Seite 1: Test: 27" iMac Late 2012

imac-late2012-logoAm 23. Oktober 2012 stellte Apple den aktualisierten iMac vor, wollte das 27-Zoll-Modell aber erst im Dezember ausliefern. Doch entgegen vorangegangener Launches, bei der die Hardware meist mit Ankündigung oder kurz danach verfügbar war, konnte Apple auch im Dezember keine ausreichenden Stückzahlen liefern. Nun aber soll es soweit sein, denn die Lieferzeiten sind auf 3-4 Wochen gesunken und sind somit für potenzielle Interessenten zumindest in greifbare Nähe gerückt. Uns hat Apple ein 27-Zoll-Modell zur Verfügung gestellt, das wir uns etwas genauer anschauen konnte. Der Fokus seitens Apple lag offenbar aber mehr beim Design als bei den inneren Werten. Dennoch sollen auch diese nicht zu kurz kommen.

Beim iMac Late 2012 handelt es sich um die 8. Generation der iMac-Serie von Apple. Am Design als solches hat sich nicht viel getan - zumindest wenn man sich die Front des neuen Modells anschaut. Der neue iMac ist allerdings deutlich dünner als zuvor. Gegenüber der Vorgänger-Generation hat Apple hier am Design 5 mm eingespart. Das Display ist nun direkt mit der Glasoberfläche verbunden und auch das optische Laufwerk ist weggefallen.

27
27" iMac

Den Vergleich zu den beiden Vorgänger-Generationen versuchen wir über untenstehende Tabelle.

iMac Mid 2010 iMac Mid 2011 iMac Late 2012
Preis ab 1699 Euro ab 1649 Euro ab 1879 Euro
Prozessor 3,2 GHz Intel Core i3
2,8 GHz Intel Core i5
3,6 GHz Intel Core i5
2,93 GHz Intel Core i7
2,7 GHz Intel Core i5
3,1 GHz Intel Core i5
3,4 GHz Intel Core i7
2,9 GHz Intel Core i5
3,2 GHz Intel Core i5
3,4 GHz Intel Core i7
RAM-Typ DDR3-1333 DDR3-1333 DDR3-1600
RAM-Kapazität bis zu 16 GB in 4 Slots bis zu 16 GB in 4 Slots bis zu 32 GB in 4 Slots
HDD 1 oder 2 TB 1 oder 2 TB 1 oder 3 TB
SSD 256 GB 256 GB 768 GB
Fusion Drive - - 1 oder 3 TB
Grafikkarte AMD Radeon HD 5670
AMD Radeon HD 5750
AMD Radeon HD 6770M
AMD Radeon HD 6970M
NVIDIA GeForce GTX 660M
NVIDIA GeForce GTX 675MX
NVIDIA GeForce GTX 680MX
Größe 51,7 x 65 x 20,7 cm 51,7 x 65 x 20,7 cm 51,6 x 65 x 20,3 cm
Gewicht 13,8 kg 13,8 kg 9,54
optisches Laufwerk 8x SuperDrive 8x SuperDrive -
USB 4x USB 2.0 4x USB 2.0 4x USB 3.0
FireWire 1x FireWire 800 1x FireWire 800 -
Thunderbolt - 2x 10 GBit/s 2x 10 GBit/s
Bluetooth 2.1 + EDR 2.1 + EDR 4.0 
Ethernet 10/100/1000Base-T 10/100/1000Base-T 10/100/1000Base-T
WLAN 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n
Speicherkartenslot 1x SDHX 1x SDHX 1x SDHX

Bei den Prozessoren vollzieht Apple den Wechsel auf die "Ivy Bridge"-Architektur von Intel. Aufseiten der Grafikkarten kommen die aktuellen Ableger von NVIDIA zum Einsatz. Erstmals erlaubt Apple den maximalen Speicherausbau von 32 GB für den Arbeitsspeicher. Neu sind aber auch der Support von Bluetooth 4.0 und USB 3.0, dafür fällt bei den Schnittstellen das FireWire 800 weg.

Von Haus aus erlaubte Apple nur eine Festplatte, entweder SSD oder HDD in einem iMac. Mit der neuen iMac-Generation führt man aber auch das "Fusion Drive" ein. Dazu ist sowohl eine SSD wie auch eine HDD verbaut, die von OS X als ein Laufwerk behandelt werden. Das System erkennt die Verhaltensweisen des Nutzers, welche Daten und Programme er häufig benutzt und entscheidet dann, was auf der SSD und was auf der HDD abgelegt wird. Hierzu aber später mehr.

Wer sich die verschiedenen Konfigurationen des 21,5" und 27" iMac anschauen will, sollte einen Blick in den Apple Store wagen. Anhand der Tabelle ist zu sehen: Apple hat den iMac im Vergleich zum Vorgänger deutlich teurer gemacht. Erst ab 1349 Euro geht es beim 21,5" iMac los, beim größeren 27" iMac sind es 1879 Euro. Mit etwas Zusatzkonfiguration kommt man aber ganz schnell auf mehr als 3000 Euro.