Seite 4: Die ZOTAC ZBOX EN1060 im Detail (2)

Wer die beiden Schrauben auf der Rückseite löst und den Boden abnimmt, kann das Barebone mit wenigen Handgriffen mit Massen- und Arbeitsspeicher ausrüsten. Die Garantie erlischt erst dann, wenn das Mainboard aus dem Gehäuse genommen und das Siegel durchbrochen wird.

Während die meisten Mini-PCs auf einen verlöteten Mobil-Prozessor setzen, verrichtet in der ZOTAC ZBOX EN1060 eine waschechte Desktop-CPU ihre Dienste, die gesockelt ist. ZOTAC entschied sich hier für einen stromsparenden T-Prozessor der Core-i5-Klasse; konkret für den Intel Core i5-6400T mit vier Rechenkernen und einer Geschwindigkeit von bis zu 2,8 GHz.

Platz für ein herkömmliches 2,5-Zoll-Laufwerk gibt es natürlich ebenfalls. Hier kann man wahlweise eine herkömmliche Magnetspeicher-Festplatte über SATA III als Datengrab verbauen, oder aber eine flotte SSD. Bei der Barebone-Version lässt man dem Käufer also freie Hand.

Alternativ oder zusätzlich kann eine M.2-SSD eingesetzt werden. Der zweite M.2-Steckplatz ist bereits von einem Bluetooth- und WLAN-Modul belegt. Auf Seiten des Arbeitsspeichers werden erstmals DDR4-Module im SODIMM-Format mit einer Taktrate von 1.866 bis 2.133 MHz im Dual-Channel-Modus unterstützt. Bislang setzte ZOTAC ausschließlich auf den älteren DDR3-Standard.

Prozessor und Grafikkarte werden aktiv gekühlt und das jeweils über einen eigenen Radiallüfter mit einem Durchmesser von jeweils 60 mm. Beide Kühleinheiten sind allerdings über eine dicke Kupfer-Heatpipe miteinander verbunden und können sich so gegenseitig unterstützen.

Bei der Kühlung setzt ZOTAC fast ausschließlich auf Kupfer. Über das Radialsystem wird nicht nur Frischluft angesaugt, sondern auch die Abwärme nach draußen befördert. Dank zwei getrennter Kammern geschieht dies für CPU und GPU separat.

Mit Strom versorgt wird die ZOTAC ZBOX EN1060 über ein externes Netzteil mit einer Ausgangsleistung von bis zu 180 W. Dieses ist im Lieferumfang natürlich enthalten und das gleich mit Steckern für Europa und Großbritannien. Dazu gibt es eine Treiber-CD, eine Schnellstart-Anleitung und eine WLAN-Antenne. Das Betriebssystem muss separat erworben werden.