Seite 4: BitFenix Phenom Micro-ATX - äußeres Erscheinungsbild

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Das BitFenix Phenom Micro-ATX nimmt zwar neben Mini-ITX-Mainboards auch Hautplatinen im Micro-ATX-Format auf, ist aber mit 250 x 330 x 374 mm (B x H x T) genauso groß wie das Mini-ITX-Modell. Wir haben ein Testsample in der Farbe "Arctic White" erhalten. Alternativ gibt es dieses Modell aber auch genauso wie das Mini-ITX-Pendant in "Midnight Black".  

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Die Front, der Deckel und die beiden Seitenteile sehen beim Phenom Micro-ATX dem Phenom Mini-ITX zum Verwechseln ähnlich. Und auch dieses Modell ermöglicht es nicht, ein optisches Laufwerk zu nutzen.

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Das es zwischen den beiden scheinbar so ähnlichen Modellen doch größere Unterschiede gibt, macht aber der Blick auf die Rückseite klar. Die Komponenten werden offensichtlich ganz anders angeordnet. Das Mainboard wird nicht mehr liegend, sondern auf dem Kopf stehend montiert. Die Erweiterungskarten sitzen dementsprechend unter dem Deckel, der rückseitige 120-mm-Lüfter hingegen nur knapp oberhalb des Bodens. Alle Erweiterungskarten werden von einem Blech gehalten, das wiederum mit einer Rändelschraube fixiert wird. Was auf den ersten Blick praktisch scheinen mag, ist in der Praxis eher nervig: Beim Lösen des Blechs lösen sich gerne gleich alle Slotblenden mit und fallen in den Gehäuseinnenraum. Vom Netzteilplatz ist an der Rückwand gar nichts zu sehen. Eine Kaltgerätebuchse lässt vermuten, dass der Stromversorger an einer anderen Stelle im Gehäuse untergebracht wird.

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Tatsächlich entdeckt man den Netzteilplatz beim Blick auf die Gehäuseunterseite. Das Netzteil wird aufrecht stehend montiert. Es saugt Luft durch die Front an und stößt sie nach unten wieder aus. Damit die vom Netzteil erwärmte Luft nicht wieder ins Gehäuse gelangt, hat BitFenix den hinteren Bereich des Bodens mit einer magnetisch haftenden Abdeckung, dem "Magnetic Heat Shield", verschlossen. 

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Diese Abdeckung ist aber fragwürdig, weil der zweite vormontierte 120-mm-Lüfter im Phenom Micro-ATX nicht hinter der Front, sondern auf dem Boden sitzt. Mit "Magnetic Heat Shield" ist der Lüfter aber wirkungslos. Wird der Lüfter genutzt, sollte die Abdeckung dementsprechend entfernt werden. Sowohl der Bodenlüfter als auch das Netzteil blasen Luft nach unten aus dem Gehäuse. Trotzdem wäre ein Staubfilter wünschenswert - z.B. für den Fall, dass man den Luftstrom des Bodenlüfters umkehren möchte.