Seite 3: Altec Lansing Octiv 650 Fazit

Die Amerikaner von Altec Lansing werfen mit dem Octiv 650 eine kompakte Dockingstation der zumindest preislich gehobenen Klasse auf den Markt. Nach unserem Test konnten wir aber nicht wirklich überzeugt werden. Es wurde an den falschen Ecken gespart und/oder bei der Konzeptionierung nicht richtig überlegt.

Zum einen fehlen im Lieferumfang definitiv benötigte Audio- und Video-Anschlusskabel, um die auf der Verpackung groß angepriesenen Features nutzen zu können, was das eigentlich recht lobenswerte Feature ohne Weiteres nicht nutzbar macht. Zum anderen gehört ein integriertes UKW-Radio einfach zu einer Dockingstation dazu. Dies sind essenzielle Dinge, die ein gutes Produkt dieser Preisklasse mitbringen sollte, Altec Lansing aber leider versäumt zu integrieren.

Würden wenigstens die klanglichen Eigenschaften stimmen, könnte man über all diese Mängel hinwegsehen, dem ist jedoch nicht so. Akustisch verwöhnt das Octiv 650 den Zuhörer nämlich auch nicht gerade. Eine starke Ausprägung im Bassbereich, welcher Mittel- und Hochton oft überdeckt und allgemein schlechtes Auflösungsvermögen machen bei genauerem Hinhören wenig Spaß. Als positiv verzeichnen lässt sich immerhin, dass unser Kandidat ein gewisses Grundvolumen erzeugen kann und der Klang nicht dünn erscheint - erstaunlich in Hinsicht auf die doch recht geringe Größe.

Zur Berieselung nebenher und der Wiedergabe nicht ganz so anspruchsvoller Musik taugt das Octiv 650 noch, jedoch bleibt da ein fader Beigeschmack in Hinblick auf den Preis von knapp 100 Euro.


Positive Aspekte des Altec Lansing Octiv 650:

  • gelungenes, schlichtes Design
  • eigene App von Altec Lansing
  • Videostreamingmöglichkeit...

 

Negative Aspekte des Altec Lansing Octiv 650:

  • ... die leider aufgrund nicht mitgelieferter Kabel nicht nutzbar ist
  • klanglich nicht wirklich überzeugend
  • kein UKW-Radio an Bord