[Sammelthread] Was ist Liebe?

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Was sich nicht mindestens 1mal im Monat anfassen lässt und das dann Beziehung nennt, ist gelebter Masochismus...

Das sehe ich genauso da wie Du.
Ich sehe auch meine Freundin nicht jeden Tag aber derart selten wär's nichts für mich.
Ich weiß nicht, da fehlt das Anfassen finde ich.

Außerdem ist die “Beziehung“ GrennStorm wie Du das nennst wieder vollkommen verändert wenn Ihr näher zusammen rückt!

Wirklich kennen gelernt wird im Alltag und Beziehung braucht eine ordentliche Portion Anfassen sonst entsteht, sorry, zu schnell Geistesfic*erei.

Meine Meinung.
Das ist eher eine Freundschaft, hat aber mit Beziehung kaum etwas am Hut.

Ich würde empfehlen wenn's unbedingt bei dem Kontakt bleiben soll nicht sein Leben an den “Traumpartner“ in weiter Ferne auszurichten.


Das mit dem Decke auf Kopf fallen hat oft null zu tun mit irgendwelchen Geistesgebilden wo gemeint wird hier wäre es z.B. öde.

Vielmehr ist dies oft ein Zeichen das es in einem selbst öde ist ;)
Die Reise beginnt dann vor allen Dingen genau damit in sich selbst auf die Reise zu gehen.
Beziehungen machen nur schwer zu wenig Anfassen mit und wenn sie es mit machen ist die Basis eher im geistigen Austausch zu sehen. Eine einst so starke Säule sieht sich meist auch selbst gefährdet durch zunehmende Physis!
Beim Wandel der verbindenden Basis kommt es meist zum Kollaps und die Nähe ist aufgrund der stets gewohnten Distanz nicht mehr auszuhalten.

Sehr schwierig. Würde empfehlen Beziehungen nur zu führen wenn man nicht zu viel Abstand hat und sich auch öfter sehen kann.
Das ist auch eine gesunde Basis um zu testen ob's länger hält.

Entfernt und selten sehen, da lässt sich einfach kaum was ableiten ob man auch länger mit diesem Partner bei mehr Nähe auskommen kann.


vom Handy getippselt
 
Ich melde mich jetzt auch mal zur Wort als jemand, der Erfahrung in dem Segment "Lange Fernbeziehung ohne anfassen" hat :haha:

Manche Fernbeziehungen können sich zu wunderbaren "normalen" Beziehungen entwickeln und wenn Hoffnung da ist, würde ich nicht aufgeben, nur weil es jemand in einem Forum sagt.

Abschätzen wie wichtig es dir ist und wie realistisch, dass effektiv mehr daraus wird, die "Probleme" solltest du aber trotzdem sobald wie möglich angehen.


Elchu hat das hier aus meiner Sicht sehr kurz, aber genauso treffend gesagt. Viele haben gar nicht die Erfahrung einer Fernbeziehung und sprechen dort rein aus ihrem Verständnis heraus. Ich bin z.B. auch nie der Typ gewesen, der von vornherein gesagt hat: "Fernbeziehung? Na klar!" Das sind Umstände, die sich ergeben, weil man sich verliebt, weil man kein Roboter ist und seine Gefühle nicht wie Stifte in die Schublade legt.

Deshalb sollte hier jeder, der ohne Erfahrung kommentiert, sich nicht allein von seiner Vorstellung lenken lassen, die er über SICH hat und übereifrige Kommentare alá Masochismus austeilen.


Es ist doch wirklich nicht so das einen die Traumfrau auf der Straße begegnet und man sie verpasst, nur weil man eine Fernbeziehung hat.

Das sehe ich genauso. Viel zu oft wird suggeriert, dass man aufgrund von Fernbeziehungen DIE mögliche Partnerin verpasst. Ja, sicherlich schränkt sich das Bild ein, bei dem Einen vielleicht völlig, aber jede potenzielle Fernbeziehung im Keim zu ersticken, weil die Möglichkeit bestünde, dass man DIE Frau verpasst? Am Ende verpasst man alles.


Ich und meine Freundin sind nun seit bald 3 Jahren glücklich. Anfangs haben wir uns ein dreiviertel Jahr nicht gesehen. Anschließend ging es unterschiedlichen Gründen nicht, wodurch wir uns mehrere Monate nicht sehen konnten. Es waren absolut keine leichten Zeiten. Ich war oft an meiner geistigen Belastungsgrenze. Kommt man dort an, stellt man schnell mal alles in Frage und fragt sich, ob es das wert ist und ob es Zukunft hat. Schließenlich wusste ich, dass sie bald studieren wollte und das nur nochmal 100km weiter weg. Es waren also schwierige Umstände, mit der Aussicht auf noch schwierigere Umstände, die alleinig dadurch gekittet wurden, dass man sich Pläne geschmiedet hat, wie es aussehen könnte. Und das ist ein wichtiger Aspekt an der Geschichte, den auch Elchu schon ansprach: Abschätzen, wie realistisch es ist, dass mehr daraus wird. Man braucht ein Ziel. Es muss wo hingehen in einer Fernbeziehung. Es bestand immer die Aussicht, dass man sich mehr sehen kann und sofern meine Bereitschaft zu einem Wohnortwechsel da wäre und die Möglichkeit gegeben ist, sodass man auch vollends zusammen sein kann. Ich denke, das war letztlich der große Anker für mich, das auch auszuhalten.

Und es wurde besser. Sie hatte ein eigenes Auto, sie fing an zu studieren, sie wechselte den Wohnort, raus aus dem Elternhaus und vom Land weg, war unabhängiger und viel wichtiger: Die Beziehung war uns beiden immer gleich wichtig. Es wurde nichts aus Langerweile, Faulheit oder Desinteresse liegen gelassen, was man hätte umsetzen können, da wir beide immer jeden Fitzel zur Verbesserung unserer Lage umgesetzt hatten und uns immer sehen wollten.

Aktuell stehe ich an dem Punkt des Wohnungswechsels, der vermutlich bald ansteht. Das stellt für mich auch nochmal einen großen Schritt dar, sowohl beziehungstechnisch, als aber auch lebenstechnisch. Andere Stadt, neue Umstände. Wie wird sich das Zusammenleben machen? Wir haben schon viel getestet, öfters zusammengewohnt und geschaut, wie es sich macht, weit mehr, als jede "normale" Beziehung vorher austestet, aber trotzdem bleibt zumindest bei mir immer eine Angst vor dem Unbekannten.


So viel zu mir, nun nochmal zu dir. Was das Thema Kommunikation angeht: Themen sollten nicht auf die lange Bank geschoben werden. Das, was in einer "normalen" Beziehung gilt, gilt da auch für Skype und Co. Spürst du, dass ihr etwas auf der Seele liegt, dann frage sie ganz normal danach. Dass kann man auch als Sorge äußern. Falls ich hier auf dem falschn Weg bin: Das Problem nochmals offen beschreiben bitte :) Während sich hier viel über Sinnigkeit der Beziehung unterhalten wird, ist mir noch nicht 100% klar, was genau das Problem ist mit der Kommunikation und den "unausgesprochenen Dingen".
 
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Zum Thema "Fernbeziehung": Ich hab eine hübsche, intelligente Frau kennengelernt, die 50km entfernt wohnt. Wir haben uns ein paar mal getroffen und verstehen uns super, aber nach einem Gespräch wurde eigentlich klar, dass wir beide nicht so der Typ für eine Fernbeziehung sind. Auch wenn manche jetzt 50km nicht als Ferne akzeptieren. ;) Ist halt eine Stunde Fahrt.

Wenn ich mich auf eine Beziehung einlasse, dann will ich irgendwie auch was davon haben, und nicht trotzdem ständig alleine rumsitzen. Betrachtet man unsere Arbeitszeiten, könnte man sich vielleicht einmal die Woche und hin und wieder am Wochenende sehen. Das ist mir definitv zu wenig, so ehrlich muss man wohl einfach zu sich selbst sein.

Aber schade eigentlich. ;)
 
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Also mir waren auch schon mal 25 km zu viel auf Dauer. Mit der S-Bahn ist man dann doch immer eine Weile unterwegs.
 
Also 50km seh ich nun nicht annährend als Hindernis, aber das definiert jeder für sich. Für manche Beziehungen kann kein 24/7 aufeinanderkleben auch förderlich sein!

So gibt es auch genug Freiraum um "schwierige" Situationen gemeinsam zu meistern, ohne mit überstürzten Emotionen zu handeln und die Beziehung kann sich entfalten.
 
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Selbst wenn man das nicht will. Je nachdem wie man von A nach B kommt, ganz spontan mal kurz hin wenn man Lust hat, geht nicht wirklich.
 
Kann bei manchen Menschen auch ein Vorteil sein :)

Das Leben ist in den meisten Fällen hektisch genug, einmal etwas mit Ruhe und Bedacht angehen und ein bisschen vorplanen schadet nicht. Immer offen für Neues sein und nicht nur die gewohnten Bahnen nutzen, das tut uns Allen gut!
 
Zum Thema "Fernbeziehung": Ich hab eine hübsche, intelligente Frau kennengelernt, die 50km entfernt wohnt. Wir haben uns ein paar mal getroffen und verstehen uns super, aber nach einem Gespräch wurde eigentlich klar, dass wir beide nicht so der Typ für eine Fernbeziehung sind. Auch wenn manche jetzt 50km nicht als Ferne akzeptieren. ;) Ist halt eine Stunde Fahrt.

Wenn ich mich auf eine Beziehung einlasse, dann will ich irgendwie auch was davon haben, und nicht trotzdem ständig alleine rumsitzen. Betrachtet man unsere Arbeitszeiten, könnte man sich vielleicht einmal die Woche und hin und wieder am Wochenende sehen. Das ist mir definitv zu wenig, so ehrlich muss man wohl einfach zu sich selbst sein.

Aber schade eigentlich. ;)

neo, mal ganz ehrlich: 50km kann man problemlos vor oder nach der Arbeit fahren. Ist alles eine Frage des Wollens. Und auf der anderen Seite: Niemand wird sein Leben aufgeben, nur weil da irgendwo ein Betthupferl existiert. Und wenn man sich das WE und 1x am Wochenende sieht ist das sicher mehr soziale Interaktion als ne Krankenschwester auf Nachtschicht und n Stahlbauer auf Frühschicht zusammen bekommen.
 
Hat man eine Freundin in der gleichen Stadt, kann man auch mal um 8 nochmal für 2 Stunden hinfahren. Aber wenn eine Strecke schon eine Stunde dauert..

@2k5lexi
Lustig, dass du eine Krankenschwester erwähnst. Das ist sie nämlich. ;) Aber an sozialer Interaktion mangelt es da wirklich nicht.
 
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Im anderen Fall fährt man um 8 hin und pennt dort. Ich seh da kein Thema.
 
Hat man eine Freundin in der gleichen Stadt, kann man auch mal um 8 nochmal für 2 Stunden hinfahren. Aber wenn eine Strecke schon eine Stunde dauert..

Genau das meine ich auch.
 
Jajajaja...
https://www.youtube.com/watch?v=N-ggB4Nv-_E
"Zu viel Sex zu wenig Schlaf, wofür werd ich denn nur bestraft?"

Alternativ:
Der Mensch arbeitet um zu leben, der Neo lebt um zu arbeiten :shot:

Wie dem auch sei, für mich wär das kein Grund mich über ne "Fernbeziehung" zu beschweren.
 
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Hier sind ja ganz dolle Unterschiede zwischen den “Fernbeziehungen“ zu vernehmen :haha:

Beim Einen lebt die Freundin auf der Erdrückseite, beim Anderen fast schon um die Ecke wenn man's vergleicht.

vom Handy getippselt
 
Wollts grad sagen. Für das letzte Mal sehen bin ich über 24h effektiv gereist, davon schon 19h reine Flugzeit :fresse:

edit: Also in eine Richtung -> insg. 2 Tage^^

@Leachim
Ich sehe das im Großen und Ganzen recht ähnlich wie Du - ich meine natürlich gibts auch vor der Tür schöne Frauen, aber wenn ich mit so einer Konsequenz an Beziehungen herangehe.. na ich weiß nicht.

Insgesamt sind wir ja auch ganz glücklich, es war nur jetzt einmal der Wurm drin, scheinbar weil wir über Ostern nicht unsern üblichen Alltagschat via Telefon hatten, weil ich da nunmal in einem Funkloch in der Heide gesessen habe, und auch mehr mit Kirchenmarathon und Bierchen trinken beschäftigt war, und mal alle lokalen Heimatkontakte in 4 Tagen abfrühstückte...

Ist jetzt meine Diagnose, weil seitdem ich wieder in UK bin alles wieder gut zu sein scheint. Bin heute daheimgeblieben, haben 3h geskyped, scheint sich wieder eingerenkt zu haben. Vorher hat sie mein Geschreibsel schon fast ignoriert, und jetzt ist wieder "normal".

Für sie ist die Belastung durch die Fernbeziehung denke ich auch nochmal eine Ecke höher als für mich, weil ich mir vorher klargemacht habe auf was ich mich da einlasse...

@tree
Zum Thema öde.. mir ist ja nicht "öde" im Sinne von stinklangweilig - aber nach 3 Jahren Studium (-0.5 Auslandssemester) in so einem 30.000-Leute Kaff wie Marburg voller Studenten und sonst nicht viel (alles Labertaschen, viel Idealismus, wenig Ahnung, wah.. nervt tierisch, gerade als Politikwissenschaftsstudent) kann ich sowas nicht mehr haben.

London ist unterm Strich auch nur ein Kaff, hier ist ab 23:30 langsam der Bordstein hochgeklappt, und dieses Steinzeitleben in UK nervt auch nur noch.. immerhin sind die Leute hier etwas internationaler.

Ich glaube weniger dass mein Fernweh was mit innerer Ödnis zu tun hat, vielleicht eher mit Heimatlosigkeit. Aber gerade dieses Bedürfnis nach Zuhause denke ich hängt schon mit der Beziehung zusammen. Ich will mit der Frau jeden Tag verbringen. Abends nach Hause kommen. Mittags zum Essen treffen, und Nachts mit ihr schlafen.

Andererseits habe ich aber (jetzt unromantisch) keine Lust mit so langweiligen Vögeln mit einem Horizont bis zum Landkreis jeden Tag im Büro zu sitzen, das regt mich ja schon in der gleichen Stadt auf, geschweige denn im selben Büro.
 
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Ich wünsche Dir von Herzen das Du Dein Glück findest :)

Der Weg führt oft eben nicht gerade aus und die Erfahrung ist sozusagen das Band des Lebens.

Wenn Du stets mit Beständigkeit nie die Hoffnung auf gibst Deine Ziele zu erreichen, wirst Du sie erreichen.
Bleib stark, ich bewundere Dich was dies betrifft.
 
London ist unterm Strich auch nur ein Kaff, hier ist ab 23:30 langsam der Bordstein hochgeklappt, und dieses Steinzeitleben in UK nervt auch nur noch.. immerhin sind die Leute hier etwas internationaler.
Total off-topic, aber.. w00t? Lebe ich in einem Paralleluniversum? Mir fallen jetzt spontan nicht viele Städte (auf diesem Kontinent) ein, die ein vielfältigeres und cooleres Nachtleben als London haben :eek: Und was ist da mit Steinzeit los :hmm:
 
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Der Punkt ist doch gerade: Im Londoner Nachtleben gibt es halt ALLES, vom Besäufnis über Comedy/Kabarett/whatever hin zur Indie Musikszene - und zwar vollgestopft. Mir gefällt auch nicht alles davon, aber darum geht es doch nicht, das findet ja trotzdem statt. Ich finde das überhaupt nicht subjektiv. Nur weil ich kein Glücksspiel mag, kann ich doch nicht behaupten in Vegas sei tote Hose :fresse:
 
@Neo: Also ich weiß nicht, aber 50km sind Peanuts, es ist eine Frage des Wollens. Oder man ist sich einfach zu bequem.
 
Genau deshalb Helmchen schrieb ich auch das das Öde im Inneren zu finden ist von einem selbst in erster Linie.
Das sind totale Verallgemeinerungen von GreenStorm welche natürlich keineswegs auf allen “999999999999“ Erlebnissen dort beruhen können ;)
Außerdem empfindet er es so, geht aber davon aus das es auch zahllose Andere so empfinden können.

Eine sehr junge, typische Einstellung die vor allem ein Spiegel von einem selbst darstellt.

Irgendwann wird er Aufwachen, nicht mehr fliehen vor sich selbst und geruhsam seine Mitte finden.
Dann kann er auch differenzierter beschreiben als auch feststellen das das was er wahrnimmt durch ihn selbst mit gesteuert wird.

GreenStorm wird weiter gehen :)

vom Handy getippselt
 
Irgendwann wird er Aufwachen, nicht mehr fliehen vor sich selbst und geruhsam seine Mitte finden.
Dann kann er auch differenzierter beschreiben als auch feststellen das das was er wahrnimmt durch ihn selbst mit gesteuert wird.

GreenStorm wird weiter gehen :)

Hm was? :fresse: Ein leichter Hang zum theatralischen herrscht hier aber schon vor, oder? :D
Ich bin mir gerade nicht sicher, was ihr damit tatsächlich meint. Ich will eigentlich nur irgendwohin, wo ich mich wohl fühle - und ich gehe zur Zeit davon aus, dass das egal wo sein wird, wo auch immer ich mit meiner Freundin zusammenleben kann. Ansonsten bin ich halt beschäftigt und suche weiter. Ich bin aber auch gleichzeitig ein chronischer Nörgler, ich beschwere mich eigentlich immer über alles mögliche.


OT:
Und was London angeht - ja, hier geht viel. Aber davon hat man nicht viel, wenn man morgens früh raus muss und viel tun muss. Und ändert eben nichts daran, dass hier um 23:30 die Bordsteine hochgeklappt werden. Man fängt hier mit dem Feierabendbier um 17h an und um 23:30 fährt die letzte U-Bahn los, und um 0 Uhr ist man gefälligst zuhause^^
Und wenn man mangels 9-5-Job nicht dareinpasst, hat man quasi kein Nachtleben. Dann reichts für 2 Bier an der Unibar (für sparsame 10€ :fresse:)

Und Steinzeitleben:
VosdN.jpg

Need I say more? :fresse:

NUR so kriegt man in 80% der Londoner Wohnungen Warmwasser hin... und das ist kein Scherz. Oder Kippfenster oder solche wahnsinns Innovationen... nene, hier hat man schön nach außen (!) aufklappende Fenster. Und so geht das beliebig weiter... Handyempfang in der U-Bahn? Fehlanzeige. WLAN in der U-Bahn? Fehlanzeige. etc. pp.
 
Wie dem auch sei, für mich wär das kein Grund mich über ne "Fernbeziehung" zu beschweren.

Achso ja klar. Ich steh gerne um 4 Uhr auf, um dann um 6 auf der Arbeit zu sein. ;) Vor allem weil man so viel schläft, wenn man sich selten sieht. :)

Ich und meine Freundin sind bis vor kurzem noch eine ganze Weile um die Uhrzeit rum jeden Montag aufgestanden und sie ist anschließend 250km über die Bahn zur Arbeit/Studium geschossen. Warum? Weil da einfach der Wille vorhanden war - das wurde aus Eigeninitiative heraus gemacht. Da gibt es noch einige ähnlich gelagerte Fälle.

Fernbeziehungen sind eine Belastung, natürlich, das ist nicht die schöne und einfache Beziehung, die immer greifbar ist und funktioniert, wenn man es gerade möchte. Da muss eben Wille hinterstecken und eine ehrliche Liebe zu der Person. Das ist eben oftmals wahres "durch Dick und Dünn gehen". Spätestens da spürt man die Wertschätzung, wenn man sieht, wie der andere investiert.


Wollts grad sagen. Für das letzte Mal sehen bin ich über 24h effektiv gereist, davon schon 19h reine Flugzeit :fresse:

edit: Also in eine Richtung -> insg. 2 Tage^^

@Leachim
Ich sehe das im Großen und Ganzen recht ähnlich wie Du - ich meine natürlich gibts auch vor der Tür schöne Frauen, aber wenn ich mit so einer Konsequenz an Beziehungen herangehe.. na ich weiß nicht.

Insgesamt sind wir ja auch ganz glücklich, es war nur jetzt einmal der Wurm drin, scheinbar weil wir über Ostern nicht unsern üblichen Alltagschat via Telefon hatten, weil ich da nunmal in einem Funkloch in der Heide gesessen habe, und auch mehr mit Kirchenmarathon und Bierchen trinken beschäftigt war, und mal alle lokalen Heimatkontakte in 4 Tagen abfrühstückte...

Ist jetzt meine Diagnose, weil seitdem ich wieder in UK bin alles wieder gut zu sein scheint. Bin heute daheimgeblieben, haben 3h geskyped, scheint sich wieder eingerenkt zu haben. Vorher hat sie mein Geschreibsel schon fast ignoriert, und jetzt ist wieder "normal".

Für sie ist die Belastung durch die Fernbeziehung denke ich auch nochmal eine Ecke höher als für mich, weil ich mir vorher klargemacht habe auf was ich mich da einlasse...

Ich lese hier immer viel Vermutung deinerseits, was eventuell hier und dort das Problem wäre und du denkst, wie es ihr ergeht...Kommuniziert ihr denn nicht? Vermute und denke doch nicht so viel, sondern sprich dies bei ihr an und rede ganz normal mit ihr. Erzähle ihr, was dir durch den Kopf geht. Mein Bauch sagt mir hier, dass du viel interpretierst, aber nicht viel weißt. Das sollte sich ändern :) Ich frage z.B. oftmals einfach zum Verständnis und nicht allein in bedrückenden Situationen.

@Neo: Also ich weiß nicht, aber 50km sind Peanuts, es ist eine Frage des Wollens. Oder man ist sich einfach zu bequem.

Denke ich auch. Vielleicht auch etwas Angst, dass es mal schmerzhaft sein könnte.
 
@green: Auch wenn es OT ist. So lebe ich im Urlaub in Süditalien. Warmwasser nach gleichem System wie aufm Bild und das Wasser wird bei Bedarf mit einem Laster gebracht und in einem Tank nachgefüllt. Ich kann nachfühlen was du erlebst :D
 
Hm was? :fresse: Ein leichter Hang zum theatralischen herrscht hier aber schon vor, oder? :D
Ich bin mir gerade nicht sicher, was ihr damit tatsächlich meint. Ich will eigentlich nur irgendwohin, wo ich mich wohl fühle - und ich gehe zur Zeit davon aus, dass das egal wo sein wird, wo auch immer ich mit meiner Freundin zusammenleben kann. Ansonsten bin ich halt beschäftigt und suche weiter. Ich bin aber auch gleichzeitig ein chronischer Nörgler, ich beschwere mich eigentlich immer über alles mögliche

Ihr bin in dem Fall ich denke ich :D
Wollte nur daran erinnern das es Sinn macht nicht sämtliche Gebiete für öde zu erklären.
Du verbaust Dir da einfach zu viel und malst eben Vieles auf einmal schwarz was Du auch noch nicht kennst außerdem, hast ein
paar Erlebnisse, Deine Erlebnisse und auch Ernstzunehmende aber mehr eben nicht.
Des weiteren hast Du sogar ehrlich geschrieben das Du ein Nörgler bist was ich ziemlich charakterstark finde so von sich zu schreiben.
Natürlich darfst Du doch da leben wo´s Dir gefällt :)
Versuch Dir einfach nicht den Ast abzusägen auf welchem Du sitzt. Eventuell lässt es sich miterleben wie er grünt.
Bedenke das die Welt größer ist als das was Dir dein Erlebnis objektiv versucht zu erklären.
Du beschei*t Dich selber wenn Du zu arg verallgemeinerst und eine ganze Stadt eindeutig als öd beschreibst wo auch nur ein Kaff wäre.
1. ist das einzig Deine Wahrnehmung. 2. kann das für wen Anderen schon wieder anders empfunden werden und 3. bist Du nicht mehr als Deine Welt, Deine Wahrnehmung.
Das ist ne Menge aber eben ein Teil von Vielem ;)
 
Zum Thema "Fernbeziehung": Ich hab eine hübsche, intelligente Frau kennengelernt, die 50km entfernt wohnt. Wir haben uns ein paar mal getroffen und verstehen uns super, aber nach einem Gespräch wurde eigentlich klar, dass wir beide nicht so der Typ für eine Fernbeziehung sind. Auch wenn manche jetzt 50km nicht als Ferne akzeptieren. ;) Ist halt eine Stunde Fahrt.

Da sieht man mal wieder wie relativ Ferne in Fernbeziehungen ist. Sogesehen habe ich auch eine Fernbeziehung, nur kann ich da mal in ner Stunde rüberfahren. Moment - Stunde? Ist das nicht viel? Wenn man mal ne Weile pendelt ist Zeit sehr relativ. Für mich ist das ein Katzensprung. Ich bin aber früher auch oft knapp eine Stunde zur Schule gefahren - wohlgemerkt vom Stadtrand in die Stadtmitte. Ans andere Ende der Stadt konnte man schon länger als eine Stunde mit den Öffentlichen unterwegs sein.

Alles eine Sache dessen, was einem die Beziehung wert ist und wie man die Zeit des Unterwegsseins nutzt. Ich hatte jetzt Fernbeziehungen mit >700km Wegstrecke => Nicht machbar. Lag aber auch an ihren Arbeitszeiten, gerne Schicht und am WE. 380km: Machbar. Aber man muss es planen. Aber eher deswegen, damit nicht die Freundschaften zu kurz kommen.
 
Da neo depressive Tendenzen in sich trägt stellen die 50Km zusammen mit dem Rest seines
Arbeitslebens höchstwahrscheinlich ein anderes Maß dar als für manch Anderen.
 
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