Seite 1: Mobiler Lautsprecher Rapoo A800 im Test

hardwareluxx news newDie komplette eigene Musikblibliothek mobil zu bekommen, ist im Smartphone-Zeitalter keine Herausforderung. Schwieriger ist es schon, diese Musik auch unterwegs zusammen mit anderen zu hören. Die integrierten Smartphonelautsprecher sind denkbar ungeeignet, um beispielsweise eine spontane Strandparty zu beschallen. Als Lösung bietet sich ein separater Bluetooth-Lautsprecher mit eigenem Akku an. Mit dem Rapoo A800 testen wir einen der leistungsstärkeren Mobil-Lautsprecher.

Dass Rapoo nicht nur Eingabegerät anbietet, ist unseren Lesern spätestens seit dem Hardwareluxx-Test des A500 bekannt. Der kleine Mobillautsprecher überzeugte als schickes und praktisches Audio-Zubehör. Doch Rapoo hat noch einen leistungsstärkeres Pferd im Stall - den 129 Euro teuren A800.

Schon mit ihren Maßen macht diese mobile Soundbar gewisse Ansprüche deutlich. Von dem 42,6 x 11,6 x 11 cm großen Gerät darf man sich mehr erwarten als von den typischen Mini-Bluetooth-Lautsprechern. Auch die Leistung wird mit zweimal fünf Watt höher angegeben als beispielsweise beim A500. Rapoo nutzt für den A800 ein einfaches Kunststoffgehäuse. Demntsprechend fällt die Materialanmutung aus. Allerdings ist der Mobil-Lautsprecher gut verarbeitet und wirkt zumindest von vorn gesehen durchaus gefällig. Prägend für das Design sind runde Formen, denen das kopfstehende silberne "V" im Zentrum entgegengesetzt wurde.

Einen ergänzenden Eindruck vom Mobillautsprecher bietet auch unser Ausgepackt & angefasst-Video:

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Rapoo liefert den A800 in einer stabilen und vergleichsweise aufwendig gestalteten Pappverpackung mit Tragegriff aus. Als Zubehör liegen eine Bedienungsanleitung, ein Ladegerät und ein 3,5-mm-Audiokabel bei. 

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Die Bedienelemente sind alle direkt an der Oberseite erreichbar. Die fünf schmalen Kunststofftasten dienen zum An/Ausschalten, zur Lautstärkeregelung, zum Stummschalten und zum Herstellen der Bluetooth-Verbindung. Was hingegen nicht möglich ist, ist ein Titelwechsel direkt am Lautsprecher. Das NFC-Areal für eine vereinfachte Kopplung befindet sich direkt neben den Tasten. Unterhalb der Bedienelemente und hinter der Stoffabspannung zeigen drei LEDs den Gerätestatus an. 

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Rückseitig ist das Bassreflexrohr zu sehen, das nicht nur für mehr Volumen beim Bass sorgt, sondern sich auch noch als Tragegriff anbietet. Die beiden Anschlüsse darunter dienen zur Stromversorgung bzw. um einen Zuspieler per 3,5-mm-Klinkenkabel anzuschließen. Man ist also nicht zwangsweise auf eine Bluetooth-Verbindung festgelegt. 

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Der A800 steht auf zwei großformatigen Gummiflächen, die für rutschfesten Stand sorgen.