Seite 4: Fazit

Patriot liefert mit dem Viper 3 ein durchaus interessantes Kit ab. Der Takt von 2133 MHz zielt deutlich auf Performance-User ab, ebenso wie das schicke Äußere und auch der Preis aus dem guten Mittelfeld kann gefallen. Doch leider trübt die Entscheidung Patriots, die Command Rate auf solch sicheren, aber langsamen Wert zu setzen das Gesamtbild. User, die zwar schnellen Speicher suchen, aber nicht weiter selbst Hand anlegen wollen, verlieren hier ein wenig an Leistung.

Auf der anderen Seite kann der Speicher für User, die auf fertige Werte sowieso keinen Wert legen, absolut überzeugen. Passt man die Latenzen an, so kann sich der Speicher voll und ganz entfalten und bietet eine Performance auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Setzt man die Taktschraube an, so erreichten wir sowohl unter einer Spannung von 1,5 V  als auch 1,65 V Spitzenwerte, sodass Übertaktungs-Fans hier durchaus einen Blick riskieren sollten.

Beide Riegel des Viper 3 auf einen Blick

Somit bleibt abschließend nur zu sagen, dass das Viper 3 ein gutes Kit ist mit Top-Übertaktungswerten ist, bei welchem nur ein kleines, aber wichtiges Detail nicht stimmt. Trotzdem sollte sich geneigte Käufer eines Kits aus dem Bereich auch das Viper 3 genauer anschauen. Für den Preis von 62 Euro ist das 8-GB-Kit zwar etwas teurer als andere 2133-MHz-Kits der Konkurrenz, die Overclocking-Performance spricht aber für sich. 

Positive Aspekte des Patriot Viper 3:

  • sehr gute Übertaktungswerte
  • schlichtes, aber schickes Design

Negative Aspekte des Patriot Viper 3:

  • Unter XMP-Nutzung nur mäßige Leistung dank Command Rate 3T