@Leachim, ich finde du bringst es verdammt gut auf den Punkt

Ich kann da nur sagen, dass es wirklich wahr ist und das Verbauen aktiv gestaltet werden kann. Selbstverständlich liegt der
jeweiligen, schon auf mich vernichtenden und in jeder Beziehung verbauenden Sichtweisen mancher hier eine Erfahrung zugrunde die man beachten sollte.
Auf der einen Seite ist es durchaus wichtig das Weltgeschehen zu studieren und somit zu begreifen auf der anderen Seite ist es vernichtend für den positiven Keim in einem sich davon abhängig zu machen.
Hier sind Leute dabei die unter 30 Jahre alt sind und so eine negative Grundhaltung haben dem Leben gegenüber: Die Gesellschaft ist größtenteils daneben, die Frauen sind fast alle daneben usw...
Ich würde da als mal empfehlen sich bald einen Sarg zu bestellen... Hier befindet sich nicht die Gesellschaft in der Sackgasse sondern man selbst wenn man so drauf ist finde ich.
Man folgt einem Weg der noch Negatives anzieht. Partner fürs Leben so finden halte ich für unmöglich.
Angesprochene Personen haben allerdings auch in keiner Weise hier davon gesprochen, dass sie aus ihrem Singledasein raus wollen.
Auf der anderen Seite frag ich mich dann wiederum, was Diese hier, in gerade diesem Thread machen mit diesem Thema?
Wie kann ich das verstehen? Unterhaltung, das Leben anderer studieren? Da schwingt für mich ganz ehrlich Sehnsucht mit rein nach echter Liebe.
Dann redet man wieder Dinge negativ, wie schlimm die Welt ist und wie sinnlos es ist eine Frau zu suchen...
Ein psychologisch gesehen mir seltsam anmutendes Verhalten. Im Grunde ist das Selbstzerstörung.
Das klingt für mich als schlimmer als wie manch alter Sack der sagt: Früher war alles besser

Mit unter 30 so aufzugeben wäre für mich undenkbar. Ich konnte es mir allerdings auch nie leisten, denn meine Krankheit forderte von mir schon immer den Lebenskampf.
Wenn man sich als mal nicht mehr bewegen kann, das Trinken nicht mehr greifen kann, weil die Füße nicht mehr tragen, jegliche Erinnerung an Positives ausgelöscht ist weil der
Kopf seinen Feinstoffhaushalt nicht mehr managt kann man entweder bald aus dem Fenster springen, sich erhängen oder versuchen aus der Vogelperspektive lernen zu schauen und die
Hoffnung nicht aufzugeben. Ich habe gelernt, wenn ich nichts mehr hab was "lebenswert" wäre dem Leben dennoch zu vertrauen. Die Welt ist so gut oder schlecht wie man ihr gegenüber eingestellt ist und
somit habe ich je nach Kraft dieser Einstellung mit großen schöpferischen Einfluss. Wir unterschätzen unser Potenzial meist. Die Grenze sind wir selbst.
Daher nochmal ganz kurz zum Thema Depression: Wenn man raus kommen will oder sich mit arrangieren, kann das einzig dadurch geschehen, dass man gesund sein will!
Grundsätzlich gilt für jede Krankheit das eine positive Grundhaltung förderlich ist.
Ob man davon komplett gesund wird? Nicht unbedingt immer aber eine gesunde und positive Grundhaltung versetzt auch mal Berge und hilft.
Wir sind keine Maschinen und in absolut keiner Weise damit zu vergleichen meiner Meinung nach.
Wir Menschen brauchen Liebe, schon alleine, ganz simpel gesehen um gesund zu bleiben. Es tut uns nicht gut zu verzweifeln.
Daher darf man wirklich nie so aufgeben wenn man Leben und Liebe möchte.
Liebe kommt dann wenn wir dieser gegenüber offen sind und uns nicht von erlebten Schatten einsperren lassen
Zur Aussage: Jeder muss funktionieren?
Nein, muss man nicht wenn man bereit ist die Konsequenzen zu tragen und dafür sein Selbst in der Lage ist nicht aufzugeben.
In dem Moment wo man das Funktionieren über sein eigenes Selbst stellt ist man verloren.
Man wird zur Maschine die vielleicht noch irgendwann schlimmstenfalls Amok läuft oder einfach zu einem aufgebenden Menschen.
Selbstverständlich ist Funktionieren wichtig aber in der korrekten Priorisierung.
Das Leben ist weit mehr als Funktionieren. Dafür lohnt es sich in keiner Weise zu leben meiner Meinung nach.
Das Leben und gerade die Liebe sind Welten die unglaublich Schönes für uns bereithalten.
Auch nur kurze Momente davon sind für mich persönlich das ganze Leben wert

Hau
