Seite 1: Test: HTC One X (inkl. Video)

teaserEins Zehn - nicht verstanden? Okay, dann mal richtig: One X - so heißt das neue Flaggschiff von HTC. Quad-Core-Prozessor, HD-Display, 1 GB Arbeitsspeicher und NFC sind nur einige Merkmale des neuen Boliden - voll ausgestattet lässt sich HTC das Gerät mit 589,00 Euro natürlich auch gut bezahlen. Bei einem solchen Preis werden auf jeden Fall ganz Besondere Erwartungen an das Gerät gesetzt. Nahezu perfekt sollte es sein, wenn man schon einmal so viel Geld "nur" in ein Smartphone investiert. Ob das One X diesen Erwartungen Stand halten kann oder unter ihnen zusammenbricht, wollen wir im folgenden Test klären.

Wir bedanken uns bei 'getgoods.de' für die problemlose Bereitstellung des Testsamples.

Einen ausführlichen Blick auf das äußere Erscheinungsbild, die Verarbeitungsqualität sowie die installierte Software bieten wir im obigen Videoreview - sowie direkt bei hardwareclips.de als auch auf unserem YouTube-Channel.

Wie die komplette weitere One-Familie kommt auch das One X in einer schicken Pappverpackung und auch hier findet sich nicht mehr Zubehör als beim kleinsten Gerät, dem One V. Das ist etwas ernüchternd, kostet das Flaggschiff doch gleich doppelt so viel. Eine Tasche oder ein anderes Goodie hätte nicht geschadet - solange das Gerät aber trotzdem eine gute Performance abgibt, sei dieser Umstand verziehen. Und das scheint fast so: nach dem Auspacken kann man das schlanke One X bewundern. Ein Materialmix aus Soft-Touch-Oberflächen, glänzendem Kunststoff und dem Displayglas erwecken ein positives Bild. Die Verarbeitung ist sehr gut und auch die Spaltmaße sind gleichmäßig.

Gigantisch: der 4,7-Zoll große Bildschirm dominiert das Gerät - und hat einiges zu bieten. Unter anderem löst das Gerät mit 1280 x 720 px auf.

Die Kamera auf der Rückseite wurde durch einen Metallring etwas vom Rest des Smartphones abgetrennt, wächst aber aus diesem heraus - das einzige Problem dabei ist, dass das Smartphone so nicht gerade auf einem Tisch liegen kann. Ein Druck in den äußeren Bereichen lässt das Gerät kippeln. Neben der Kamera und dem Blitz finden sich noch ein microSIM-Slot, ein 3,5-mm-Klinke Anschluss sowie Konnektoren für eine Docking-Station auf der Rückseite bzw. auf der Oberseite. Im unteren Bereich der Rückseite ist noch ein Lautsprecher angeordnet.

Ein schöner Rücken kann auch entzücken: das One X kommt mit Soft-Touch-Oberfläche. Die einzigen Öffnungen sind für Anschlüsse und die microSIM-Karte.

An den Seiten finden sich je ein microUSB-Anschluss (auch hier ohne Abdeckung) sowie eine Lautstärkewippe - die Unterseite hält das Mikrofon bereit. Auf der Vorderseite dominiert natürlich das riesige 4,7-Zoll-HD-Display - da wird die Frontkamera fast nebensächlich. Auch die drei Buttons sowie die Hörmuschel fallen dort kaum noch ins Gewicht.

Schick: die Kamera wächst aus dem Gehäuse - das sieht elegant aus, beeinträchtigt aber durchaus die Liegestabilität.

Insgesamt ist das One X ein Riese - dafür aber sehr wertig verarbeitet. Leider liegt es aufgrund seiner großen Ausmaße nicht so gut in der Hand wie bspw. ein One S. Dabei hat sich HTC viel Mühe gegeben, den Rand um das Display möglichst gering zu halten und das Handy somit nicht breiter zu designen, als es sowieso schon ist - für zarte Hände ist das Smartphone aber trotzdem nichts - außer man möchte immer zwei Hände zur Bedienung des Gerätes nutzen.