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Angespielt: Griffin Helo TC

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Seite 1: Angespielt: Griffin Helo TC

helo-logoMit der AR.Drone haben wir uns bereits ein ferngesteuertes Fluggerät angeschaut. Der Griffin Helo TC geht wieder einen Schritt zurück - koaxialer Rotor, über Infrarot ferngesteuert und ohne Kamera und weitere Sensoren. Doch eines ist gleich geblieben und das ist der Einsatz einer iOS-App als Steuerhardware. Mit einem Preis von 50 Euro ist er gerade im Hinblick auf Weihnachten eine günstige Alternative zur AR.Drone mit einem Preis von 300 Euro. Ein Review ohne Messwerte und Benchmarks, dafür aber mit einer Menge Spielfreude.

Der Helo TC von Griffin ist in unserem Preisvergleich für etwa 50 Euro zu finden. Die Kompatibilität ist mit folgenden iOS-Geräten gegeben: iPod touch der 3. und 4. Generation, iPhone 3G, iPhone 3GS, iPhone 4, iPhone 4S, iPad und iPad 2.

Auf die Auflistung technischer Daten können und wollen wir an dieser Stelle verzichten und widmen uns direkt dem Helo TC selbst.

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Wie bereits erwähnt, handelt es sich beim Helo TC um einen Helikopter mit koaxialem Rotor. Auf dessen Funktionsweise gehen wir später noch etwas genauer ein. Dennoch verspricht Griffin eine ähnlich leichte Steuerung, wie dies die AR.Drone mit ihren vier Rotoren ermöglicht. Dort spielen aber auch die Sensoren eine entscheidende Rolle - auf diese verzichtet der Helo TC und verwendet ein einfaches Prinzip, das bei vielen ferngesteuerten Helikoptern zum Einsatz kommt.

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Auf Wunsch blinken am Helo TC zahlreiche bunte LEDs. Diese lassen sich allerdings auch über die App abschalten. Hier ebenfalls zu sehen ist die seitlich angebrachte Buchse, um den Akku des Helikopters zu laden. Auch der Ein/Ausschalter ist an dieser Stelle zu finden.

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Ein Koaxialroter besteht aus zwei Rotoren, die gegenläufig zueinander arbeiten. Daher muss kein Drehmomentausgleich stattfinden, weil sich die Momente der beiden Rotoren gegeneinander aufheben. Ein Heckroter ist daher nicht notwenig, was auch für einen stabileren Schwebeflug sorgt.

Weiterhin sind die Rotoren flexibel an der Welle angebraucht, was Beschädigungen bei der Berührung von Hindernissen verhindern soll.

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Über den kleinen Heckroter wird der Helo TC nach vorne oder hinten geneigt, um ihn in eben diese beiden Richtungen fliegen zu lassen.

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Der Helo TC wird zwar über ein iOS-Gerät gesteuert, allerdings nicht über die eingebaute Bluetooth- oder WLAN-Schnittstelle, sondern per Infrarot. Dies macht ein Zubehör nötig, das auf dem obigen Bild zu sehen ist. In ihm müssen auch vier AAA-Batterien oder Akkus eingesetzt werden, um die Infrarot-Sendeeinheit mit Strom zu versorgen.

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Griffin verwendet allerdings nicht den Dock-Connector, um die Sendeeinheit mit dem iOS-Gerät zu verbinden, sondern den Audio-Ausgang. Die Möglichkeit der Datenübertragung über die Audio-Schnittstelle ist allerdings auch bei iOS keine Neuerfindung.

Durch die Verwendung der Infrarot-Schnittstelle muss immer ein Sichtkontakt zwischen Sendeeinheit und Helo TC bestehen.

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Das iOS-Gerät, in diesem Fall ein iPhone 4S, wird einfach unter die beiden Klemmen der Sendeeinheit gesteckt. Diese sind, wie das Zubehör selbst, gummiert, was vor Beschädigungen schützt und auch für einen sicheren Halt sorgt.

 

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