Seite 4: Das Referenzmainboard

NVIDIA hat, anders als bei den Vorgängergenerationen, ein 6-Layer-Referenzdesign seines NVIDIA nForce 590-SLI-Mainboards erstellt, welches unter anderem von Foxconn übernommen wurde. Folgende Fotos zeigen das NVIDIA Referenzboard.

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Wirkliche Überraschungen finden sich auf den ersten Blick nicht. Das Referenzboard hält sich an die üblichen Vorgaben und Regeln, alle Komponenten sind an den vermuteten Stellen zu finden.

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Der neue AMD AM2-Sockel sitzt direkt oberhalb der vier DIMM Steckplätze für maximal 4 GB DDR2-800 Arbeitsspeicher. Dank SLI-Memory können hier auch Module eingesetzt werden, die bis zur einer DDR2-Spezifikation von DDR2-1066 und höher laufen. Neben dem 24-Pin Netzteilanschluss befindet sich der einzige IDE-Kanal des NVIDIA nForce 590 SLI. NVIDIA sieht die Zukunft in der Serial-ATA Technologie, ein IDE-Kanal für zwei optische Laufwerke dürfte hier auch mehr als ausreichend sein. Optische Serial-ATA Laufwerke sind immer noch recht selten zu finden, so hat der IDE-Kanal durchaus noch seine Daseinsberechtigung.

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Über dem AMD AM2-Sockel befinden sich die wichtigsten spannungsversorgenden Komponenten. Auf der ATX-Blende hat NVIDIA zwei PS/2-Anschlüsse, jeweils einen FireWire 1394b und einen FireWire 1394a, 6x USB 2.0, 2x RJ45 für die beiden Gigabit Ethernet Controller und die analogen Sound-Ein- und Ausgänge untergebracht.

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Von links nach rechts hat NVIDIA die PCI-Express- und PCI-Slots wie folgt angeordnet: Von den beiden PCI-Steckplätzen bleibt einer weiterhin erhalten, auch wenn einer PCI-Express Grafikkarten mit doppeltem Kühler zum Einsatz kommt. Hierauf folgt der sekundäre PCI-Express x16 Steckplatz. Immer frei und verfügbar bleibt der PCI-Express x4 Slot. Der PCI-Express x1 Steckplatz könnte beim Einsatz einer PCI-Express Grafikkarte mit doppeltem Kühler durch den primären PCI-Express-x16-Slot verdeckt werden. NVIDIA war beim Design des Boards darauf bedacht, so viele Steckplätze wie möglich zur Verfügung zu stellen.

Über dem primären PCI-Express-x16-Steckplatz hat NVIDIA den PHY-Chip von Marvell für die beiden integrierten Gigabit-Ethernet-Controller des Chipsatzes untergebracht. Der Marvell Yukon 88E8062 ist der erste PHY-Chip, der gleich zwei Gigabit Ethernet Controller kontrollieren kann. Direkt daneben hat man den High-Definition-Audio-Chip platziert. Hier haben die Hersteller die Wahl, welchen Chip sie einsetzen wollen.

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Prall gefüllt ist die untere linke Ecke des Mainboards. Der MCP des NVIDIA nForce 590 SLI wird im Referenzdesign aktiv gekühlt. Der ein oder andere Hersteller wird hier vermutlich auf eine bessere passive Kühlung setzen. Unterhalb des alktiv gekühlten Chips befinden sich die sechs Serial-ATA-Anschlüsse. Ebenfalls hier zu finden ist der I/O Controller aus dem Hause Winbond und weitere Zusatzchips.

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Bereits im Referenzdesign vorgesehen sind zwei Taster, um das Mainboard auch ohne Anschluss an ein Gehäuse zu starten oder neu zu starten. Bereits in der Vergangenheit verbauten zahlreiche Mainboardhersteller diese Taster, die auch auf der NVIDIA-nForce-590-SLI-Präsentation im sonnigen Santa Clara reichlich Verwendung fanden.

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Ebenfalls schon aus vielen Design bekannt ist die zweistellige POST-Code Anzeige, die nun auch den Weg in NVIDIAs Referenzdesign gefunden hat. Bei Problemen oder Instabilitäten lässt sich so leicht die Fehlerquelle ausmachen.