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Aspire X-Plorer

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Seite 1: Aspire X-Plorer

Heute haben wir das Aspire X-Plorer des US-amerikanischen Herstellers Aspire aus Kalifornien im Test. Aspire wurde 1999 gegründet und ist den meisten vielleicht eher unter dem Namen Turbo Case bekannt. Im vergangenen Jahr beschlossen die Kalifornier dann ihr Produktportfolio aus Gehäusen, Lüftern, Netzteilen und Zubehör unter dem Branding Aspire zusammenzufassen. Allein das heute von uns getestete X-Plorer, welches eine Weiterentwicklung der X-Navigator-Serie darstellt, gibt es in einer Vielzahl von Farbvarianten. In den USA ist es derzeit in zwei verschiedenen Gehäusefarben und sechs verschiedenen Fronten erhältlich. Bei uns gibt es das X-Plorer derzeit nur in den Farben Silber / Silber, Schwarz / Schwarz und die von getestete Version Schwarz / Silber. Aspire war im übrigen nach eigenen Angaben der erste Hersteller, der farbige Aluminiumgehäuse im Sortiment hatte.

Beim X-Plorer weiß man auf den ersten Blick gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll. Das Window im Seitenteil, die beleuchteten Ecken, die leuchtenden Lüfter, das Mesh-Gitter oder das LC-Display mit der Lüftersteuerung in der Front? Der X-Plorer ist mit seinen Modding-Features ein Gaming-Tower aber im Gegensatz zu anderen Gehäusen dieser Gattung wirkt er in keinster Weise übertrieben aufdringlich, ganz im Gegenteil. Bei näherer Betrachtung mit seiner hochglänzenden schwarzen Lackierung die an Klavierlack erinnert, wirkt er sogar richtig edel. Wir werden uns auf den folgende Seiten genauer ansehen, ob es unter der Haube genauso gut aussieht wie von außen und wie sich das Belüftungskonzept mit dem Air Duct, der Option neben den zwei serienmäßig verbauten Lüftern noch zwei weitere einzubauen, sowie das Mesh-Design, welches thermische Vorteile bringen soll, in der Praxis bewähren.

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Bevor wir uns mit den inneren und äußeren Details sowie dem Einbau und den Temperaturmessungen befassen, werfen wir wie immer erst mal einen Blick auf die generellen Features und den Lieferumfang.

Der Lieferumfang des X-Plorer beschränkt sich auf die gerade benötigten Standardzugaben, ein paar Schrauben, die Füsse, welche erst montiert werden müssen, Mainboardabstandshalter sowie ein kleiner Beipackzettel, der die Pin-Belegung der USB-, Firewire- und Soundanschlüsse dokumentiert, wobei letztere leider nicht vorhanden sind. Eine Einbauanleitung im weiteren Sinne fehlt. Den geübten Bastler stellt dies kaum vor ein Problem, für Anfänger könnte es eins werden. Wer nicht regelmäßig Rechner zusammenschraubt, wird an einem Gehäusespeaker, der im Beutel mit den Schrauben liegt und nicht beschriftet ist, wohl verzweifeln. Aber Aspire lässt den User nicht ganz alleine. Auf der Herstellerhomepage kann man sich ein Manual herunterladen, unter der Voraussetzung, dass man davon weiß.

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