> > > > Sharkoon Shark Zone C10 im Test

Sharkoon Shark Zone C10 im Test - Fazit

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 7: Fazit

Mit dem Shark Zone C10 und dem Geschwistermodell QB ONE hat Sharkoon ein Gehäuseduo im Angebot, das keineswegs nur günstig ist. Gerade das Gaming-Modell Shark Zone C10 zeigt sich in einer modernen und ganz und gar nicht "Gaming"-typischen Optik, die allein schon so manchen Käufer überzeugen dürfte.

Den inneren Werten gerecht zu werden, fällt hingegen etwas schwerer. Man muss sich vor Augen halten, wie kompakt das etwa schuhkartongroße Gehäuse ist. Dass dadurch Einschränkungen bei der Komponentenkompatibilität entstehen, ist geradezu unvermeidbar. Egal ob bei der Wahl von Grafikkarte, Prozessorkühler, Netzteil oder den Laufwerken - immer sollte man genau überlegen, ob die Komponenten wirklich passen können. Mit etwas Bedacht ist es aber durchaus möglich, ein leistungsstarkes System zusammenzustellen und unterzubringen. Auch die Kühlung kann unter Umständen zur Herausforderung werden. Mit nur einem Deckellüfter wurde der Prozessor des Testsystems doch vergleichsweise heiß. Dass Towerkühler nur sehr bedingt genutzt werden können, verschärft die Situation. Allerdings eröffnen die beiden 120-mm-Deckellüfterplätze auch die Möglichkeit, eine AiO-Wasserkühlung zu verbauen (240-mm-Radiator allerdings nur mit den angesprochenen Einschränkungen) und so die Problematik der CPU-Kühlung zuverlässig auszuräumen.    

Wenn die Komponenten einmal passend zusammengestellt wurden, ist ihre Installation trotz der Enge des Innenraumes keine besondere Herausforderung. Praktischerweise können nicht nur die Seitenteile, sondern auch Boden und Deckel einfach abgenommen werden. Damit sind alle Komponenten gut erreichbar. Eine werkzeuglose Montage der Laufwerke und Erweiterungskarten haben wir allerdings dann doch vermisst. Nutzerfreundlicher sind da schon die Staubfilter (sie könnten allerdings noch etwas engmaschiger sein) und das I/O-Panel mit den beiden schnellen USB 3.0-Ports. 

Gerade von den namhaften Herstellern muss das Shark Zone C10 in seinem Preissegment kaum Konkurrenz fürchten. Eine ähnlich günstige Alternative wäre beispielsweise noch das Cooler Master Elite 130 (einen Nutzer-Test gibt es in unserem Forum), das allerdings bei der CPU-Kühlung deutlich weniger Spielraum bietet. Wer Aluminiumgehäuse bevorzugt, kann für wenige Euro mehr das RaiJintek Metis erwerben. In diesem besonders kompakten Cube findet aber nur eine kurze Grafikkarte Platz. Auch muss man anders als bei den beiden anderen Modellen auf ein optisches Laufwerk verzichten. 

Für den günstigen Verkaufspreis von nicht einmal 40 Euro ist das Shark Zone C10 ein wirklich beachtliches Mini-ITX-Modell. Wir zeichnen das vielseitige Mini-Gehäuse dann auch mit unserem Preis-Leistungs-Award aus.   

alles

Positive Aspekte des Sharkoon Shark Zone C10:

  • kompakt, leichtgewichtig und günstig
  • Platz für Dual-Slot-Grafikkarte, mittelhohe CPU-Kühler und reguläres 5,25-Zoll-Laufwerk 
  • flacher 120- oder 240-mm-Radiator kann unter dem Deckel montiert werden
  • I/O-Panel mit USB 3.0
  • Staubfilter vor allen Lufteinlässen (allerdings grobmaschig und angeklebt)
  • Seitenteile, Boden und Deckel einfach zu demontieren

Negative Aspekte des Sharkoon Shark Zone C10:

  • enger Innenraum macht sorgsame Komponentenwahl nötig
  • geringe Kühlleistung im Auslieferungszustand
  • nur drei Laufwerksplätze
  • keine werkzeuglose Montage der Laufwerke und Erweiterungskarten, keine HDD-Entkopplung, kein Kabelmanagement

 

Social Links

Seitenübersicht

Kommentare (8)

#1
customavatars/avatar33106_1.gif
Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 15728
Die Ecke mit dem Power-Button ist design-mäßig geklaut vom Weltenspinner und seinem Inkubus Case. -_-
#2
customavatars/avatar149812_1.gif
Registriert seit: 06.02.2011
Neubukow
Korvettenkapitän
Beiträge: 2195
Und der hat das mit der schrägen ecke Wahrscheinlich von Xigmatek Nebula, ist mir ehrlich gesagt auch egal woher, da das Sharkoon und der Inkubus nicht mal ansatzweise verwechselt werden können oO
#3
Registriert seit: 26.09.2011

Obergefreiter
Beiträge: 82
Zitat
Sie nehmen zumindest zwei 120-mm-Lüfter auf bzw. sind auch zur Installation einer AiO-Wasserkühlung mit 120- oder 240-mm-Radiator geeignet.


Der Knopf ist mir zum Beispiel egal, aber recht interessant finde ich doch diesen Einschub für eine Komplettwasserkühlung bzw Radiator. Könnt ihr dazu noch was sagen ?
Ich nehme an, dann wären nämlich die CPU Werte besser.
#4
customavatars/avatar149634_1.gif
Registriert seit: 03.02.2011
Bottrop
Oberbootsmann
Beiträge: 1021
Ansich finde ich das Case ganz schön, aber irgendwie komme ich mit dem Gelb nicht klar.
Find ich hässlich. Schöner wäre es in Rot.
#5
customavatars/avatar15872_1.gif
Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3743
@pipip: Ja, AiO-Kühlung macht in dem Gehäuse imho viel Sinn. Und Danke für die Nachfrage - dabei gibts nämlich Einschränkungen. Ein 120er-Radi sitzt oberhalb vom Mainboard, das sollte idR keine Probleme geben. Beim 240er wird der vordere Teil aber im 5,25-Zoll-Käfig "geparkt". Damit fällt ein Laufwerksplatz weg und der (fest vernietete Käfig) begrenzt den Platz für den Radi. Die überhohe Antec Kühler H2O 1250-WaKü, die ich hier habe, passt so beispielsweise nicht. Maximale Höhe von Radiator und Lüftern ist 5,5 cm. Ich ergänze das gleich noch im Test.
#6
customavatars/avatar123789_1.gif
Registriert seit: 22.11.2009
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1977
Zitat HW-Mann;23347179
Die Ecke mit dem Power-Button ist design-mäßig geklaut vom Weltenspinner und seinem Inkubus Case. -_-


Irgendwann reicht's dann auch...
#7
Registriert seit: 10.07.2004
Essen, NRW
Bootsmann
Beiträge: 736
Sehr schönes Gehäuse und scheinbar ja auch qualitativ ganz passabel. Allerdings würde mir das QB One optisch noch besser gefallen.
#8
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Zitat Blacktron;23350563
... Allerdings würde mir das QB One optisch noch besser gefallen.


Das dachte ich genauso. Konnte das Sharkoon QB One für knapp 36 EUR erstehen und siehe da: der Knaller. Endlich mal richtig gedacht, dass das Netzteil innen hinter der Front vorzugsweise das SFX Format haben sollte. Zumal staubgefiltert rundum! Für Mini-ITX und für das Geld sucht man derartiges sonst vergeblich. Will man das Gehäuse stapeln, so lassen sich (von Sharkoon auch so vorgesehen) die Standfüße einfach anders setzen und die Bedienleiste ist dann nicht oben, sondern seitlich. Das Gehäuse hat's mir wahrlich angetan. Und das war auch nötig nach meinem Reinfall mit dem Fractal Design Node 304.

[ATTACH=CONFIG]318517[/ATTACH]
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!