[Sammelthread] Was ist Liebe?

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Zu 1.
Wenn es nach mir ginge wäre ich das auch noch... Die Trennung wollte sie und hat mich damit damals komplett überrascht weil ich es absolut nicht hatte kommen sehen. Im Nachhinein gab es Vorzeichen aber die hatte ich nicht bemerkt. Hätte auch nichts geändert.

Zu 2.
Tja, da ist das Problem ^^ Und ich denke da trifft Plutoniums Aussage zu - ich muss abschließen. Nur weiß ich noch nicht wie das gehen soll, bzw hab es noch nicht herausgefunden.

Ich war damals halt recht naiv und in dem Moment hat alles so unglaublich gut gepasst für mich, dass ich dachte, das würde ewig halten. Ich war irgendwie überzeugt, dass sie die Frau sei mit der ich eine Familie gründen würde. Natürlich war das damals blauäugig und viel zu früh - wir waren zwei Jahre sehr gute Freunde gewesen und 9 Monate ein Paar. Naja. War halt die erste Beziehung und ich war damals absolut glücklich und bis über beide Ohren verliebt.

Als sie dann Schluss gemacht hat, hat mich das total aus der Bahn geworfen.
 
Nur im Liebesleben läuft eben nichts weil ich nach wie vor sie vermisse...

Also wenn du als Erwachsener deine Eltern in ihrer Abwesenheit als Mama und Papa bezeichnest, scheinst du ein Liebesleben zu haben. Wenn du dich mit einer Frau, die nicht mit dir verwandt ist, unterhältst, bezeichnest du deine Eltern dann auch als Mama und Papa? Ich bezweifele, dass dich das für Frauen attraktiv machen würde, weil du dich mit diesen Bezeichnungen in die Rolle eines Kindes begibst. Außerdem: Wenn Liebe die Voraussetzung für Sex ist, sich Liebe zu einem potentiellen Sexualpartner aber nur über den Sex entwickeln kann, dann hast du das Problem, dass es weder zu Sex, noch zu Liebe kommt.
 
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Ich kenne ehrlich gesagt niemanden, der seine Eltern anders als Mama und Papa nennen würde, wenn er/sie über diese spricht... Ob ich erwachsen bin. Naja. Ich bin Vollzeit-Student (bzw, fast) und damit auch noch von ihnen abhängig, auch, wenn ich nicht mehr bei meinen Eltern wohne. Meinen Alltag bestreite ich selbständig und verhalte mich auch recht erwachsen. Hab nie versucht mich zu klassifizieren. Ich bin wie ich bin bzw sein will, will mich da nicht selber in Kategorien stecken.

Warum kann sich Liebe nur über Sex entwickeln? Den Gedankengang verstehe ich jetzt nicht ganz. Ich habe kein Interesse, Sex zu haben ohne die Partnerin zu lieben. Aber warum Sex die Voraussetzung sein soll um mich zu verlieben leuchtet mir nicht ein.
 
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Ich kenne ehrlich gesagt niemanden, der seine Eltern anders als Mama und Papa nennen würde, wenn er/sie über diese spricht...

Ich kenne nur eine Person (eine Frau) privat, die ihre Mutter in Abwesenheit als Mama und ihren Vater als Papa bezeichnet. Und die hat meines Wissens noch nie eine sexuelle Beziehung gehabt. Und mich turnt dieses Mama und Papa echt ab. Ich hätte bei dieser Frau das Gefühl, mit einem Kind ins Bett zu gehen. Die sexuelle Lust ist ja nur ein Köder, den die Natur ausgelegt hat, damit sich Lebewesen fortpflanzen. (Und Schmetterlings-im-Bauch-Gefühle ebenfalls.) Kinder eignen sich aber schon rein physisch nicht, um sich mit ihnen fortzupflanzen. Deswegen sind Kinder wohl nur für Menschen sexuell attraktiv, deren psycho-sexuelles Programm schwer gestört ist. Frauen können heute effektiv verhüten. Das trägt sicherlich dazu bei, dass die Vertrauensbasis vor dem Sex nicht mehr so stark sein muss wie noch vor einem halben Jahrhundert. Auf der Zeitskala der Evolution ist das nur ein Wimpernschlag. Im Grunde kommt es aber auch den Männern, die sich der Verantwortung für ein gezeugtes Kind relativ leicht entziehen können, sofern es keine gesetzlichen Regelungen dafür gibt, was ja erst seit Kurzem (auf der zeitskala der Evolution) der Fall ist, zugute, wenn es darum geht, kostenlosen und einvernehmlichenn Sex zu bekommen. Je verletzbarer du dich fühlst, desto mehr Vertrauen brauchst du anfangs. Naja, ich bin kein Psychologe. Und bei Threads wie diesem hier ist die Gefahr recht groß, dass irgend jemand verletzt wird. Über meine eigenen liebes- und sextechnischen Probleme würde ich deshalb gar nicht auf Foren diskutieren, auf denen die Bandbreite der Themen so groß ist wie auf diesem Forum. Ich bin der Meinung, dass Auge-in-Auge-Gespräche mit Personen, denen man vertraut, besser geeignet sind, um Probleme dieser Art zu diskutieren. Wenn du im Hardware-Bereich jetzt eine Frage stellst, bist du halt nicht mehr nur eine Person mit einem hardware-technischen Problem, sondern auch eine Person mit einem liebes-technischen.

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Warum kann sich Liebe nur über Sex entwickeln?

Das schrieb ich nicht. Ich wollte eine Wenn-dann-Beziehung ausdrücken, deren Wahrheitsgehalt du für dich selbst erst einmal überprüfen müsstest. Und danach schaust du, ob die Voraussetzung erfüllt ist, um aus dieser Beziehung schlussfolgern zu können.
 
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So einen Aufsatz zu verfassen und sich darüber zu ergießen, dass jemand zwei bestimmte Begriffe für seine Eltern verwendet, die nicht mal besonders behaftet sind, deutet für mich eher auf ein gestörtes "psycho-sexuelles Programm"
 
Naja, ich bin kein Psychologe. Und bei Threads wie diesem hier ist die Gefahr recht groß, dass irgend jemand verletzt wird. Über meine eigenen liebes- und sextechnischen Probleme würde ich deshalb gar nicht auf Foren diskutieren, auf denen die Bandbreite der Themen so groß ist wie auf diesem Forum. Ich bin der Meinung, dass Auge-in-Auge-Gespräche mit Personen, denen man vertraut, besser geeignet sind, um Probleme dieser Art zu diskutieren. Wenn du im Hardware-Bereich jetzt eine Frage stellst, bist du halt nicht mehr nur eine Person mit einem hardware-technischen Problem, sondern auch eine Person mit einem liebes-technischen.

Der Nachteil ist jedoch, dass die vermutlich alle keine Psychologen sind. Gut, hier hast du auch keinen, aber hier hörst du viele, auch stellenweise richtig gute Meinungen von erfahrenen Leuten.

Das schrieb ich nicht. Ich wollte eine Wenn-dann-Beziehung ausdrücken, deren Wahrheitsgehalt du für dich selbst erst einmal überprüfen müsstest. Und danach schaust du, ob die Voraussetzung erfüllt ist, um aus dieser Beziehung schlussfolgern zu können.

Die stimmen nur beide nicht und das ist ihm doch auch so klar.
 
Ich hab da grad mal drüber nachgedacht. Spontan fällt mir niemand ein der nicht Mama/Papa benutzt. Wenn das Thema Eltern allgemein besprochen wird dann kommt natürlich die Aussage: "Meine Eltern...". Aber wenn es jetzt gezielt um Mutter/Vater geht hab ich jeden schon Mama/Papa sagen hören. Und da sind genug verheiratete bei gewesen ;) Manchmal fällt Mama/Papa manchmal fällt Mutter/Vater. Keine Ahnung warum man da was reininterpretiert.

Verstehe auch nicht was daran komisch sein soll?
 
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dass jemand zwei bestimmte Begriffe für seine Eltern verwendet, die nicht mal besonders behaftet sind

Seine Eltern als Erwachsener mit Mama und Papa anzusprechen, ist etwas grundlegend anderes, als sie in ihrer Abwesenheit im Gespräch mit anderen so zu bezeichnen. Und nur um Ersteres ging es mir.

Ich stelle mir grade folgende Situation vor:

X geht in die Apotheke, um eine Großpackung Verhüterli zu kaufen. Irgendwie ergibt sich aber ein Gespräch mit dem Apotheker, in dessen Verlauf der Apotheker fragt, wer X seine Apotheke empfohlen hat. Und X antwortet: Das war meine Mama. Da würde ich als Apotheker erst einmal sagen: In diesem Fall würde ich gerne mal mit deiner Mama sprechen.
 
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Nennst du deine Eltern beim Vornamen oder wie? :D

Siehe Vorbeitrag. Wenn ich mit meinen Eltern spreche, dann nenne ich sie. Wenn ich über sie spreche, dann bezeichne ich sie. Als Erwachsener sollte man in der Lage sein, nicht in jeder Situation dieselbe Rolle einzunehmen. Ein Mann verhält sich z. B. in der Rolle eines Vaters anders als in der Rolle eines Autokäufers. Sollte er zumindest.
 
Und wer sagt jetzt, dass man mit der Bezeichnung "Mama" oder "Mama" gleich in eine Rolle schlüpft? Du?

Von Schlüpfen war keine Rede. In eine Rolle schlüpfen zu können, bedeutet, sie wechseln zu können.

Ich würde sagen: Wer sich Zeit damit lassen kann, zu seinen Eltern gelegentlich und in bestimmten Situationen eine gewisse Distanz einzunehmen, der sollte auch mit dem Sex mit anderen Menschen noch ein paar Jahre warten können, ohne vom Leben zu viel zu verpassen.
 
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Das ist der Satz, um den es geht:

Wenn Liebe die Voraussetzung für Sex ist, sich Liebe zu einem potentiellen Sexualpartner aber nur über den Sex entwickeln kann, dann hast du das Problem, dass es weder zu Sex, noch zu Liebe kommt.

Der war zum Teil eine Reaktion auf diesen Satz:

Nur im Liebesleben läuft eben nichts weil ich nach wie vor sie vermisse.

Also worum geht es denn hier? Um Liebesleben oder um Sexleben? Um eine sexuelle Beziehung zu einer anderen Person eingehen zu können, bedarf es mehr oder weniger viel Vertrauen, Sympathie oder das Gefühl des Verliebt-Seins. Und im Extremfall halt Liebe. Das sind aber alles Gefühle, die sich auch erst entwickeln können oder sich steigern können, wenn es schon zum Sex gekommen ist. Wenn man also jetzt das Idealbild einer Frau, das sich in einer sexuellen Beziehung entwickelt hat, mit sich herumträgt, wie will man es denn dann überhaupt im Vorfeld einer neuen Beziehung hinreichend genau abgleichen, geschweige denn weiterentwickeln können? Schließlich gibt es eine Menge Informationen, die man aus der Ferne nicht in Erfahrung bringen kann. Geht es also um Sex oder um Liebe? Oder um Beides? Und wieviel Vertrauen, Sympathie, Liebe ist vor dem Sex nötig? Das hängt eben von den Beteiligten ab.

Es geht also um den Wahrheitsgehalt der Voraussetzung, also des durch ›das Aber‹ eingeschränkten ›Wenn‹. Deswegen hast du recht damit, dass die Wenn-dann-Aussage nicht personenabhängig ist, sondern nur die Voraussetzung.
 
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Ich würde sagen: Wer sich Zeit damit lassen kann, zu seinen Eltern gelegentlich und in bestimmten Situationen eine gewisse Distanz einzunehmen, der sollte auch mit dem Sex mit anderen Menschen noch ein paar Jahre warten können, ohne vom Leben zu viel zu verpassen.

sehr "spezielle" Ansicht (würde ich sagen).
 
Meine Güte, vögeln wollt ihr, aber Mama und Papa sollen im Zweifelsfall auch immer da sein. Ist das heutzutage der Normalfall? Ist es normal, gleichzeitig Kind sein und Sex haben zu wollen, der über Doktorspiele hinausgeht? Das halte ich für zu schlaraffig, um lange funktionieren zu können. Ich habe hier nicht geschrieben, dass ein gutes Verhältnis zu den eigenen Eltern ungesund ist. Aber eine gewisse Distanz zu schaffen, ist notwendig, um erwachsen werden zu können. Und wer seine Eltern in Abwesenheit vor Fremden als Mama und Papa bezeichnet, der hat Null Distanz.
 
Das bezeichnen der Eltern als Mama und Papa kann auch von Region zu Region unterschiedlich ausfallen, sorry, aber deine Meinung dazu baut auf zu wenigen Faktoren auf.



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Meine Güte, vögeln wollt ihr, aber Mama und Papa sollen im Zweifelsfall auch immer da sein. Ist das heutzutage der Normalfall? Ist es normal, gleichzeitig Kind sein und Sex haben zu wollen, der über Doktorspiele hinausgeht? Das halte ich für zu schlaraffig, um lange funktionieren zu können. Ich habe hier nicht geschrieben, dass ein gutes Verhältnis zu den eigenen Eltern ungesund ist. Aber eine gewisse Distanz zu schaffen, ist notwendig, um erwachsen werden zu können. Und wer seine Eltern in Abwesenheit vor Fremden als Mama und Papa bezeichnet, der hat Null Distanz.

Gewissermaßen sehe ich das aber ähnlich.
Hört sich schon immer seltsam an.
 
Das bezeichnen der Eltern als Mama und Papa kann auch von Region zu Region unterschiedlich ausfallen

Ja. In manchen Regionen werden sie auch Vati und Mutti kosegenannt. Aber sicher nicht, wenn man BAföG beantragt und Auskunft über seine wirtschaftlichen Verhältnisse geben muss. Und auch nicht beim Psychotherapeuten, weil das garantiert der erste Zahn ist, der einem da gezogen wird, wenn man ihn wegen Beziehungsproblemen aufsucht. Auffallen wird es ihm mit Sicherheit, egal ob in Stuttgart oder Hamburg.
 
Um eine sexuelle Beziehung zu einer anderen Person eingehen zu können, bedarf es mehr oder weniger viel Vertrauen, Sympathie oder das Gefühl des Verliebt-Seins. Und im Extremfall halt Liebe.

So weit, so klar.

Das sind aber alles Gefühle, die sich auch erst entwickeln können oder sich steigern können, wenn es schon zum Sex gekommen ist.

Die Schlussfolgerung ist falsch. Wie kommst du darauf?
 
Zum Glück muss ich weder die Beziehung zu meinen Eltern, noch meine Bezeichnungen für sie, in Zusammenhang mit meinen Beziehungen oder meinem Sex Leben bringen.

Aber das kann jeder halten wie er möchte.

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Ja. In manchen Regionen werden sie auch Vati und Mutti kosegenannt. Aber sicher nicht, wenn man BAföG beantragt und Auskunft über seine wirtschaftlichen Verhältnisse geben muss. Und auch nicht beim Psychotherapeuten, weil das garantiert der erste Zahn ist, der einem da gezogen wird, wenn man ihn wegen Beziehungsproblemen aufsucht. Auffallen wird es ihm mit Sicherheit, egal ob in Stuttgart oder Hamburg.


Du schwingst hier mächt große Reden.
Ich bitte dich dein Studium zu nenne?
Es sind wilde Theorien die du hier nennst.
Finde es schon beinahe gefährlich was du hier so von dir gibst
 
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