Seite 2: Patriot Viper 3 2133 im Detail

Das Viper 3 besitzt einen Heatspreader aus Aluminium, welcher fast komplett in Schwarz gehalten ist, unterbrochen nur durch die üblichen Schriftzüge und Datenaufkleber. An der Oberseite ist der Heatspreader mit Aussparungen durchsetzt, welche die Kühlung verbessern sollen. Unter dem Heatspreader verbirgt sich ein ebenfalls schwarz gefärbtes PCB, was dem Kit einen einheitlichen Look verpasst, auf welchen das Viper Xtreme noch verzichten musste. Das Kit erreicht eine Gesamthöhe von 42 mm, was lange nicht den Höchstwert unserer bisherigen Testkandidaten darstellt, aber doch bei einigen Konfigurationen von Mainboard und CPU-Kühler für Einbauprobleme sorgen könnte. Hier sollte man vorher sicherstellen, dass alles passt.

Nach den äußeren Eindruck interessieren uns natürlich auch die inneren Werte:

Das SPD des Viper 3

Bei der SPD-Programmierung hat Patriot saubere Arbeit geleistet. Alle nötigen Taktraten sind hinterlegt, für den Maximaltakt wird wie schon erwähnt ein entsprechendes XMP-Profil mitgeliefert. Hier bitte nicht von CPU-Z verwirren lassen, welches die XMP-Werte nicht ganz korrekt ausliest: Im BIOS selbst wird alles korrekt angezeigt und auch eingestellt.

Korrekt ist leider die angezeigte Command Rate, auch im BIOS wird diese mit einem Wert von 3T ausgelesen, was sich beim Speicherdurchsatz noch bemerkbar machen wird. Die Latenz-Werte für 1600 MHz, dem eigentlich für Intel Ivy-Bridge-Prozessoren vorgesehenen Arbeitstakt, sind mit CL 9 nicht überragend, aber durchaus im guten Durchschnitt angesiedelt. Eine Seriennummer pflegt Patriot bei den Viper 3 nicht ins SPD ein.