Entkommen? Eher aufgrund negativer Erfahrungen in den Rückzugbereich auf diesem Gebiet verschanzt

Das wäre so wie du schreibst, wenn du noch neutral wärst und nicht involviert durch eigene Erlebnisse.
Du schiebst gesellschaftliche Zwänge vor. Ich schätze dich aber ich erkenne schon, was dahinter steht und wenn Leute sich hinter anderen Dingen als die Wahren verstecken.
Dafür gibt es sicherlich Gründe aber du belügst dich da meiner Meinung nach selbst.
Meine zwischenmenschlichen Bedürfnisse sind maximal körperlicher Natur. Daher sind Sachen wie Liebe, Beziehung, Familie einfach nichts für mich. Nichts was ich Gefühlstechnisch bieten kann, würde sowas rechtfertigen.
Meine letzte Freundin vor 3 Jahren war sehr am Boden, als sie gemerkt hat, dass von mir (emotional) einfach nicht das kommt, was sie für eine Beziehung braucht, nachdem sie soviel investiert hatte. Das war scheiße, viel Drama, und muss ich nicht nochmal haben.
Und wie gesagt, ich habe die Bedürnisse nicht. Ich sitze nicht ständig rum und denke "Ich möchte so gerne eine Freundin haben" und was auch immer. Es ist die Gesellschaft (Familie, Freunde), die ständig fragt, wann ich mir denn mal ein Mädchen suche, wann ich denn mal heirate oder was denn jetzt mit Kindern ist. Wenn man dazu noch 3 Geschwister hat, die all diese Dinge schon getan haben, und auch die Freunde um einen herum langsam mit heiraten anfangen, macht es das ganze noch etwas nerviger.
Es ist also die Gesellschaft, die einen in diese Richtung schiebt, und da zähle ich dich jetzt auch dazu. Du bist schon seit jeher unglaublich intolerant, wenn es um Menschen geht, für die Liebe und Partnerschaft nicht das tollste auf der Welt sind. Wie in meinem Fall, wo du immer versuchst, mir irgendwelche unterdrückten Bedürfnisse und Abwehrmechaniken zu unterstellen.