Seite 3: Overclocking und Benchmarks

Für die Leistungsmessungen haben wir auf ein aktuelles Sockel-1151-System zurückgegriffen, das eine solide Plattform für unseren Speichertest darstellt.

  • Intel Core i7-7700K
  • MSI Z270 Gaming M7
  • EVGA GeForce GTX 1080 Classified

Getestet haben wir die Module in der von Intel vorgesehenen Standard-Taktung mit 2.133 MHz, 2.666 MHz, mit dem zertifizierten XMP-Takt und mit unserem besten OC-Ergebnis.

G.Skill setzt bei seinen Trident-Z-Modulen auf ein sauber programmiertes SPD. Es gibt insgesamt drei JEDEC-Profile. Neben einem „Standardprofil“ mit 1.018 MHz gibt es zwei Profile mit je 1.066 MHz, die sich in den Timings unterscheiden. Benötigt wird für alle diese Profile eine VDIMM-Spannung von 1,2 V. Darüber hinaus bietet G.Skill ein XMP-Profil an, das mit 3.200 MHz arbeitet und auf Timings von 16-18-18-38 programmiert wurde. Die Speicher-Spannung muss im BIOS dafür aber auf 1,35 Volt erhöht werden.

Leider konnten wir aus unserem Kit kaum zusätzliche Leistungherauskitzeln. Maximal erreichten wir 3.333 MHz bei Timings von 16-17-17-38 – trotz der zusätzlichen 133 MHz konnten wir die Timings gegenüber dem XMP-Setting also minimal verschärfen. Weitere Taktsprünge waren aber leider nicht möglich. Es half auch nicht, lediglich zwei Module einzusetzen. Allerdings verwendet das Kit auch die Hynix-Chips und nicht die häufig für High-End-Speicher verwendeten Samsung B-Die Chips - insofern ist die Performance so auch zu erwarten gewesen.

SiSoft Sandra

GB/s
Speicherbandbreite

Cinebench

Punkte

7-Zip

MIPS

WinRAR

KB/s

Far Cry Primal

1.920 x 1.080 – Niedrige Qualität

147 XX


106 XX


144 XX


105 XX


137 XX


100 XX


131 XX


95 XX


fps
Average/Min

Ghost Recon Wildlands

1.920 x 1.080 – Mittlere Qualität

124.05 XX


111.33 XX


123.39 XX


110.96 XX


123.02 XX


110.34 XX


120.04 XX


106.26 XX


fps
Average/Min

In unseren Benchmarks kann der G.Skill Trident Z-Speicher mit einer guten Leistung aufwarten. Wer wenig Lust auf ein exzessives Overclocking und die damit verbundene Zeit hat, der fährt mit der Aktivierung des XMP-Profils gut und kann sich über einen ordentlichen Leistungszuwachs freuen. Dass die Riegel dann schon nah an ihrem Limit laufen, zeigen die Benchmarks in übertaktetem Zustand, die nicht immer eine höhere Leistung trotz eines höheren Taktes attestieren. Der Speicher arbeitet schon etwas über seinem Limit, was zu Fehlberechnungen führen kann.