Seite 3: Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition - Impressionen (1)

Die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition setzt auf eine Kombination aus Wasser- und Luftkühler. Während der Grafikprozessor per Flüssigkeitskühler auf Temperatur gehalten wird, verfügt die Karte am hinteren Ende über einen herkömmlichen Luftkühler, welcher sich außerdem um die Kühlung der übrigen Bauteile kümmert.

Dieser Lüfter am hinteren Ende misst einen Durchmesser von 80 mm, unter der Plastikabdeckung ist der Kühlkörper für die Wasserkühlung versteckt.

Inno3D setzt hier auf den Accelero Hybrid S aus dem Hause Arctic. Dieser wurde vom NVIDIA-Exklusiv-Partner optisch überarbeitet und macht nun mit einem schwarz-roten Design auf sich aufmerksam und bekam obendrein ein schickes Beleuchtungssystem spendiert.

Im Gegensatz zu vielen anderen Luftkühlern wird allerdings auf eine aufwendige Heatpipe-Konstruktion verzichtet. Der Lüfter sowie einige Aluminiumfinnen müssen für die Spannungswandler genügen.

Das iChill-Logo auf der Stirnseite der Grafikkarte kann beleuchtet werden. Je nach Auslastung der Grafikkarte färbt sich dieses in drei verschiedenen Farben ein.

Auf dem Slotblech gibt es die üblichen Anschlüsse, welche es so auch bei der Founders Edition gibt. Das sind drei DisplayPort-Ausgänge, ein HDMI-Port und ein DVI-Anschluss.

Mit Strom versorgt wird die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition über einen zusätzlichen 8- und 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker. Bei der Founders Edition wird die Versorgung ausschließlich über eine 8-Pin-Buchse sichergestellt. Unser heutiger Testkandidat könnte sich somit theoretisch bis zu 300 W genehmigen. Die maximale Boardpower aber hat Inno3D auf 230 W festgesetzt – 50 W über dem der Founders Edition.

Auf der Rückseite hat Inno3D zur besseren Stabilität und Kühlung eine Backplate angebracht. Sie spart unter anderem die beiden SLI-Stecker aus, womit der Multi-GPU-Betrieb weiterhin unterstützt wird.

Wer die Inno3D GeForce GTX 1080 iChill Black Edition verbauen möchte, der benötigt Platz. Nicht, weil die Abmessungen des 3D-Beschleunigers überdurchschnittlich sind, sondern weil das Kühlsystem untergebracht werden muss. Der 120-mm-Radiator findet inklusive seines Lüfters am besten an der Gehäuse-Rückseite seinen Platz. Viele andere Möglichkeiten hat man aufgrund der limitierenden Schlauchlänge aber ohnehin nicht.