Seite 1: Gadget Guide: Vom Schloß bis zum Gimbal

ihere 02 354BAFB24B7A4618B4D110606F2DC18CZu Weihnachten einen Gutschein bekommen, der in Smartphone-Zubehör umgesetzt werden soll? Dann wird die Wahl alles andere als leicht. Denn auch ohne die allgegenwärtigen Hüllen und Powerbanks ist das Angebot mehr als unübersichtlich. Vor allem, wenn noch nicht entschieden ist, was genau man eigentlich haben möchte. Deshalb wollen wir ein paar Vorschläge unterbreiten, die von nützlich bis ausgefallen und von günstig bis vergleichsweise teuer reichen.

Die Bandbreite der unverbindlichen Preisempfehlungen reicht von etwa 10 bis 339 Euro, lediglich für einen Vorschlag gibt es noch keine Angabe. Alle Produkte arbeiten sowohl mit Android- als auch iOS-Smartphones und -Tablets zusammen, einige Produkte setzen jedoch bestimmte Betriebssystem- oder Bluetooth-Versionen voraus. Die überwiegende Zahl der Vorschläge arbeitet darüber hinaus auch mit Windows Phone respektive Windows Mobile zusammen. Entschieden haben wir uns für insgesamt vier Bereiche: Laden, Kamera, Musik und Smart Home. Drei der Produkte können allerdings auf mehr als eine Art und Weise genutzt werden.

Nuki Smart Lock: Intelligenz für die Haustür

Smart Home und Smartphone sind nicht nur aufgrund der ähnlichen Namen eng miteinander verbunden. Viele Produkte, die das tägliche Leben komfortabler machen sollen, lassen sich einfacher oder mitunter sogar nur über das Handy steuern. Anfangs galt das auch für das Noki Smart Lock.

Doch seit der Vorstellung vor eineinhalb Jahren hat sich das österreichische Unternehmen nicht nur in Nuki umbenannt, sondern mit Fob eine zusätzliche Methode für die Nutzung des smarten Türschlosses ins Programm aufgenommen.

Doch am Anfang steht das Smart Lock. Das wird ohne Bohren oder ähnliches von innen auf dem Schließzylinder der Tür gesteckt, fortan erfolgt das Auf- und Abschließen auf Wunsch per Smartphone oder Smartwatch - dem Bluetooth-Modul im Smart Lock sei Dank. Aber geboten wird noch viel mehr. So ist die Bedienung des Schlosses von Innen per Tastendruck oder weiterhin vollständig manuell möglich, über die zum System gehörende App lassen sich darüber hinaus Zutrittsberechtigungen erstellen und verwalten sowie Schließvorgänge protokollieren. Aber auch standortbezogene Aktionen können ausgelöst werden - nähert man sich dem Haus, wird auf Wunsch bereits aufgeschlossen und andersherum.

Komplettiert wird das System von der dazugehörigen Bridge. Die macht es möglich, das Smart Lock auch aus der Ferne zu überwachen und zu bedienen. So lässt sich die Tür für den Paketboten oder Besuch öffnen, auch wenn man nicht in der Nähe ist. Ebenso erlaubt die Bridge die Integration des Schlosses in Smart-Home-Systeme anderer Anbieter, konkrete Ankündigungen gibt es diesbezüglich aber noch nicht.

Dennoch lohnt ein Blick, auch wenn Funktionen und Komfort ihren Preis haben. Für das Smart Lock verlangt Nuki 229 Euro, für die Bridge 99 Euro. Das Paket bestehend aus beiden Komponenten kostet 299 Euro.