Seite 4: NVIDIA Titan X - Impressionen (1)

Bevor wir uns nun die NVIDIA Titan X etwas genauer anschauen, werfen wir noch einmal einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten zum Kühler, PCB und den weiteren Ausstattungsmerkmalen.

NVIDIA Titan X
Länge des PCBs 266 mm
Länge mit Kühler 266 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 1x 8-Pin
1x 6-Pin
Lüfterdurchmesser 1x 65 mm
Display-Anschlüsse

1x HDMI 2.0b
3x Displayport 1.3/1.4
1x Dual-Link-DVI

Lüfter aus im Idle Nein

Bereits die ersten Bilder haben gezeigt, dass die Titan X hinsichtlich der Optik und Ausführung der Karte weitestgehend identisch zu den Founders Editionen der GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1070 ist. Dies zeigt sich auch bei einem ersten Blick auf die technischen Daten der Karte. Diese kommt auf eine Länge von 266 mm und ebenso lang ist auch das PCB. Auf die weiteren Details gehen wir dann später noch etwas genauer ein.

NVIDIA Titan X
NVIDIA Titan X

Die Titan X hat eine Gesamtlänge von 266 mm und so lang ist auch das PCB selbst. Die Breite des PCBs und der Karte liegt bei 100 mm (ohne PCI-Express-Steckplatz). Bei der Dicke belegt die Karte zwei Slots. In allen Belangen ist die Karte damit nicht größer oder dicker, wie man es für die aktuell wohl schnellste Single-GPU-Grafikkarte erwarten würde. Bei der Gestaltung des Kühlers bleibt es natürlich beim Design der Founders Editionen, allerdings ist das Top-Modell komplett in Schwarz gehalten.

NVIDIA Titan X
NVIDIA Titan X

Die Rückseite des PCBs hat NVIDIA mit einer Backplate versehen – wie auch bei der GeForce GTX 1080 Founders Edition. Diese deckt die komplette Fläche des PCBs ab. NVIDIA wählt keine plane Oberfläche für die Backplate, sondern versieht diese mit erhabenen Linien, die aber rein aus optischer Sicht einen Sinn machen und keinen besonderen Kühleffekt vorzuweisen haben. Auf der Rückseite sind auch ein NVIDIA-Logo und der "GeForce GTX Titan X" Schriftzug zu sehen. Ja, richtig gelesen, "GeForce GTX Titan X" und das obwohl NVIDIA beim Namen der Karte besonderen Wert darauf legt, dass diese nur als Titan X zu bezeichnen ist. Im eingebauten Zustand sind diese beiden Elemente korrekt ausgerichtet – ein Fehler, den leider noch immer viele Hersteller machen.

Wird die Titan X in einem SLI betrieben, kann es passieren, dass die Karten dabei direkt aufeinandersitzen (weil die PCI-Express-Steckplätze direkt untereinander sitzen). Dann kann es dazu kommen, dass die zweite Karte bzw. deren Lüfter keine ausreichende Frischluft bekommt. Dies hatte NVIDIA auch schon bei der GeForce GTX Titan X und GeForce GTX 1080 Founders Edition mit Backplate bemerkt und ließ den Nutzer einen kleinen Teil der Backplate entfernen. Im Falle der Titan X kann nun nicht mehr nur ein kleiner Teil der Backplate entfernt werden, sondern rund die Hälfte. Damit bekommt der Radiallüfter dann wieder ein paar Millimeter Platz, durch die er etwas mehr Frischluft ansaugen kann.

NVIDIA Titan X
NVIDIA Titan X

Der von NVIDIA verbaute Radiallüfter befindet sich im hinteren Bereich der Karte und besitzt einen Durchmesser von 65 mm. Der Lüfter saugt die Luft wie gesagt an dieser Stelle an und bläst sie in Richtung der Slotblende. Im Idle-Betrieb dreht der Lüfter mit etwa 1.100 RPM, ein Abschalten ist nicht vorgesehen. Unter Last werden dann auch schnell 2.400 RPM erreicht.

Die Umrandung des Lüfters sowie dessen Lüfternabe hat NVIDIA mit einer verchromten Blende versehen. Damit unterstreicht man auch das edle Design der Karte. Hinzu kommen das Gehäuse aus Aluminium sowie die gut platzierten Torx-Schrauben.

NVIDIA Titan X
NVIDIA Titan X

In direkter Nähe zur Slotblende befindet sich auf dem Gehäuse des Kühlers der Titan X auch der entsprechende Schriftzug. Diesen führt NVIDIA beim neuen Kühler erhaben und glänzend aus. An dieser Stelle wird auch gleich die neue Design-Sprache deutlich, die mehr Ecken und Kanten vorsieht. Rechts ist auch gleich eine kleine Öffnung zu sehen, die wir im vorderen und hinteren Bereich öfter finden und die wie Lufteinlässe bei Sportwagen aussehen.

NVIDIA Titan X
NVIDIA Titan X

Durch die Plexiglasscheibe auf der Front wird der Blick auf den eigentlichen Kühlkörper frei. Dieser ist mit feinen Kühllamellen aus Aluminium bestückt, die in Längsrichtung ausgeführt sind. Der Lüfter drückt die warme Luft vom hinteren Bereich der Karte in Richtung Slotblende durch eben diese Kühlfinnen. An der Slotblende tritt die warme Luft dann aus.