Wie sicher ist Wasserkühlung?

-=DatHirschi=-

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Servesa!

Bin dabei mir für die kommenden Jahre schonmal ein paar Komponenten zu kaufen und dachte da auch an eine Wasserkühlung.

Aber nun zu meiner eigentlichen Frage:
Wie sicher ist eine Wasserkühlung?

Die Gefahr eines Wasserschadens besteht ja bei einer Luftkühlung ganz und gar nicht, aber wie hoch wäre das Risiko in etwa bei einer handelsüblichen Wasserkühlung?
 
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Kommt drauf an, welche Anschlüsse du benutzt, wie du diese verwendest etc.

Wenn du alles gut festziehst, dürfte eigentlich nichts passieren.


P.S. Bei ner LuKü könnte der Lüfter ausfallen... ;)
 
Wenn ich mich daran zurück erinnere, wie penibel und aufmerksam ich meine erste Wakü vor rund 4 Jahren zusammengebaut hab, muss ich lachen. Heute ist das alles Routine, man muss sich alles Know-How erstmal aneignen. Dafür hast du hier im Wakü Forum ne gute Basis und jede Menge Lesestoff. Und bei der ersten Wakü kann man dann auch ruhig alles langsam und sicherer angehen, man muss ja nicht gleich überall das letzte Quentchen Leistung mit mehr Risiko gleich zu Anfang erkaufen.

Eine ordentlich zusammen gebaute Wasserkühlung ist nicht unsicherer oder gefährlicher als eine Luftkühlung, wobei der Wartungsaufwand natürlich höher ist und du in der Pumpe einen SPOF hast.
 
Lüfter ausfallen mag sein, aber dafür gibts ja Temperaturanzeigen und nen Not-Shutdown.

Wenn da irgendwo Wasser läuft und der Kurze kommt ist das Board aber gleich im Popo...

Dachte an Festo-Anschlüsse...habe damit in der Lehre eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Mir geht es generell darum, ob das System irgendwann durch Materialermüdung oder die falschen Zusätze undicht werden kann?
 
festo sind bequem, allerdings übertragen die gern schwingungen der pumpe. da sind se net zu empfehlen.

btw viele hatten schon nen wasserschaden, aber nachm trocknen ist auch nix passiert
 
Alternative zu Festo, die auch lange dicht sind?
 
Du benutzt in der Regel destilliertes Wasser mit usatz, im Normalfall erzeugt das keinen kurzen, und wenn, dann geht der PC nach dem trocknen wieder.

die gamestarer hatten mal ein schickes Video dazu, 3 Becher Wasser in nen PC gekippft, der da lag - nix passiert...
 
Lüfter ausfallen mag sein, aber dafür gibts ja Temperaturanzeigen und nen Not-Shutdown.

Entsprechende Systeme gibts auch für Waküs, siehe Aquaero oder T-Balancer. Mit den passenden Zusatzfeatures bleibt da kein Wunsch offen und due realisierst in deinem System nen kleinen Überwachungsstaat ;)
 
hm also zur frage wie sicher die wakü ist...
das fällt für mich unter die selbe kategorie wie die Frage: wie sicher sind autos :)
nur dass du mit ner Wakü net mit gegenverkehr rechnen musst.
Vorausgesetzt du hast net das unsagbar große pech einen undichten kühler erwischt zu haben, dessen leckage erst nach dem testdurchlauf außerhalb des geäuses fern ab von jeder hardware zu vorschein kommt, würde ich sagen ist dei wakü genausosicher wie eine Luftkühlung.
Materialermüdung/Verschleiß gibt es (so gut wie gar) nicht, und wer langsam konzentriert und gewissenhaft die wakü reinigt, testet, einbaut und anschließt, ist auf der sicheren Seite. Not aus bei plötzlichem Pumpenversagen, Wasserstandabfall, oder ab ner gewissen durchfluß untergrenze können zu einem Notaus führen (wnen mman entsprechende Sensoren, Hardware und software benutzt).

Also wenn man Produktionsfehler die erst nach einer gewissen zeit auftauchen ausschließt, stellt die einzige fehlerquelle der user selber da (wie bei den meisten Problemen)
 
Also wenn man Produktionsfehler die erst nach einer gewissen zeit auftauchen ausschließt, stellt die einzige fehlerquelle der user selber da (wie bei den meisten Problemen)
Sehr gut auf den Punkt gebracht. bigok:
 
Beim Einrichten einer WaKü ist vielleicht etwas mehr Sorgfalt geboten, als bei einer LuKü. Wer zwei linke Hände hat und nachlässig arbeitet, geht schon ein Risiko ein.
Wenn aber sorgfältig gearbeitet wird, dumme Fehler durch vorheriges Informieren (z.B. hier im Forum) vermieden werden und das Hirn eingeschaltet wird, ist eine WaKü sehr sicher. Dass bei einer sauber aufgebauten WaKü später mal ein Leck entsteht ist sehr, sehr unwahrscheinlich.
 
Bei meinen verbauten Wakü´s in den letzten Jahren ist nie wirklich was passsiert.
Einmal war ein Anschluß des CPU-Kühlers nicht richtig dicht/angezogen.
Es tropfte auf die darunter liegende Grafikkarte im Betrieb, aber passiert ist nicht´s.
Rechner aus, Anschluß fest gezogen, dicht, Rechner wieder an, weiter machen.

Wenn man alles richtig verbaut, hat man seinen Spaß damit...;)
 
Wenn die Sache unsicher wäre, würde sie nicht von so vielen Leute eingesetzt und würde auch nicht zur Kühlung von mehrere Mio. teuren Serverclustern eingesetzt werden.
 
hab zwar erst meine erste "richtige" wkü, und wenn man mit einer gewissen sorgfalt an die sache ran geht, dürfte nichts passieren. immer sicher gehen. wenn man denkt "ups das könnte schief gehen" lieber nen handtuch unterlegen ;) das einzige was ich mal vergessen habe war einen überring über den schlauch zu legen und fest zu schraube, dass heisst ich hatte einfach den schlauch auf dem kühler ohne ihn zu befestigen. ist aber gott sei dank nichts passiert.
 
Also ich prüfe nach Ein- oder Umbaumaßnahmen immer erst ein oder zwei Tage die Verbindungsstellen nach, Rechner bleibt solange offen. Wenn dann nichts undicht ist, ist das Thema für mich erledigt. Ne kleine Markierung des Wasserstandes auf dem AGB gibt auch zusätzliche Sicherheit.
 
also leckagen aufgrund schlecht zusammengesteckter oder schief draufgesetzer schläuche oder so müssten eignetlich direkt auftreten, aber minileckagen ... naja ich lege für die Testphase mit stromloser hardware hardware immer blätter einer küchenrolle (1-2 mal gefaltet) unter die schläuche. die hohe saugkraft verhindert das erreichen der hardware und man sieht wo es herkommt...
ich denke aber mal raidenx lässt den rechner solange offen, aber benutzt ihn ganz normal.
 
...Also wenn man Produktionsfehler die erst nach einer gewissen zeit auftauchen ausschließt, stellt die einzige fehlerquelle der user selber da (wie bei den meisten Problemen)...

*100% zustimm*

Ich bin nun wirklich ein "Rein-raus-Wasserkühler", d. h. die Anzahl meiner Ein-, Aus- und Umbauten im Jahr 2008 werden nicht allzu viele Leute toppen (Bundy natürlich, aber der ist ja auch Profi im mehrfachen Sinne :wink:).

Mein Testlauf besteht mittlerweile aus dem Füllen und Entlüften der WaKü über den ATX-Überbrückungsstecker und dauert in der Regel max. 5 Minuten. Wenn dabei keine Auffälligkeiten auftreten, geht das Dingens wieder in Betrieb und gut iss. Dabei habe ich mittlerweile nichtmal mehr einen erhöhten Puls, weil ich die Hauptrisiken gerne umschiffe:
- Wasserkühlungskomponenten selbst werden so selten wie möglich auseinandergebaut, um Dichtungen etc. nicht zu beschädigen (mein bislang einziger fataler Wasserschaden resultierte daraus, dass ich den D-Tek falsch zusammengeschraubt habe :fresse:)
- KEINE Schlauchverbindung (ich nutze ausschließlich Verschraubungen oder Tüllen mit Schelle) wird zweimal genutzt. Schlauchenden, wo die Verschraubung sich in den Schlauch "eingeschnitten" hat bzw. wo der Schlauch sich wegen der Tülle geweitet hat, werden IMMER abgeschnitten. Scheiß auf die paar Cent für den Schlauch.
- Alle Schlauchenden werden mit einem Billig-Schlauchschneider und nicht mit Messer oder Schere geschnitten.
- Alle Anschlüsse werden mit der Hand so fest wie möglich eingedreht und kriegen dann noch eine ca. Viertel-Umdrehung mit dem Schraubenschlüssel (ja, Madz, so ist das ;)).

Mit diesen Grundregeln fahre ich bislang ganz gut. Und wenn dann tatsächlich mal Wasser auf die Hardware kommt, bedeutet dass noch lange nicht, dass irgendwas kaputt ist.

Siehe: http://www.forumdeluxx.de/forum/showthread.php?t=506948

Unterm Strich bleibt ein erhöhtes Risiko, allerdings auch nicht wesentlich höher, als wenn man sich einen fast 1 KG schweren Luftkühler auf die CPU klemmt, um nur halbwegs so gute Temperaturen hinzukriegen.
 
@ scamps das festziehen der schrauben mit einem schraubenschlüssel (LOL) ist eher kontraproduktiv, und kann eher dazu führen, dass der schlauch durch die schelle kaputt geht :) einfach mit der hand festziehen bis man merkt dass es einen leichten widerstand gibt, dann wirds schon halten!
 
Bei meinen bisherigen "Wasserschäden" ist auch noch nie was pasiert. Zuletzt habe ich beim Befüllen der WAKÜ die Grafikkarte getauft; ausgebaut, abgewischt auf die Heizung gelegt und am nächsten Tag wieder eingebaut. :)
 
Mich hat das nur mit der Hand festziehen schon eine 2900XT gekostet.:(
Der Schlauch hatte wahrscheinlich einen Verarbeitungsfehler (anders kann ichs mir nicht erklären) und dann hats auf duie Graka gesifft. -.- Ne viertelumdrehung später war zwar alles dicht die Graka war aber dennoch futsch. Zumindest teilweise :xmas:
 
Wenn du mit Wakü absolut unsicher bist, solltest du bei der Auswahl von Schläuchen und Anschlüssen sehr viel Sorgfalt walten lassen. Also fleißig die Anschluss- und Schlauch-Reviews hier im Forum lesen und mit Usern sprechen, die deine Favoriten verwenden. :)
 
Ich kanns wieder nur mit kurzen Worten auf den Punkt bringen

Einmal WaKü, immer WaKü ;)
 
@ scamps das festziehen der schrauben mit einem schraubenschlüssel (LOL) ist eher kontraproduktiv, und kann eher dazu führen, dass der schlauch durch die schelle kaputt geht :) einfach mit der hand festziehen bis man merkt dass es einen leichten widerstand gibt, dann wirds schon halten!

Du hast ja auch sooo viel Erfahrung damit, gelle? ^^
Nachplappern kann jeder :wall:
 
Ich kanns wieder nur mit kurzen Worten auf den Punkt bringen

Einmal WaKü, immer WaKü ;)

Wenn ich allerdings Wasserschäden am laufenden Band hätte, würde ich mir überlegen woran es liegt, und wenn mir da nix auffällt sagen.

Zweimal Wakü, nie wieder WaKü ;)

Nichts für ungut, und nein - mir ist noch nie was passiert, da ich bisher keine habe :banana:
 
Ich denke die Gefahr Euros durch Beschädigung nach Anschaffung einer Wasserkühlung zu verlieren ist ein Bruchteil der Gefahr Euros durch ständige Bastelei und Optimierung auszugeben. Aber darum geht es ja schließlich auch. Drum macht es ja so Spaß.

Und wenn beispielsweise Wasserschäden auftreten dann ist es wahrscheinlich eher wegen der ständigen Bastelei und dann doch nicht sooo sorgfältig montierten Schläuchen oder doch nicht soo gründlich entleertem System als durch Materialermüdung. Nur so ne Vermutung.
 
Materialermüdung habe ich noch nie irgendwo gelesen, eher das die Leute einen Kühler mit Plexiglas durch zuviel Schraubendruck zerstört haben, oder wie bei dem Enzotech Kühler das ein Konstruktionsfehler Ursache für eine Schaden ist.
 
Schäde durch offensichtlich konstruktionsbedingte Fehler hervorgerufene Schäden, werden durch die Produkthaftungsversicherung des HErsteller abgedeckt.
 
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