Seite 3: Kamera(s) - Software, Fotos, Videos

Immer wichtiger an einem Smartphone ist die verbaute Primärkamera. Diese wird oft als Kompaktkamera-Ersatz genutzt, da man das Smartphone ja so oder so dabei hat. Sony ist bekannt für gute Kameras in ihren High-End-Geräten. Und auch beim Xperia T hat man sich mit einer 13 MP Kamera mit Sony-Exmor-R-Sensor nicht Lumpen lassen. Die Kamera besitzt - neben ihrer hohen Auflösung - einen Schnellstartmodus sowie die Möglichkeit, 1080p-Videos aufzuzeichnen. Genauere Informationen zur Software gibt es aber auch noch im Kamera-App-Abschnitt. Zunächst wollen wir uns einige Testfotos des Gerätes ansehen:

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Primärkamera

Die Kamera macht bei guten Lichtverhältnissen wirklich schöne Bilder - je dämmriger es aber wird, desto schlechter sind auch die Fotos (gut an den Windlichtern oder dem Gefahrenschild zu erkennen). Ansonsten können die Fotos natürlich durch ihre schiere Auflösung punkten, wodurch man beim herunterrechnen noch einiges an Schärfe gewinnen kann. Besonders lichtempfindlich ist die Kamera aber leider nicht - hier ist man mittlerweile besseres und auch außergewöhnliches (Nokia Lumia 920 - zum Test) gewohnt.

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Wer sich die Fotos und Videos sowie weitere Testaufnahmen noch einmal genauer ansehen will, kann das in unserer Galerie wie auch auf unserem Skydrive-Account (hier auch unkomprimiert) tun. Da wir hier ein Flaggschiff vorliegen haben und Sony für gute Kameras bekannt ist, haben wir die Kamera nochmal mit dem Lumia 920 verglichen - die Ergebnisse finden sich ebenfalls auf unserem Skydrive (Tipp: nach Name sortieren, dann ist immer das passende Sony-Bild neben dem Nokia-Bild).

Software

Die Applikation hat einen Schnellstartmodus, wodurch eigentlich Schnappschüsse ermöglicht werden sollten. Durch die langwierige Fokussierung der Kamera gelingt das aber eher in den seltensten Fällen. Wie bei den meisten Apps im Kamerabereich lassen sich die Schnellzugriffe an der Seite meist nach eigenen Wünschen anpassen - auf der gegenüberliegenden Seite findet sich dann der Auslöser. Ist man im 4:3 Modus (also 13 MP), bleibt dieser Bereich grau hinterlegt, im 16:9-Modus (10 MP) ist das Kamerabild auf die komplette Breite gestreckt. 

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In den Einstellungen lassen sich Szenen (Automatisch, Normal, Frontkamera, Sweep Panorama), der Blitz, die Auflösung, ein Selbstauslöser, Lächelerkennung, Geotags, Aufnahme-Methode (On-Screen-Button, dedizierter Kamera-Button, Touch-Capture), der Quick Launch (Launch and Capture, Launch only, aus) und Shutter Sound anpassen. Wenn man sich im Videomodus befindet, kann man Szenen, Auflösung, Fotolicht, Selbstauslöser, Fokusmodus, Exposure, Weißabgleich, Metering, Bildstabilisator, Geotag, Mikrofon, Aufnahmemethode und Shutter-Sound anpassen. Interessant sind vor allem die Einstellung der Auflösungen: man hat die Wahl zwischen 13, 10 und 2 MP - wieso auch immer es hier keine Zwischenstufe mehr gibt.

Fazit: Die App ist brauchbar, aber nicht perfekt. Die Auslösegeschwindigkeit der Kamera könnte schneller sein, die Qualität geht aber im Hellen in Ordnung. Dunkle Szenen bekommt die Kamera nur mittelmäßig hin.