Seite 4: Innerer Aufbau (1)

Thermaltake Core X71

Während der obere Teil des Gehäuses praktisch einem flexibel gestalteten Midi-Tower entspricht, ist die Radiatorenkammer des Core X71 die Besonderheit des Gehäuses. An einer Radiatorenblende kann ein Radiator (maximal 360 oder 280 mm) installiert werden. In der Radiatorenkammer ist viel Platz für leistungsstarke Radiatoren, die durchaus auch in Push-Pull-Konfiguration mit doppelter Lüfterbestückung installiert werden können. Die Radiatorenblende kann ausgebaut werden. Generell gilt für den Innenraum, dass er sehr flexibel ist und sich Einbauten in aller Regel ausbauen und teilweise auch an unterschiedlichen Stellen installieren lassen. So ist es beispielsweise möglich, den HDD-Käfig aus dem Mainboardsegment auch in der Radiatorenkammer zu installieren.

Thermaltake Core X71

Das Mainboardsegment bietet genug Platz für ein ATX-Mainboard, ein ATX-Netzteil, die beiden 5,25-Zoll-Laufwerkskäfige und einen HDD/SSD-Käfig mit drei Laufwerksplätzen. In diesem Segment macht Thermaltake auch bei der Komponentenanordnung keine Experimente und orientiert sich am aktuell üblichen Aufbau.

Thermaltake Core X71

Nach dem Entfernen der rückseitigen Blende kann das ATX-Netzteil am Boden installiert werden. Kleine Luftlöcher sollen gewährleisten, dass der Netzteillüfter ausreichend Frischluft ansaugen kann. Das Netzteil kann auf die beiliegenden, selbstklebenden Gummipuffer abgelegt werden. Oberhalb des Netzteils lassen sich acht Erweiterungskartenslots nutzen. Die Erweiterungskarten werden dabei einfach mit Rändelschrauben gesichert.  

Thermaltake Core X71

Einen durchgehenden Laufwerkschacht gibt es im Core X71 nicht. Das hat den Vorteil, dass lange Grafikkarten in die Lücke zwischen den 5,25-Zoll-Laufwerkskäfigen und den HDD/SSD-Käfig hineinragen können. Sowohl die beiden 5,25-Zoll-Laufwerkskäfige als auch der HDD/SSD-Käfig und dessen Bodenplatte wurden von Thermaltake geschraubt und nicht genietet. Sie können deshalb unkompliziert ausgebaut werden.