Seite 2: Der Rucksack im Überblick

Der Infinit IV2.1 Solar Charging Backpack lädt mobile Geräte wie Smartphones (z.B. iPhone) oder MP3-Player, GPS-Geräte und Handhelds ohne Probleme über die integrierte Solarzelle auf. Mit ihren 2,4 Watt generiert sie genug Strom, um einen beigelegten Akku innerhalb von einigen Stunden voll aufzuladen. Dieser reicht wiederum für zwei iPhone-Ladungen oder vier iPod-nano-Ladungen. Sonys PSP kann rund 1,5 mal mit dem Akku geladen werden.

Um dem 2200-mAh-Akku seine volle Kapazität zu geben, braucht es einen Spaziergang von rund 4-6 Stunden an einem sonnigen Tag oder aber bis zu 10 Stunden bei bedeckten Wetterkonditionen. Wer den Akku jedoch noch am gleichen Tag benötigt, kann ihn über das beigelegte USB-Ladegerät innerhalb von drei Stunden oder über eine USB-2.0-Verbindung zum PC in rund 4 Stunden aufladen.

Die Technik ist so genial wie einfach - durch den mitgelieferten Li-Ionen-Akku wird die Energie auch gespeichert, wenn gerade kein Gerät geladen werden soll. So können Handys oder GPS-Geräte tagsüber genutzt und über Nacht wieder auf volle Kapazität gebracht werden. Gerade für Naturliebhaber ist der Rucksack eine praktische Erfindung.

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Natürlich kommt die Frage auf, wie widerstandsfähig die Solarzelle ist. Gerade ein Rucksack sollte einiger Belastung standhalten - laut Hersteller ist die starre Zelle aber so stabil, dass sie den Strapazen des alltäglichen Lebens trotzen soll. Eines ist klar - besitzt man ein solches Exemplar, ist man deutlich vorsichtiger, als mit einem normalen Rucksack. Versehentliche Schläge dürfte die Solarzelle definitiv aushalten - eine Dauerbelastung trauen wir ihr jedoch nicht zu. Die restlichen Eigenschaften unterschieden sich nicht maßgeblich von herkömmlichen Rucksäcken. Mit 25 Liter Stauraum bietet der IV2.1 eine durchschnittliche Kapazität, ist jedoch für längere Ausflüge nicht unbedingt groß genug. In der vorderen Tasche lassen sich Akkus, Adapter und die aufzuladenden Geräte direkt hinter der Solarzelle verstauen. Das große Fach bietet Platz für ein 13,3-Zoll-Notebook sowie einen MP3-Player inklusive Kopfhörer-Durchgang. Etwas unverständlich: Infinit hat keinen Durchgang von der Akkutasche zum MP3-Player-Fach eingerichtet - ein Aufladen während des Hörens ist somit nur möglich, wenn das Kabel außerhalb des Rucksacks entlanggeführt wird. Weiterhin können in dem Fach Blöcke, Wasserflaschen oder andere Dinge verstaut werden. Der Boden kann hochgeklappt werden, sodass das Fach im unteren Bereich zweigeteilt ist. Die Rückenpartie ist gepolstert und mit Lufteinlässen versehen, sodass der Tragekomfort auch im Sommer immer noch einem hohen Standard entspricht. Leider trifft das auf die Schultergurte nicht zu - diese sind etwas zu wenig gepolstert und somit gerade bei Vollbeladung ohne Jacke etwas unangenehm zu tragen. Insgesamt ist die Verarbeitung gut - teilweise sind aber noch die Reste von Nähten oder Material zu sehen.

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Sollte mal ein Ladeadapter verloren gehen oder der Akku den Geist aufgeben, kann der Online-Shop helfen. Hier sind sämtliche Adapter zum Preis von je 5 Pfund sowie der Akku für 20 Pfund erhältlich - der Preis scheint etwas hoch im Vergleich zum Anschaffungspreis des Rucksacks.

Die Frage, ob das Gerät wetterfest ist, führt uns zu unserem nächsten Kritikpunkt. Der Rucksack ist nicht wasserfest - lediglich spritzwassergeschützt. Man sollte das Gadget also möglichst vor Regen bzw. vor dem Durchnässen schützen - dies könnte das Solarpanel und den Akku beschädigen.