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Windows 10: Microsoft kündigt Support-Ende und Zwangsupdate der Version 1903 an

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Microsoft hat jetzt das Supportende der Windows-10-Version 1903 bekannt gegeben. Laut Angaben des US-amerikanischen Unternehmens wird die Betriebsversion ab dem 8. Dezember 2020 nicht mehr mit Updates versorgt. Dies gilt sowohl für Privatkunden als auch für Enterprise-Nutzer. 
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RcTomcat

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"Somit ist allen Windows-Usern dringend zu raten, ein Backup ihrer wichtigen Daten anzulegen..."
Ein Backup sollte man ja wohl unabhängig von seinem Betriebssystem oder irgendwelchen Patches haben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Smagjus

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Man kann ruhig nochmal drauf hinweisen. Denn kaum ein Backup ist so eingerichtet, dass bei einem Problem wirklich gar nichts verloren geht.
 

Federvieh

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Haha ich habe ein Backup ;) Und Build 1609 :) Wer will mich zwingen zum Upgrade, was ist das überhaupt :lol:Zu was brauche ich das? Bin seit 1993 im PC-Geschäft und hatte noch nie Viren oder irgendandere Angriffe, das kostenlose Programm Brain ist besser als jedes Upgrade, bringt nur Fehler und Zeitverschwendung.
 

Morrich

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Naja, soviel "Brain" scheint es bei dir ja nicht zu geben, wenn du freiwillig auf einer völlig veralteten Version hocken bleibst, in der es entsprechend viele ungepatchte Lücken gibt und der auch diverse Features fehlen.
Nicht zu vergessen Anpassungen am Scheduler, die gerade auf Mehrkern CPUs zuweilen für deutliche Leistungsverbesserung sorgen.

Kann ja verstehen, dass man sich nicht direkt immer gleich die neueste Version installiert, aber irgendwann sollte man dann doch mal mit der Zeit gehen.
 

Luxxiator

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Das Zwangsupdate ist inklusive Neustart in 2 Minuten durch....
 

RcTomcat

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Für Privatnutzer gibt es eigentlich keinen Grund eine bestimmte Windows Version nutzen zu müssen. Die meisten die noch XP oder Windows 7 nutzen tun dies schlicht weil sie sich nicht umgewöhnen möchten.
Sieht man auch nach jedem Office Update: "Hilfe ich kann nicht mehr arbeiten, alle Buttons sind wo anders".
Man kann ruhig nochmal drauf hinweisen. Denn kaum ein Backup ist so eingerichtet, dass bei einem Problem wirklich gar nichts verloren geht.
Das liegt aber schlicht am User. Seit Windows 7 ist ein Bare Metal Backup via Onboard Funktionen enthalten.
Wer lieber auf Drittanbieter Software setzt findet mit veeam, Paragon und Co mehr als genug simple und zuverlässige Tools. Externe Festplatten im TB Bereich sind auch bezahlbar.
MS kann ja Zwangsbackups einführen, dann gibt es aber den nächsten Aufschrei.

Ich persönlich finde es für die meisten Nutzer sinnvoll "Zwangsupdates" zu erhalten.
Die wollen nur einen funktionalen PC für Office und bisschen surfen. Mit Update, Upgrade, Backup und Co wollen die meisten doch nichts zu tun haben.
Man schaue sich die ganzen Botnetze mal an. Settop Boxen mit Patchstand von vor 10 Jahren und sonstige Kleingeräte. Wer updated auch schon seinen Receiver?
Auch PC Updates werden gerne "verschoben", daher erzwingen Unternehmen ja die Installation nach X Tagen.
 

Luxxiator

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Ich persönlich finde es für die meisten Nutzer sinnvoll "Zwangsupdates" zu erhalten.
Sehe ich auch so;wer von diesen Leuten kümmert sich schon um so lästige Dinge wie Updates.Schwierig ist es nur wenn die Updatefunktion streikt was ja immer mal vorkommt.Das bekommt dann keiner mit wer nicht aktiv danach sucht.....
 

RcTomcat

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Die Einstellung einiger hier ist äußerst bedenklich.
In Zeiten wo ein Pixel ausreicht um ein Exploit Kit zu triggern kann man noch so sehr seinen gesunden Menschenverstand nutzen, du hast da 0 Einfluss darauf.
Ein schönes Beispiel ist doch der Vorfall bei welchem eine große US News Website unfreiwillig Malware verbreitet hat. Ursache war schlicht ein Werbebanner welches auf ein Exploit Kit verwies.
Klar kann man nun Werbeblocker einsetzen, jedoch gibt es viele Webseiten welche dann schlicht nicht mehr funktionieren.
Selbiges gilt für Protokolle.
SMB1 ist ein tolles Beispiel. Lücken wie Scheunentore, jedoch sprechen gerade viele ältere NAS lediglich SMB1 und SMB2, SMB1 ist dort häufig zwecks Abwärtskompatibilität aktiv. Ein Windows XP wird das auch noch per Default aktiv haben.

Never touch a running system gilt selbst für PCs ohne Netzwerkanbindung nicht mehr. Dank USB Sticks etc hat man sonst hier fix Malware im System, die eigenen AV Definitionen sind ja auch uralt.

Das "Argument" Fehleranfällig ist leicht zu entkräften. Ein Windows 10 ist extrem stabil, klappt etwas nicht nach einem Upgrade kannst du auch einfach wieder auf die vorherige Version downgraden.
Die bleibt als Windows.old für X Tage auf deinem System erhalten. Du kannst also in Ruhe testen ob alles klappt.
Veeam hatte z.B. 8 Wochen nach dem Release von 2004 noch Probleme ein sauberes Backup zu erstellen.

Es gibt absolut keinen Grund ein veraltetes OS einzusetzen.
 

Smagjus

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Das liegt aber schlicht am User. Seit Windows 7 ist ein Bare Metal Backup via Onboard Funktionen enthalten.
Es ging nicht darum, ob man ein Backup macht, sondern wie oft dieses läuft. Wenn das Backup einen Tag alt ist, dann hast du trotzdem einen Datenverlust.
 

RcTomcat

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Es ging nicht darum, ob man ein Backup macht, sondern wie oft dieses läuft. Wenn das Backup einen Tag alt ist, dann hast du trotzdem einen Datenverlust.
Sofern du Datenverlust so definierst hast du auch sofort nach dem Backup einen Datenverlust....Da hat sich ja sicherlich was geändert.
Dein Backup muss individuell auf DEINE Bedürfnisse angepasst sein, da hast du völlig Recht.
Jemand der den ganzen Tag hunderte von Dateien erstellt oder bearbeitet sollte eventuell über stündliche Backups oder einen noch kürzeren Intervall nachdenken.
Lässt sich ja alles einstellen. Alle 15min ein kurzers inkrementelles Backup, das wird dann 3 Stunden aufbewahrt, die stündlichen werden 24Stunden aufbewahrt, die täglichen 7 Taqe und so fort.
Die meisten Nutzer haben aber eine überschaubare Änderungsrate wo ein tägliches Backup doch mehr als ausreichen sollte.
Es geht ja meist auch nicht um eine Worddatei (das ist ärgerlich aber verschmerzbar) sondern um Daten die wirklich unwiederbringlich verloren sind (Bilder, Videos).
 

geheim5000

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Ich glaube hier überschätzen einiege den 08/15 User. Viele davon wissen Windows macht mal nen Update >> das wars
Backup >> ja ich hab die Datei/Ordner kopiert ist gesichert. (gleiche Festplatte/Speicherort)

Wenn ich sehe wie viele in meinem Umkreis mir schon Pc´s zum neuinstallieren gebracht haben, ohne irgend nen Backup zu haben, die Dateien aber wichtig wahren, glaube ich nicht an die Theorie das die meisten Backups haben.

Automatische Backups btw. sind nur gut wenn man eine Potente I-Net Leitung hat, man kann sich ja mal ausrechnen wie lange nen 2GB Update bei DSL 0,75 dauert (lite DSL). Und auch diese fälle hab ich in näherer Umgebung.
 

Bucho

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Das Zwangsupdate ist inklusive Neustart in 2 Minuten durch....
Kann ich bestätigen ... war noch auf 1903 weil alles funktionierte.
Vor einem Tag dann die Meldung mit dem Update, okay machst es halt ... "dieses Update könnte etwas länger als gewöhnliche Updates dauern" oder so war dazu die Info.
Im Endeffekt war es schneller als so manches normale Update muß ich sagen.
 

Luxxiator

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Wundert mich nicht dass das so schnell ging;das Update ist gigantische 20kb groß....
 

MichaelHTPC

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MS ist diesmal so freundlich (meißt) nicht auf 20H2 zu updaten sondern nur auf 1909 (siehe Link) und deshalb ist für 1903 User (wie mich) das update in Null-Komma gar nichts erledigt (wenige kB update Code aktivieren den bereits in 1903 enthaltenen 1909 Code). Mit 1909 sollte nun wieder ca 1 Jahr Ruhe sein.
 

Luxxiator

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Das Update war ca 20kb groß;heißt also es dauert inklusive Neustart vllt 2 Minuten....
 
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