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[Sammelthread] Was ist Liebe?

So ist jeder von uns anders, das ist mir vollkommen klar. Aber genau mit solch einer Einstellung wie "ich brauch jetzt einen Partner" entstehen eben Mängel, ich hab jetzt keinen, ich muss suchen, ah, da ist eine Frau, mit der könnt ich eine Partnerschaft eingehen, Kopfkino...usw usw.

Das ist eben nicht gesund und genau solche Zwänge lassen uns dann oft irrational handeln und denken. Seht euch doch einfach in Ruhe einige Postings hier an, von Leuten, die neue Bekanntschaften gemacht haben, die das 1. Mal ein Treffen haben, wie sie schreiben und was, ist meistens sehr ähnlich.

Da wird in den meisten Fällen sofort in die Zukunft gedacht, was gehen könnte, Kopfkino aktiviert, Zwänge hervorgerufen, wie muss ich mich verhalten, was kann ich sagen, wann darf ich mich melden. Das ist total unnatürlich.
 
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Ich hatte mal ein Date mit einer fremden Frau (davor natürlich viel geschrieben). Beim Begrüssen 3 Küsschen beim Abschied 3 Küsschen von IHR aus initialisiert. Das war der Zeitpunkt wo sie Distanz hätte nehmen können um zu signalisieren was sache ist, finde ich zumindest!! Als ich zu Hause angekommen bin schreibt sie mir noch ein SMS "war ein toller Abend müssen wir wieder machen". Danach war Funkstille

Jaaaaaaaaaaaa, genau so war es mit ihr auch, ganz genau so.
 
Da wird in den meisten Fällen sofort in die Zukunft gedacht, was gehen könnte, Kopfkino aktiviert, Zwänge hervorgerufen, wie muss ich mich verhalten, was kann ich sagen, wann darf ich mich melden. Das ist total unnatürlich.
Deshalb halte ich auch nichts mehr von Dates. Mindestens eine Person von beiden wird sich Gedanken darüber machen "sehe ich gut aus, genüge ich ihm/ihr". Dann noch das Kopfkino..einfach alles zu verkrampft. Meistens entstehen doch Beziehungen durch unbewusste Handlungen. Zumindest so habe ich es bis jetzt erlebt (waren aber auch erst zwei).
 
War bei mir genauso. Die jetzige Beziehung entstand aus Freundschaft und Verbundenheit. Und ist auch die wundervollste und aufbauendste Beziehung, die ich jemals hatte, was natürlich auch an mir liegt und wie weit ich im Leben nun schon bin. sehr Selbst-Bewusst, reflektierend, tolerant, ich kenne mich sehr gut und auch meine Partnerin...

Die letzten "Beziehungen" entstanden meist aus Sympathie und Lust. Das ist qualitativ meilenweit entfernt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man extrem lange Single war, hat man vielleicht auch wieder ein Bedürfniss nach "ich brauche/will einen Partner".
Wir Menschen sind schlussendlich auch nur Herdentiere ^^. Heisst aber nicht das man ohne einen Partner nur ein halber Mensch ist. Es fühlt sich nach einer langen Zeit alleine, einfach wieder schön an, wenn man jemanden an seiner Seite hat.

Das Ironische daran ist, dass sobald ich erstmal "zufriedener" Single war, d.h. mit mir selbst im Reinen, nicht unglücklich, nicht krampfhaft suchend, nichtmehr meiner Ex hinterhertrauernd.. und wirklich zufrieden war mit jedem einzelnen Tag - da hats etwa 6 Wochen gedauert, und ich hatte ne neue Freundin :fresse:
 
Solange es positiver Neid ist, kein Thema. Ich finde, eine Beziehung in dieser Qualität ist erstrebenswert, bei meinen letzten Beziehungen, war ich auch schon relativ früh so weit, dass ich wusste, das kann nichts längerfristiges sein.

Am 20.04. sind wir nun 4 Jahre zusammen und es ist eine überwiegend positive Zeit, fast alles, was uns den Alltag erschwert hat oder unser Gemüt, haben wir besprochen und geändert, das geht sehr dynamisch, mit genügend Selbst-Kontrolle und Toleranz sich Selbst und dem Nächsten gegenüber (ich rede nicht von Ignoranz^^)
 
abslout positiver neid. ich wünsch sowas eigentlich jedem (mit 1, 2 Ausnahmen. aber dazu gehörst nicht Du)
 
elchupacabre, wünsche euch auch das ihr durchs siebte verflixte Jahr kommt und weiter :)



Das Ironische daran ist, dass sobald ich erstmal "zufriedener" Single war, d.h. mit mir selbst im Reinen, nicht unglücklich, nicht krampfhaft suchend, nichtmehr meiner Ex hinterhertrauernd.. und wirklich zufrieden war mit jedem einzelnen Tag - da hats etwa 6 Wochen gedauert, und ich hatte ne neue Freundin :fresse:

:bigok:

vollkommen klar. Du warst maximal attraktiv, hattest keinerlei Druck, keine Erwartungen usw.
Das gibt Raum. So läuft das oft ;)



Jaaaaaaaaaaaa, genau so war es mit ihr auch, ganz genau so.

gut ok aber was zum Henker für eine Frau suchst Du dir da aus.
Vielleicht solltest Du ehe Du gleich zur nächsten Frau gelangst mal langsam machen mit Annähern und sensibler versuchen die Zeichen zu deuten und spüren ehe Du weiter einsteigst.
Das geht dann leichter wenn Du versuchst den Großteil Deiner Aufmerksamkeit dem Moment zu widmen.
Wir Menschen haben oft viele Prozesse parallel am Hut und genau das nimmt Aufmerksamkeit auf Eins.
Es liegt dann an uns mal langsam zu machen, hinzusehen, wahrzunehmen mit feinen Sinne, uns dem Moment hinzugeben und zu erkennen.

Sprache und Schrift kann man gar nicht selten dem Hasen geben. Da ist noch viel mehr.
Wie gesagt, oft tun Menschen Anderes als sie sagen. Es sollte also eine sinnvolle Schule für einem sein dazwischen zu
erkennen und die Wahrheit sich nicht durch Worte schminken zu lassen.

Gewinner solcher Erlebnisse ist man dann wenn man versuchst selbst daraus zu lernen um mit nächster ähnlicher Situation erfahrener umgehen zu können.
Verlierer ist man wenn man auf das Außen schimpft aber bei sich selber keine Veranlassung sieht an sich zu arbeiten. Dann ist man Opfer der Situation.

Es ist eben ein selbstbestimmter Ansatz mehr aufzuhören im Außen sich als Opfer der Umstände zu sehen sondern das Außen durch sich selber in Spiegelreflektion wahrzunehmen.
Das was wir erleben liegt zum Großteil an uns selbst. Also aufwachen und selbstbestimmt weiter gehen.

Man kann auch schimpfen und fluchen was wieder für eine Mist da passiert und wie blöd Andere sind - ist menschlich.
Dann aber sollte es weiter gehen und der Aktivist sind eben nicht die Anderen sondern man selbst.
Es geht um unsere Wahrnehmung, unsere Sinne, unsre persönliche Welt also macht es Sinn sich selbst zu entwickeln damit sich auch unsere persönliche Welt entwickeln kann.
Sehr logisch das Ganze aber oft schwer zu begreifen, kann ich auch verstehen :)
Der erste Schritt ist mal zu verstehen das unsre Umwelt so wahrgenommen wird wie wir sie sehen weil wir sie so sehen.
Sie ist also genau so existent wie wir sie wahrnehmen weil wir wahrnehmen und dadurch das die Menschen verschieden wahrnehmen gibt es auch persönliche Welten.
Woher weiß ich das wer die Farbe Rot so siehst wie ich. Vielleicht siehst er die Farbe Rot wie ich die Farbe Braun.

Es herrscht die komplette Subjektivität, es gibt gemeinsame Nenner, Treffpunkte aber die Wahrnehmung ist wunderbar individuell.
Was sich daraus ableitet ist auch wie wichtig es wird sich nicht nur auf die Sprache zu verlassen sondern feinfühliger zu werden und
die erweiterte Sprache zu erlernen welche reichlich wenig mit Schrift und Sagen am Hut hat.
Da geht´s mehr um Gefühle, Ahnungen welche hoffentlich sich nicht durch Sprache alleine verführen lassen wieder geschminkt zu werden.
Es ist auch kein Wunder das viele Menschen einfach nicht mehr zuhören können bei der geballten Informationsdichte.
Dann kommt oft noch eine gewisse Taghetze dazu...hechel, hechel...das noch, dies noch...mal kurz kommunizieren...
Wie soll da Platz sein für eine Kommunikation welche unsre mögliche Wahrnehmung richtig nutzt?
Also Wurzelprobleme finden und weiter gehen.
Sämtliche Misserfolge, Enttäuschungen sind Möglichkeiten um zu wachsen und können daher in vielen Fällen je nach Einstellung noch für eine positive Wandlung gut sein.
Das aber wiederum hängt entscheidend von uns selbst und natürlich von der Intensität ab.



Zum Thema Kennenlernen:

Es ist wichtig sich auch selber kennenzulernen im Alleine sein, sich selbst nicht ständig über Andere wahrzunehmen.
Wenn das zu viel gemacht wird entsteht noch weiterer Druck sonst weil das Alleine sein zu schnelle ein Zustand wird vor welchem man fliehen möchte anstatt mal in
Ruhe hinzusehen und daraus wertvolle Erkenntnisse zu ernten welche man in dieser Form durch äußere Ablenkung niemals sehen könnte.
Dann aber ist es auch wieder wichtig die Reflektion im Außen zu finden und in Arbeit mit Der aus der Stille zu bringen.

Weiß ich wie ich ticke, was ich brauche, was mir gut tut, kann ich auch anderen Menschen Entsprechendes eher bieten.
Das kommt dann automatisch und das was entsteht für uns und unser Umfeld ist schließlich Glück und Effizienz dieses immer rascher zu finden.
Da das Glück immer noch durch uns selbst wahrgenommen wird macht es also Sinn zu erkennen in wie weit wir selbst dabei der eigentliche Urheber tatsächlich sein können!
Glück ist hier nur ein Begriff von Vielen. Das geht auch mit Liebe und allem Möglichen.
Selbstbestimmt durchs Leben ziehen und wissen was man braucht und will sind die Aufgaben welche uns weiter kommen lassen.
Dabei ist es wichtig zu verstehen das auch hier dieses Brauchen sehr verschieden aussehen kann.
Menschen welche da Ähnlichkeiten haben finden sich und gelangen in Empathie zueinander.
Somit finden sich auch Menschen und führen Beziehungen weil sie in dieser möglichen Empathie sich begegnen.
Bleiben diese Menschen dann auch nach der Zeit der Verliebtheit zusammen so kann Liebe entstehen.
 
ich bin 40, Vater von 2 Kindern und hab schon ein paar Beziehungen geführt. ich möchte meinen Partner als gleichauf sehen, gleichrangig wie alle anderen in meinem innersten Kreis (Kinder, Eltern, Partner, nicht unbedingt in der Reihenfolge, sondern gleichrangig).
ich hab Werte wie Fairness, Toleranz und Respekt. so in der Richtung.
ich schätze einfach mal so ins Blaue, dass zumindest die Zeit meiner Erfahrung mit Beziehungen mehr ist als Deine. lieg ich falsch?


Und was ändert das alles an deiner Aussage? Woher nimmst du dir das Recht denn zu erklären, dass bei Fernbeziehungen etwas haken muss mit diesen Aussagen? Und wo hast du nun mehr Erfahrung in einer Fernbeziehung, als ich, trotz deiner Kinder, deinem Alter, deinen vermeintlichen Mehr an Beziehungen?

Mit dem Schema "wer hat den Dicksten" zu antworten funktioniert hier nicht, da Alter, Kinder und Beziehungen nicht zwangsweise mit Weißheit oder Erfahrung einhergeht.


Es gibt aber auch Menschen, die wollen dieses "zusammen-Ziel" gar nicht, sondern NUR eine Fernbeziehung. und genau darauf bezog ich mich (deswegen auch ohne den Zusatz).
und darauf bezieht sich meine pers. Meinung.


Wenn du dich auf etwas spezielles beziehst, dann musst du das ganz einfach auch so schreiben. Das, was du geschrieben hast, war eine ziemlich allgemeine Aussage über Fernbeziehungen.


ich hab mich in den letzten Monaten (leider) auf eine Fernbeziehung eingelassen, deren Hintergründe hier sogar irgendwo stehen.
Warum jemand eine Fernbeziehung führen will ohne das Ziel des Zusammenlebens, hat immer Hintergründe.
und die sind nun mal offensichtlich, dass solche Menschen nicht mit ihrem Partner zusammenleben wollen/können.
ansonsten würde man sich das Ziel des Zusammenlebens ja stecken.
oder die empfundene Liebe ist so groß und die Umstände so unabänderlich, dass man auch ohne das Ziel des Zusammenlebens zufrieden ist den anderen gefunden zu haben.
aber im Laufe des Lebens ist es eigentlich immer irgendwann irgendwie möglich zusammen zu ziehen.


Natürlich hat das Hintergründe, aber die muss man dann differenziert bewerten. Nicht bei jedem Paar, welches eine dauerhafte Fernbeziehung leben will, muss etwas haken. Manche wollen vielleicht auch einfach mehr Freiheit, als Andere. Oder wie tree, welcher nicht seine Freundin mit seiner Krankheit belasten will. Wo es durchaus lösenswerte Probleme gibt (oder: hakt), ist bei Menschen, welche Bindungsängste haben.


es wäre schön erst hinterfragt zu werden, bevor man mich mit so forschen Worten "ankaggt". Danke.


Und ich würde dir einfach empfehlen dich da klar auszudrücken, um was es dir geht. Du kannst nicht erwarten, dass Andere deine Aussagen erstmal auseinanderpflücken, Stück für Stück analysieren und Optionen aufstellen ;)
Ich habe das interpretiert, was dort stand von dir und das stieß mir sauer auf, weil es sehr allgemein verurteilend über Fernbeziehungen wirkte.



Das Ironische daran ist, dass sobald ich erstmal "zufriedener" Single war, d.h. mit mir selbst im Reinen, nicht unglücklich, nicht krampfhaft suchend, nichtmehr meiner Ex hinterhertrauernd.. und wirklich zufrieden war mit jedem einzelnen Tag - da hats etwa 6 Wochen gedauert, und ich hatte ne neue Freundin :fresse:


Hehe, war bei mir genauso damals :D
 
Für mich persönlich gibt es sehr große Unterschiede zwischen den Fernbeziehungen.

Eine Fernbeziehung über 1000de Km ist für mich auch nur noch schwer als Beziehung zu beschreiben.

Wenn da mal 100Km zwischen stehen ist's wieder ganz anders.

Daher sollte man noch schreiben was man persönlich darunter nun versteht.

Ich könnte ja auch eine Fernbeziehung haben aber es sind 22Km weg nur...hmm.

vom Handy getippselt
 
Ich glaube für mich wäre eine Fernbeziehung absolut nichts, ich brauche die nähe zu meinem Partner und das geht nun mal nicht über 100 oder gar 1000 km
 
@tree Na klar definiert das jeder anders, aber darum ging es ja gerade primär bei slot und mir nicht, wenn du dich darauf zumindest gerade beziehst :)

Bei uns sind es über 200km, welche aber wohl dann bald auch verschwinden. Mehr wäre für mich auch schwer, da schon die 200km viel abverlangen, sofern man sich wenigstens am Wochenende sehen will. Aber ich kann mich auch schwer in Menschen reinversetzen, bei denen es mehr sind, zumindest kann man es schwer so schwarz/weiss bewerten, wenn da viel Liebe zwischensteckt :)
 
@Leachim: ich schrieb "ich pers.". genauso hab ichs auch gemeint.
Jeder hat das Recht seine persönliche Meinung zu äußern. daher nehm ich mir das Recht.
mir persönlich geht Deine dauernde Fehlinterpretation und vor allem Deine aggressiven Formulierungen gehörig gegen den Strich.
einige Deiner Argumente find ich gut und sehe die auch so. nur werd ich darauf nicht eingehen, da Du mich so attackierst.
ich hab Dir nichts getan. Dir nichts vorgeworfen oder Dich verurteilt.

ich werd ja wohl noch meine Meinung schreiben dürfen ohne, dass man mich anfährt. Himmelarschnochmal.
 
Heute habe ich den neuen Stecher meiner ex mal gesehen und er musste mich unbedingt so hämisch angrinsen. Ich hätte ihm am liebsten auf die :fresse: gehauen :D

Aber ich muss echt sagen, dass es mir ganz gut geht. Ich denke kaum noch an sie und fühle mich auch nicht mehr an der langen Leine. Es geht wirklich vorwärts, auch wenn es bestimmt acht oder neun Monate gedauert hat.
 
den Ex der aktuellen Freundin "hämisch anzugrinsen" zeugt in meinen Augen nicht gerade von Charakterstärke
 
Aber ich kann mich auch schwer in Menschen reinversetzen, bei denen es mehr sind, zumindest kann man es schwer so schwarz/weiss bewerten, wenn da viel Liebe zwischensteckt :)

Ich erkenne bei mir da auch eine gewisse Intoleranz an der ich selber noch arbeiten werde.
Das individuelle Verständnis zum Thema Fernbeziehung war meinerseits ein allgemeiner Hinweis. Dein Verständnis von kenne ich nun etwas :)


vom Handy getippselt
 
@slot
Es geht mir nicht um deine persönliche Meinung, sondern um dein verurteilend wirkenden Beitrag.

schon alleine, das man den anderen nicht alltäglich um sich haben kann/will - da hakt doch was. aber ganz gewaltig.

Und das wirkt eben auf mich wie: "Bei Fernbeziehungen muss etwas haken". Dein Beitrag wirkt eben sehr negativ auf Fernbeziehungen im Allgemeinen bezogen. Darauf bin ich eingegangen. Das hat nichts mit Fehlinterpretation zu tun, sondern mit mangelnder Klarheit deinerseits. Du hättest eben klar schreiben können, was du im Speziellen meinst, nämlich Menschen, welche absichtlich eine Fernbeziehung leben. Aber auch das wäre immer noch ziemlich allgemein, was für Unterschiede (und sicherlich noch mehr) es gibt, habe ich ja in meinem vorherigen Beitrag aufgezählt.

@tree
Alles klar :) In uns steckt irgendwo immer Intoleranz, gerade bei Dingen, die wir gar nicht kennen, da hilft uns nur unsere Empathie :bigok:
 
Zuletzt bearbeitet:
...
Natürlich hat das Hintergründe, aber die muss man dann differenziert bewerten. Nicht bei jedem Paar, welches eine dauerhafte Fernbeziehung leben will, muss etwas haken. Manche wollen vielleicht auch einfach mehr Freiheit, als Andere. Oder wie tree, welcher nicht seine Freundin mit seiner Krankheit belasten will. Wo es durchaus lösenswerte Probleme gibt (oder: hakt), ist bei Menschen, welche Bindungsängste haben....

das implementiert, dass Zusammenleben Freiheit nehmen würde. das seh ich PERSÖNLICH nicht als zwangsläufig gegeben.

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Es geht mir nicht um deine persönliche Meinung, sondern um dein verurteilend wirkenden Beitrag.
...

sollteste mich damit gemeint haben, eben darum, dass man meine Beiträge nicht als verallgemeinernd missversteht, schreibe ich "pers." davor. "ich pers. sehe das so und so" oder so ... meine eigene persönliche Meinung und Punkt. da muss ich dann auch keinen Zusatz mehr bringen, weil ich den schon vorgeschoben habe.
aber selbst darüber könnte man in unaggressiven Formulierungen reden. könnte man, muss man aber nicht.
 
das implementiert, dass Zusammenleben Freiheit nehmen würde. das seh ich PERSÖNLICH nicht als zwangsläufig gegeben.

Sehe ich auch nicht so. Ich wollte damit ausdrücken, dass manche einfach mehr Freiheit für sich benötigen, als Andere. Manchen ist es vielleicht einfach zu "eng". Die Hintergründe dafür sind zu vielfältig, als dass man das nun so klären könnte.

sollteste mich damit gemeint haben, eben darum, dass man meine Beiträge nicht als verallgemeinernd missversteht, schreibe ich "pers." davor. "ich pers. sehe das so und so" oder so ... meine eigene persönliche Meinung und Punkt. da muss ich dann auch keinen Zusatz mehr bringen, weil ich den schon vorgeschoben habe.
aber selbst darüber könnte man in unaggressiven Formulierungen reden. könnte man, muss man aber nicht.

Du verstehst es immer noch nicht wirklich. Dein erster Beitrag wirkt auf das Thema Fernbeziehung ansich verurteilend, also jede Art einer Fernbeziehung. Du jedoch hast dich später revidiert und speziell erklärt, dass du dich eigentlich nur auf Fernbeziehungen beziehst, wo Menschen absichtlich und dauerhaft eine Fernbeziehung leben wollen. Das sagt dein erster Beitrag dazu aber in keinster Weise aus und deshalb wurde er auch für dich so fehlinterpretiert. Das versuche ich dir hier nur klarzumachen.
 
Ist doch ganz einfach:
Wer zusammen leben möchte eng und nah, täglich sich sehen will macht das, Andere machen es Anders. Was davon dann effektiv die Beziehung gesund hält soll jeder für sich erfahren.

Ich persönlich weiß es sehr zu schätzen auch wieder alleine in meiner Wohnung zu sein, freue mich aber z.B. auf Morgen wenn mich meine Liebste an meinen 35sten Geburtstag zum Essengehen einlädt :love:

Also bei mir hackt es wirklich da wie Leachim korrekt geschrieben hat meinerseits epileptische Anfälle und Depressionen belastend einwirken.
Dementsprechend habe ich mich eingerichtet.

Ich gebe aber zu das auch außerhalb meiner gesundheitlichen Probleme ich Vorteile einer eigenen Wohnung kennengelernt habe welche ich nur sehr ungern aufgeben würde. Ich mag einfach meine Wohnung und bin auch gerne mal alleine, geh meinem Job nach und hab meine Ruhe.

Um so schöner für mich dann wieder sich zu treffen anstatt sich ständig auf die Pelle zu rücken.
Ich muss dazu sagen das das bei mir aber mit jedem Menschen bis jetzt so für mich war. Eine Zeitlang gerne aber dann will ich wieder alleine sein. Da hängt sicher die Epilepsie einflussreich mit drin.
Ich kann nicht endlos Informationen verarbeiten. Wirklich beruhigen kann sich mein Nervensystem oft erst wieder bei viel Ruhe.

Aber ich weiß was ich brauche und lebe damit recht gut :)
Ich finde das soll jeder für sich so wählen wie es ihm gut tut.

vom Handy getippselt
 
@Leachim: erstmal Danke für die friedfertigeren Formulierungen!

ich wollte mich in dem ersten post auf Fernbeziehungen beziehen. Fernbeziehungen ohne wenn und aber, ohne erstmal fernb. und dann später anders. also nur 100%ige Fernbeziehungen. deswegen hab ich auch nichts zu erstmal ne Fernbeziehung und später anders geschrieben, weil ich das unnötig finde. für mich sind das Zusätze, Ergänzungen, die aus eine anfänglichen fernbeziehung dann später etwas anderes werden lassen und in Folge nicht zu 100% unter Fernbeziehung laufen (also zumindest seh ich das so).
und deswegen hab ich meine Meinung auch nur so kurz und knapp geschrieben.
auch deswegen, weil, wenn man dies und jenes und etwaiges immer noch dazu schreiben muss, wirds mir einfach zu viel zum Tippen.

ich meinte Fernbeziehungen ohne wenn und aber und ich denke immer noch, dass ich genau das auch so geschrieben habe.
das es FBs auch mit wenn und aber gibt, sollte jedem klar sein (hoff ich).

ist das so ok und verständlich für Dich?
Peace?
 
Ich finde das soll jeder für sich so wählen wie es ihm gut tut.

Eben, und darum geht es mir hier, eben da versuchen Empathie zu bemühen, wo einem auch die Erfahrung fehlt :)

Ich sehe da auch Vorteile einer eigenen Wohnung, wie auch beim Zusammenleben, genau so, wie du es beschrieben hast, tree. Die Freude, wenn man sich wiedersieht, weil man sich ein paar Tage nicht sah, kann sehr intensiv einwirken. Genauso ist es aber schön, wenn man einfach auch mal zusammen was unternehmen kann spontan. Das kann man noch viel weiterführen :bigok:

@slot
Schiebe meine Antworte noch nach, muss erstmal etwas essen :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehe ich auch nicht so. Ich wollte damit ausdrücken, dass manche einfach mehr Freiheit für sich benötigen, als Andere. Manchen ist es vielleicht einfach zu "eng". Die Hintergründe dafür sind zu vielfältig, als dass man das nun so klären könnte.
...

wie sollte zusammenleben denn zu eng sein, wenn man auch da seine Freiräume hat?
die Tür zu machen kann, seine Ruhe hat? seinen Hobbsy nachgehen kann, seine Freunde hat, etc, der ganze Schmuh.
geht alles auch in einer Wohnung in der man zusammen lebt. insofern der/die andere einem diese Freiräum lässt und nicht klammert.
gibt natürlich Ausnhamen, wie zB ... Ticks, die man in voller Lautstärke ausleben muss oder andere krasse Sachen (Pflegstufe 110 oder so). aber das find ich grad sehr, sehr weit hergeholt.
aber, is nur meine Ansicht. die gilt erstmal nur für mich.

- - - Updated - - -

...

@slot
Schiebe meine Antworte noch nach, muss erstmal etwas essen :)

Guten Hunger!
 
guten :)



Genauso ist es aber schön, wenn man einfach auch mal zusammen was unternehmen kann spontan. Das kann man noch viel weiterführen :bigok:

Das ist wahr und wenn es nach meiner Freundin ginge würden wir uns auch viel öfter treffen.
Sie tut mir da auch immer mal wieder Leid, hat schon auch da etwas zu leiden unter meiner Dominanz.
Dennoch bleibt unterm Strich noch viel übrig und wir sind Beide wesentlich glücklicher zusammen als komplett getrennt.
 
Ist bei uns genauso, wir leben 24/7 zusammen, sie hat ihr "eigenes" Zimmer, ich habe den Hauptanteil am WZ, wir haben unsere eigenen Hobbies, wir haben nen Dicken Garten usw.

Wir kleben schon sehr viel aufeinander, aber einfach, weil es so gut funktioniert, wenn sie ein paar Stunden in ihrem Zimmerchen ist, geh ich auch öfter rein, bring ihr zu trinken, nehm sie in den Arm, oder frag sie einfach, wie es ihr so geht...

Wenn ich wirklich allein sein möchte, sag ich ihr das genauso und es ist in Ordnung.
 
klingt passend für euch elchupacabre :)



wie sollte zusammenleben denn zu eng sein, wenn man auch da seine Freiräume hat?
die Tür zu machen kann, seine Ruhe hat? seinen Hobbsy nachgehen kann, seine Freunde hat, etc, der ganze Schmuh.
geht alles auch in einer Wohnung in der man zusammen lebt. insofern der/die andere einem diese Freiräum lässt und nicht klammert.
gibt natürlich Ausnhamen, wie zB ... Ticks, die man in voller Lautstärke ausleben muss oder andere krasse Sachen (Pflegstufe 110 oder so). aber das find ich grad sehr, sehr weit hergeholt.
aber, is nur meine Ansicht. die gilt erstmal nur für mich

slot, ich selber finde das toll was Du dir da wünschst.
Du selbst solltest aber auch vor Deiner Türe kehren und Dich selbst fragen ob reale Umsetzung und Idee nicht teils auseinander gehen.
Ich erinnere Dich nur an Deine letzte Beziehung wo Du tagelang gestritten hast.
Streiten ist wichtig aber es sollte nicht permanent der Zenit überschritten werden wo man vor lauter Nervensterben keine Lösung mehr finden kann.
Du bräuchtest ja den oberperfekten Partner. Schau selber auf Dein Leben, geschieden, mehrere Beziehungen kaputt und Du willst immer noch das große Ideal.
Vielleicht geht das ja, wünsche es Dir auch :)
 
Zuletzt bearbeitet:
War bei mir genauso. Die jetzige Beziehung entstand aus Freundschaft und Verbundenheit. Und ist auch die wundervollste und aufbauendste Beziehung, die ich jemals hatte, was natürlich auch an mir liegt und wie weit ich im Leben nun schon bin. sehr Selbst-Bewusst, reflektierend, tolerant, ich kenne mich sehr gut und auch meine Partnerin...

Die letzten "Beziehungen" entstanden meist aus Sympathie und Lust. Das ist qualitativ meilenweit entfernt.
Genau das wünsche ich mir ja. Ich wollte mehr Zeit mit ihr verbringen und sie noch besser kennen lernen, und das geht ab einem gewissen Punkt halt nur noch schwer über reine Freundschaft.

Achja sie meinte dann nur das sie sich jetzt vor kurzem auch in jemanden verliebt hätte (der aber unerreichbar ist und bleibt, älter, verheiratet, erstes Kind unterwegs). Warum sie das da dazu gesagt hat weiß ich nicht.

War bis jetzt unterwegs und beschäftigt und jetzt so auf dem nach hause weg hat es mich überhaupt erst richtig erwischt, diese Erkenntnis das es nichts werden wird. Mir war noch nie so nach heulen zu Mute wie jetzt gerade. :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann lass es raus, hilft dir vielleicht auch beim verarbeiten.

Für mich zeigt das, dass sie keine Ahnung hat, was sie eigentlich möchte.

Was möchte sie denn mit einem Typen, der nicht am Markt ist?
 
Das wird gerne auch vorgeschoben um sich selber wieder Luft zum Atmen zu verschaffen.
Was für den Zuschauer oder GregoryH noch nach tiefem Luft holen ausschaut kann für Sie und ihre Welt schon den Würgegriff verursachen.
Natürlich kann der Würgegriff auch eine Zwangsvorstellung sein aber das hätte dennoch mal die Auswirkung.
Die Menschen sind so verschieden...
Das muss auch nicht logisch nachvollziehbar sein. Sie will Ihre Ruhe, kann vielleicht auch nicht
beschreiben was eigentlich nun genau für Sie nun angesagt ist und was Sie will.



Genau das wünsche ich mir ja. Ich wollte mehr Zeit mit ihr verbringen und sie noch besser kennen lernen, und das geht ab einem gewissen Punkt halt nur noch schwer über reine Freundschaft.

Achja sie meinte dann nur das sie sich jetzt vor kurzem auch in jemanden verliebt hätte (der aber unerreichbar ist und bleibt, älter, verheiratet, erstes Kind unterwegs). Warum sie das da dazu gesagt hat weiß ich nicht.

War bis jetzt unterwegs und beschäftigt und jetzt so auf dem nach hause weg hat es mich überhaupt erst richtig erwischt, diese Erkenntnis das es nichts werden wird. Mir war noch nie so nach heulen zu Mute wie jetzt gerade. :(

Das ist um Dir mit voller Härte zu zeigen das Sie auf keinen Fall mehr will mit Dir und Du anstellen kannst was Du willst ;)
Deine Enttäuschung wiegt schwer - verdammte Schei*e :(
Tust mir sehr Leid.
 
Zuletzt bearbeitet:
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