Seite 1: Antec Katana 16 GB DDR4-3200 im Test

preview antec katana

Mit den Katana-Arbeitsspeichermodulen hat Antec seine ersten Arbeitsspeichermodule auf den Markt gebracht, die sich hauptsächlich an Gamer und Designbewusste Käufer richten. In unserem Test werden wir die neuen Riegel genauer unter die Lupe nehmen und herausfinden, ob die Leistung genauso scharf ist, wie das Design.

Das Design der Katana-Module ist, wie der Name selbst schon verrät, von der Silhouette des Katanaschwerts inspiriert und wird durch den oben auf die Module aufgesetzte LED-Bereich in Szene gesetzt. Ergänzend dazu hat Antec den Kühlkörper dann aus einem schlichten Aluminium gefertigt, welcher in mattem Schwarz gehalten wurde. Rein optisch ist das auf jeden Fall sehr ansprechend und auch durch das minimalistische Design, für so gut wie jedes System geeignet. 

Antec selbst zählt zwar nicht zu den bekanntesten Speicherherstellern, produziert aber bereits seit 2017 Speichermodule. Die neue Katana-Reihe ist dabei die erste, mit einem optisch auffälligen Design. Erhältlich sind die neuen Katana-DIMMs als DDR4-3200-Kit mit zwei 8-GB-Riegeln. Alternativ gibt es ein DDR4-3600-Kit mit ebenfalls zweimal 8 GB. Somit gehen alle die Käufer leer aus, die sich von diesen Modulen eine 32 GB oder auch ein 64 GB Kit gewünscht hätten. Auch Module mit höheren Taktraten scheinen erstmal nicht im Gespräch zu sein.

SPD Programmierung und technische Eigenschaften

Mit den Programmen CPU-Z und Thaiphoon Burner erhält man sehr detaillierte Informationen über die Speicherriegel, die nachher auch für ein mögliches Overclocking nicht zu vernachlässigen sind. Wer mehr über das Overclocking von Arbeitsspeicher erfahren möchte, kann sich gerne bei uns in den jeweiligen Threads (Intel RAM OC Thread + Guides und Tipps oder Ryzen RAM OC Thread + mögliche Limitierungen) alle notwendigen Informationen und Tipps von erfahrenen Usern holen.

Um für das anschließende Overclocking schon mal vorab ein paar Grundinformationen über die verwendeten Speichermodule zu erhalten, lesen wir die technischen Eigenschaften der Module aus. Diese sind immer unterschiedlich gut oder schlecht hinterlegt. Die in unserem Fall vorliegenden Module haben leider ein paar Lücken was die Informationen bzgl. Hersteller, Modell, Seriennummer und Herstellungszeitpunkt angeht. Auch sind die Angaben zum Hersteller und den verbauten Dies etwas unklar.

Identifikation:
AM4U32168Q11-7DKR
Modulhöhe45,9 mm
Rank
Single Rank
FormfaktorDIMM
ModulartUnbuffered DIMM (UDIMM)
StraßenpreisTBA
HomepageAntec Memory
EPP / XMPXMP 2.0
Garantierte Timings16-18-18-38
ChipsSpecTek J-Die
EigenschaftenRGB, XMP, Headspreader
Garantiezeitunbegrenzte Garantie
Kapazität16 GB (2 x 8 GB)

Mit einer Gesamthöhe von ca 46 mm ist es vor dem Kauf der Speicherriegel empfehlenswert, die Kompatibilität zum ggf. bereits vorhandenen CPU-Kühler zu prüfen. Sollte der CPU-Kühler über die RAM-Slots reichen, kann dies zu einem Konflikt mit dem Heatspreader des Arbeitsspeichers führen.

Beleuchtung

Antec bietet für seine Speicherkits mit RGB-Beleuchtung keine eigene Software, dies ist aber aufgrund der Kompatibilität zu ASRock Polychrome Sync, MSI Mystic Light Sync, RGB Fusion und ASUS Aura Sync nicht notwendig. Durch die Schnittstelle zur RGB-Steuerung der Mainboards, kann über die Software die RGB-Beleuchtung direkt angepasst werden. Dies erspart dem Käufer zumindest schon einmal die Installation einer weiteren Software und erleichtert die Einbindung in ein bestehendes Beleuchtungskonzept.

Über die in unserem Fall verwendete ASRock Polychrome Sync Software, lassen sich insgesamt 13 Effekte einstellen die dann können je nach Effekt auch noch an die individuellen Vorlieben angepasst werden. Der Umfang und auch die Anpassbarkeit ist dabei nur durch die Software des Mainboardherstellers eingeschränkt.

Der Hauptbereich der Beleuchtung ist im mittleren Teil der Module angeordnet. Dadurch, dass das Design an ein Katana-Schwert angelehnt wurde, ist am unteren Ende der Module eine kleine Spitze ausgeformt worden. Diese wird ebenfalls beleuchtet, jedoch etwas schwächer als der eigentliche Hauptteil. Dies gilt auch für den oberen Bereich der Module, welcher etwas schwächer leuchtet als der mittlere Teil. Insgesamt sind die Effekte aber sehr schön und auch die Ausleuchtung der Module ist gleichmäßig und ausreichend hell.