auf einen Intel-Prozessor der Coffe-Lake-Refresh-Generation, der acht Kerne bereithält. Beim 3D-Beschleuniger geht es ebenfalls eine Nummer nach oben. Über ihren Einsatz darf sich hier das bislang schnellste Super-Modell auf Turing-Basis freuen. Dazu gibt es abermals eine M.2-SSD inklusive einer zusätzlichen 3,5-Zoll-Festplatte, ein leistungsstärkeres Netzteil und eine dickere Kühlung. All das macht außerdem ein üppigeres Gehäuse notwendig. 

Unsere diesjährigen Buyer's Guides bestehen aus den Basis-Komponenten – welcher Speicherriegel, welches Netzteil oder welcher Kühler später tatsächlich verbaut werden, entscheidet PCZ je nach Lager-Verfügbarkeit und Preis.

Die technischen Daten haben wir tabellarisch zusammengefasst:

Buyer's Guide: High-End-PC
Hardware
Prozessor: Intel Core i7-9700K
Mainboard: ATX-Modell mit Z390-Chipsatz
Arbeitsspeicher: 4x 8 GB DDR4-3200
Grafikkarte: NVIDIA GeForce RTX 2080 Super
Massenspeicher: 1x 500 GB NVMe-SSD
1x 2 TB SATA-III-HDD
Soundkarte: on board
Netzteil: 650 W
Kühlung und Gehäuse
Gehäuse: Cooler Master MasterCase SL600M
CPU-Kühler: Noctua NH-U14S
Besonderheiten: LED-Beleuchtung, Windows 10
Preis
Gesamtpreis: 2.299 Euro

Auf den nachfolgenden Seiten haben wir einen näheren Blick auf den 2.300-Euro-Rechner und jagen ihn durch einen ausgewählten Benchmark-Parcours.

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