Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Das Carbide Series Air 540 ist (rein objektiv gesehen) nicht gerade eine Schönheit. Dafür ist die Optik zu zerklüftet - aber das hat auch gute Gründe. Die Unterteilung des Innenraums in zwei Segmente spiegelt sich auch im Design wieder. Vor dem Mainboardsegment sorgt Mesh dafür, dass die Fronlüfter ihre Arbeit möglichst effektiv erledigen können. Die andere Gehäusehälfte ist hingegen geschlossen, denn Lufteinlässe sind hier kaum nötig. Mit 332 x 458 x 415 mm ist das Gehäuse sehr breit, aber weniger tief und hoch als die meisten Midi-Tower. Angesichts des Gehäusevolumens fällt das Gewicht eher moderat aus. Die 7,2 kg lassen vermuten, dass Corsair nicht auf den dicksten Stahl zurückgegriffen hat. 

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Front und Deckel wurden aus Kunststoff gestaltet. Eine weiche Oberflächenbeschichtung (vergleichbar dem von BitFenix genutzten SofTouch) wertet dieses Material spürbar auf. Hinter dem Mesh im linken Bereich verbergen sich die beiden 140 mm großen Frontlüfter. Die geschlossene Fronthälfte nutzt Corsair, um die Bedienschalter und das I/O-Panel mit zwei USB 3.0-Ports und Audiobuchsen unterzubringen. Es können außerdem zwei Einschübe für optische Laufwerke genutzt werden, die aus Platzgründen vertikal angeordnet wurden.

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Die Optik der Front setzt sich beim Deckel nahtlos fort. Die eine Seite wird von Mesh geprägt, die andere von einem geschlossenen Kunststoffelement. Anders als bei der Front verzichtet Corsair im Deckel aber auf einen Staubfilter.

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Nach dem Lösen von zwei Rändelschrauben kann das Meshelement leicht abgenommen werden. Dadurch werden die beiden 120/140-mm-Lüfterplätze im Deckel zugänglich. Die Montagelöcher wurden vom Mainboard weggesetzt, was das Risiko verringert, dass ein 240er- oder 280er-Radiator mit dem Mainboard oder anderen Komponenten kollidiert.

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Wenn das obere Meshelement entfernt wird, kann das vordere Meshteil einfach nach oben abgezogen werden. Dann lässt sich der große, magnetisch haftende Staubfilter zur Reinigung entnehmen und die beiden 140-mm-Lüfter werden sichtbar. Alternativ können aber auch drei 120-mm-Lüfter montiert werden. Wird eine Wasserkühlung genutzt, sind sowohl 240er- und 280er- als auch 360er-Radiatoren nutzbar.