Seite 2: ZOTAC GeForce GTX 1080 Ti Mini - Impressionen (1)

Bevor wir uns nun die Karte aus allen Winkeln anschauen, werfen wir noch einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten in Form von Abmessung und Kühlung.

ZOTAC GeForce GTX 1080 Ti Mini
Länge des PCBs 205 mm
Länge mit Kühler 211 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 2x 8-Pin
Lüfterdurchmesser 1x 90 mm
1x 100 mm
Display-Anschlüsse

3x Displayport 1.3/1.4
1x HDMI 2.0
1x Dual-Link-DVI

Lüfter aus im Idle Nein

Zunächst noch einmal zu den Abmessungen, denn dies ist sicherlich die wichtigste Eigenschaft bei dieser Karte. Wir messen eine Länge von 210 mm, während das PCB mit 205 mm sogar noch etwas kürzer ist. Der Hersteller selbst gibt 211 mm an. Dieser Wert ist vor allem dann wichtig, wenn ein passendes und ebenso kompaktes Gehäuse gesucht wird. Mit einer Länge von 211 mm passt die ZOTAC GeForce GTX 1080 Ti Mini aber in fast jedes Mini-ITX-Gehäuse. Weiterhin hat sich ZOTAC für eine 2-Slot-Kühlung entschieden, sodass es auch hier zu keinerlei Problemen kommen sollte. Auf alle weiteren Details gehen wir nun zusammen mit den dazugehörigen Bildern ein.

Auf den ersten Blick ist die Größe der ZOTAC GeForce GTX 1080 Ti gar nicht ersichtlich. Erst wenn man den PCI-Express-Steckplatz in Relation setzt, wird die Kürze der Karte deutlich. Die Lüfter sind noch kein Hinweis darauf, wenn einige Modelle der GeForce GTX 1080 Ti werden mit nur zwei Lüftern gekühlt. Hinsichtlich der Optik hat sich ZOTAC für eine Kombination aus Schwarz und Grau entschieden. Auf eventuelle farbliche Akzente wird gänzlich verzichtet.

Die beiden Lüfter kommen auf einen Durchmesser von 90 bzw. 100 mm. Der vordere der beiden Rotoren ist etwas kleiner. Beide drehen auch im Idle-Betrieb weiter und stehen nicht still. Wir haben eine Idle-Temperatur der GPU von 31 °C gemessen. Unter Last wurde sie nicht wärmer als 74 °C, sodass wir sagen können, dass die Kühlung der Karte gewährleistet werden kann. Schade ist nur, dass die Lüfter auch im Idle-Betrieb weiterdrehen.

Auch die Rückseite der Karte zeigt sich wenig spektakulär. ZOTAC verbaut eine Backplate, welche die komplette Rückseite des PCBs bedeckt. Damit beugt man Schäden vor, die beim Einbau entstehen können und sorgt auch für mechanische Stabilität in der Karte, die gewährleistet sein sollte, damit der Anpressdruck des Kühlers stimmt. Einige Öffnungen in der Backplate sorgen für die notwendige Belüftung.

Legen wir eine Founders Edition von NVIDIA, hier die der GeForce GTX 1080 daneben, dann werden die geringen Abmessungen der ZOTAC GeForce GTX 1080 Ti Mini sicherlich am deutlichsten. Dort, wo bei der Founders Edition der Radiallüfter weitergeht, endet das gekürzte Modell bereits.

Trotz der geringen Abmessungen will ZOTAC keinerlei Einsparungen bei der Strom- und Spannungsversorgung gemacht haben. Dementsprechend findet diese zusätzliche Versorgung über zwei 8-Pin-Anschlüsse statt. Laut ATX-Spezifikation lassen sich somit zusammen mit dem PCI-Express-Steckplatz bis zu 375 W an die Karte heranführen. Das Power-Limit ist standardmäßig auf 250 W gesetzt, sodass noch ausreichend Luft nach oben besteht.

Die beiden SLI-Anschlüsse sind für eine aktuelle Grafikkarte aus dem Hause NVIDIA obligatorisch und ermöglichen den Betrieb von bis zu vier Karten in einem Multi-GPU-System. Der Einsatz von mehr als zwei Karten macht aufgrund der Treiberunterstützung aber keinen Sinn. Dementsprechend trifft man vielleicht noch zwei Karten in einem 2-Way-SLI an, mehr ist aber nur noch für Rekordjägern in den Benchmark sinnvoll.

Am hinteren Ende der Karte ist der Überstand des Kühlers zum PCB noch einmal sehr schön zu sehen. Der Kühler ist demnach für die Länge von 211 mm verantwortlich, während das PCB auf gerade einmal 205 mm kommt. ZOTAC musste aber die beiden Lüfter samt darunter befindlichem Kühlkörper irgendwie unterbringen und ist daher bei den 211 mm gelandet.

Bei einem seitlichen Blick auf die Karte sieht man sehr schön die Heatpipes, die zum Abtransport der Wärme zum Einsatz kommen. Fünf Heatpipes mit einem Durchmesser von jeweils 6 mm kommen zum Einsatz. Die Abwärme wird durch die Heatpipes in den Kühlkörper aus Aluminium überführt und dort an die Umgebungsluft abgegeben.

Auf der Slotblende sehen wir fast schon eine Standardbestückung für die Display-Ausgänge. Hier zu finden sind dreimal DisplayPort 1.3/1,4 und jeweils einmal HDMI 2.0b sowie Dual-Link-DVI.