Seite 5: Innerer Aufbau (2)

Der Mainboardtray bietet zwar eine Aussparung für die Montage des Prozessorkühlers, separate Durchführungen für das Kabelmanagement sind aber nicht vorhanden. Und auch insgesamt gehört das Portal zu den Mini-ITX-Gehäusen, bei denen Kabelmanagement nicht wirklich möglich ist. 

Der verfügbare Raum wird in vielen Bereichen voll ausgeschöpft. So bleibt zwischen SFX-L-Netzteil und Laufwerkskäfig gerade noch genug Platz für die Netzteilkabel. Weil BitFenix das Netzteil unter dem Mainboard und nicht gegenüber platziert, könnten auch deutlich höhere Kühler als der Boxed-Kühler genutzt werden. Oberhalb des CPU-Kühlers bleibt auch für etwas längere Grafikkarten Platz. Wir zeigen das mit einem Triple-Fan-Modell von Gigabyte, der GV-R797OC-3GD. Dabei wären uns die PCIe-Stromanschlüsse an der langen Seite der Grafikkarte fast zum Verhängnis geworden, denn durch die Querstrebe blieb nur wenig Platz zum Anschließen der etwas starren Netzteilkabel. Die regulär von uns genutzte, passiv gekühlte Raden HD 7750 passte schon wegen des breiten Kühlers nicht in das Gehäuse. Das einzige Areal, in dem mit installiertem Testsystem noch einiger Platz ungenutzt bleibt, befindet sich hinter dem Frontlüfterplatz. Dieser Bereich würde aber auch benötigt werden, falls eine AiO-Kühlung mit Single-Radiator verbaut werden soll. Mit installierter Hardware wird schließlich noch deutlicher, dass es keine überzeugende Lösung für das Kabelmanagement gibt.

Wenn die Komponenten installiert und auch die diversen Gehäusekabel angeschlossen worden, kann der gesamte Innenkäfig einfach wieder vorsichtig auf die Schiene gesetzt und in das Portal eingeschoben werden. Das funktioniert weitgehend problemlos - zumindest solange, wie man auf die zahlreichen Kabel achtet. Der Innenkäfig wird einfach an der hinteren Lasche der Schiene ausgerichtet und aufgesetzt. Dabei gleiten zwei kurze Stäbe in Aussparungen in der Schiene, so dass der Innenkäfig mittig sitzt.