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Cooler Master Storm Havoc im Test

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Seite 2: Software + Fazit

Software und Funktionen:

Coolermaster Havoc

Im Vergleich zu anderen Herstellern gibt es keinen gigantischen Unterschiede. Wie bei der Software von Razer lassen sich alle Tasten separat programmieren. Zudem können auf der ersten Seite alle Profile angelegt werden. Insgesamt können vier gespeichert werden. Ein cooles Feature: Jedem Profil kann ein Bild, beispielsweise von einem Spiel, zugeordnet werden. Natürlich werden alle Einstellungen direkt im internen Speicher der Maus abgelegt.

Coolermaster Havoc

Auf der zweiten Seite lassen sich die DPI-Stufen frei definieren. Selbst in der X- und Y-Achse kann differenziert werden. Zu jeder DPI-Stufe lässt sich auch die dazugehörige Polling Rate einstellen. Bei manch anderem Hersteller sind die DPI-Stufen bereits vordefiniert, ein klarer Nachteil. Die Regler lassen sich in hunderter Schritten verschieben. Der Feinabstimmung sind somit keine Grenzen gesetzt. In der unteren Hälfte lassen sich die Beleuchtung und die Klickeigenschaften konfigurieren. Im kleinen Fenster daneben können die Einstellungen gleich getestet werden. Allerdings müssen die Änderungen mit dem Button "Übernehmen" erst bestätigt werden, bevor eine Änderung spürbar ist.

Coolermaster Havoc

Weiterhin lassen sich natürlich zahlreiche Makros anlegen, ändern, speichern und anschließend ausführen.

Coolermaster Havoc

Die Software lässt es zu, mehr als nur vier Profile anzulegen. Diese können dann wahlweise in den internen Speicher geschoben werden. Diese Funktion haben wir jedoch nicht ausgiebig getestet, da uns die Fantasie ausging. Summa summarum bietet Cooler Master eine ausgezeichnete Software für die Havoc. Das Design ist sicherlich Geschmackssache, aber dennoch findet sich der Nutzer schnell zurecht und die Konfiguration des Nagers geht äußerst schnell und funktioniert auf Anhieb tadellos. Die Software ist mit deren der anderen Hersteller vergleichbar, alle Funktionen waren uns bekannt und sind derzeit Standard bei einer guten Gamingmaus.

Fazit

Neben MS-3 von FUNC und Razers Ouroboros haben wir uns nun auch eine Gaming-Maus aus dem Hause Cooler Master genauer angeschaut. Die Havoc stammt aus dem Storm-Portfolio, was noch einmal den Gamingeinsatz verdeutlichen soll. Anfangs stellten wir uns die Frage, ob die Havoc den beiden Kontrahenten Paroli bieten kann. Fassen wir also noch einmal kurz zusammen: In der Verarbeitung und bei der Wahl der Materialien konnte uns Cooler Master beinahe vollends überzeugen. Würde der Hersteller der Havoc die hochglänzende Oberfläche entfernen, wären wir voll und ganz zufrieden gewesen. Die gummierte und strukturierte Oberfläche unter dem Daumen hat sich als sehr praktisch erwiesen. Damit sollte einem der Nager auf keinen Fall auch in hektischen Situationen aus der Hand gleiten.

Coolermaster Havoc

Auch technisch kann der Käufer mit der Havoc nichts falsch machen. Gerade der Sensor mit seinen 8200 DPI lässt natürlich keine Wünsche offen. Auch die Switches und das Zusammenspiel mit der eigenen Software haben uns gut gefallen. Einen Minuspunkt gibt es jedoch noch: Das Kabel ist nach unserem Geschmack einfach zu steif. Dennoch können wir die Havoc von Cooler Master empfehlen. Gerade für einen Preis von ca. 60 Euro bekommt der Käufer eine solide Maus mit ausgezeichneter Technik, aber unserer Meinung nach auch ein paar kleine Störnisse, über die man auch getrost hinwegsehen kann. Manch einen wird es wahrscheinlich gar nicht stören und am Ende ist die Mausentscheidung wie so oft eben eine Gefühls- und Geschmackssache.

Positive Eigenschaften - Cooler Master Storm Havoc (SGM-4002-KLLN1):

  • Gummierte Oberfläche am Daumen
  • Gute Switches
  • Ausgezeichneter Sensor

Negative Eigenschaften - Cooler Master Storm Havoc (SGM-4002-KLLN1):

  • Steifes (gesleevtes) Kabel
 

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 25.03.2012
Düsseldorf
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1377
nein. danke.
#2
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Registriert seit: 22.06.2013
Berlin
Stabsgefreiter
Beiträge: 384
Preislich überzeugender als die Etablierten. Ich kann mich jederzeit neu drüber aufregen das Hersteller/Händler so unverschämt sind für so ein bischen Plastik mit minimalster Sensorik und Elektronik teils weit über 100 € zu verlangen. Wer seine Maus mal z.B. zum säubern auf hatte weiß ja selbst das da nichts drin ist was solche Preise rechtfertigt. Für soviel Geld bekommt man in anderen Segmenten z.B. einen mobilen Routenplaner mit GPS und allem Schnickschnack oder ein leistungsfähiges Smartphone.

Das in einer Maus hochwertige Mikroschalter drin sind ergibt schon der Garantieanspruch von 2 Jahren. Die kann man einzelnd für 1.50 kaufen, ab 10.000 Stück kostets vermutlich 17,4 cent pro Schalter - wenn da ein Maushersteller bei den eigenen Wucherpreisen noch bei spart gehört er dafür öffentlich bloßgestellt.
#3
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Registriert seit: 12.03.2010
Saarland
Kapitänleutnant
Beiträge: 1744
Wann lernen die Hersteller eigentlich, dass Klavierlack nichts an Peripheriegeräten zu suchen hat?
#4
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Registriert seit: 14.01.2011

Bootsmann
Beiträge: 540
Corsair hingegen mischte das Feld mit der Ouroboros und ihrer Anpassungsfähigkeit auf.
Razer nicht Corsair.;)

Mir gefaellt sie sehr sehr gut, nur Glossy Sides haette echt nicht sein muessen. Diese Gummierung geht noch, aber normales rauhes Plastik ist mir doch noch am liebsten. Aber es gibt ja keine vernuenftige Maus mehr ohne Glossy/Gummierung.
#5
customavatars/avatar88109_1.gif
Registriert seit: 27.03.2008

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 486
kein kritisches Wort zum Sensor? Spätestens da höre ich auf zu lesen...
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