Seite 1: ATI CrossFire

<img style="margin: 10px; float: left;" src="/images/stories/logos/hardwareluxx_news.gif" />Schon seit einigen Monaten kursieren Gerüchte über ATIs Multi-VPU-Lösung und auch erste angebliche Fotos eines lauffähigen Systems plus den dazu gehörigen Benchmarks sind bereits aufgetaucht. Allerdings darf an der Echtheit dieser Fotos und Benchmarks gezweifelt werden, denn erst am 23. Mai 2005 zeigte ATI der versammelten deutschen Presse ein erstes lauffähges System und präsentierte die Features. Wo die Unterschiede zu NVIDIAs SLI-Technologie liegen und was der High-End-ATI-Fan zu erwarten hat, sollen die folgenden Seiten in einem kleinen Technik-Preview klären.

 

NVIDIA ist mit dem im Herbst letzten Jahres vorgestellten nForce4-SLI-Chipsatz mehr als zufrieden und erreicht derzeit kaum erwartete Verkaufszahlen für diesen Chipsatz. In Zusammenarbeit mit Intel hat man nun auch die nForce4 Intel Edition vorgestellt und so hält SLI auch in den Intel-Systemen Einzug. Um auch auf diesem Markt, den High-End-Enthusiasten weiterhin eine Rolle zu Spielen, stellt ATI nun seine CrossFire-Technologie vor, die zwar auf den ersten Blick der SLI-Technologie ähnelt, aber nach einem genaueren Blick deutlich durchdachter ist.

ATI preist durch Vijay Sharma (Produkt Manager, Desktop bei ATI) und Chris Hook (PR Chef für Europa, den mittleren Osten und Afrika) seine CrossFire-Technologie als die ultimative Gaming-Lösung an, die sowohl die beste Performance als auch die beste Bildqualität sowie Flexibilität und zahlreiche Features mit sich bringen soll.

Auf der Hardwareseite nötig dazu sind ein ATI-Radeon-XPress-200-CrossFire-Edition-Mainboard, eine CrossFore-Edition-ATI-Grafikkarte und eine Standard-ATI-Radeon-X800- oder -X850-Grafikkarte.