Mein Silvester war außer Plan leider unangenehm. Ich hatte einen depressiven Anfall und bin dann verzweifelt eingeschlafen.
Alkohol: Nur eine Flasche Sekt zusammen getrunken...
War natürlich nicht grad ergreifend für die Freundin in der Situation

Ich glaube nicht das ich ein typischer Depressiver bin. Nur die Auswirkungen sind depressiv.
Aber der eigentliche Zustand ist dann so, dass ich auf einmal merke, dass das typische Denken aussetzt. Also wenn ich versuche 9 + 4 zu rechnen klappt das nicht mehr.
Dann wird oft der Himmel weiß und ein leichter epilepsieartiger Verlauf macht sich breit.
Am nächsten Tag sind mir vor Anstrengung noch die Tränen geflossen. Ich hab versucht mich zu erinnern, dass ich in meinem Leben doch einiges Schönes erlebt hatte.
Aber da war nix. Was natürlich nicht stimmt denn ich hab eine Menge Schönes schon erlebt. Leider behalte ich dann nur das Negative in solchen Situationen.
Ein Zustand zum aus dem Fenster springen eben. Tu ich aber nicht weil ich rein geschichtlich dann vertraue auf wieder Empfinden von Freude.
Außerdem bin ich ein positiver Kämpfer stärksten Formates

Leider kann ich mir das oft nicht aussuchen wann mein Kopf nicht mehr kann. Und wenn man
keinerlei Erinnerungen mehr an was Positives hat sollte man schlau sein und besser abschalten (hin legen, schlafen) bis es wieder geht.
Nu bin ich wieder zuversichtlich und nehme mutig wieder mit meiner Behinderung das Leben wie es mir begegnet bzw. wie mein Feinstoffhaushalt es mit mir meint.
Ich habe nun einen Arzttermin bei einem Spezialisten, denn leider beobachte ich einen immer schlimmeren Verlauf meiner Erkrankung.
Besser geworden ist mein Umgang mit aber wenn das so weiter geht habe ich definitiv Angst vor der Zukunft.
Leider hab ich noch ein rießen Problem damit das meine Umwelt mich meist gar nicht versteht und ich somit mich da ziemlich einsam und verlassen fühle
Ich möchte eigentlich immer mich selber versorgen können wie es Momentan noch funktioniert...
Das dies auf die Beziehung auch schlägt kann man sich leicht vorstellen

Es gibt genau nur einen Menschen der wirklich dahinter sieht und meine Erkrankung ernst nimmt und mir nicht was erzählen will von Konstrukt usw...
Meine Mutter. Es wäre eine Wohltat mehr auch von weiteren Menschen verstanden zu werden aber ich weiß das es wohl für kaum wen möglich ist.
Ein Fleischverletzung z. B. kann man sehen, ein öfter mal nicht funktionierender Feinstoffhaushalt ist unsichtbarer.
Mein Kampfwille und meine Art zu kämpfen ist einerseits Fluch und andererseits Segen.
Fluch, weil Viele meinen Dem geht´s ja bestens. Segen weil ich ohne diese positive Kämpfernatur schon längst in der Psychiatrie, abgefüllt mit Pillen dahinvegetieren würde.
Aber ich will verdammt nochmal nicht an dieser Behinderung zugrunde gehen, noch nicht!
Ich hab Beruf, eigene Wohnung, Freundin und liebe Eltern. Da häng ich dran und will´s nicht aufgeben.
Betrübt mich zu hören, dass dein Silvester so schlecht ausfiel. Bin trotz des Rückschlages immer wieder über deine positive Art fastziniert.
Nicht nur im Sinne des Kampfes gegen die eigenen Hürden, sondern auch über die Art, die Dinge zu sehen, hinter den Dingen zu sehen,
es lässt sich schwer beschreiben, aber dennoch oft nachvollziehen. Es hat nicht einfach was mit netten Worten zu tun,
sondern einerseits mit viel Einfühlungsvermögen, Erfahrung, aber auch mit einem gewissen Blick, den man bei/durch eigenen Hürden entwickeln kann.
Ach, nicht zu beschreiben der Kram
Ich kann raten, dich nicht zu sehr am verstanden werden zu klammern, ich denke das betrübt viel und helfen tut es nichts.
Es ist schlicht unmöglich für Außenstehende sich in Dinge einzufühlen, wenn man sie nicht selbst erlebt hat.
Wenn, dann kann man ganz nah in die Nähe kommen, entweder durch ähnliche Erfahrungen oder durch starkes Einfühlungsvermögen, was leider immer mehr
verloren geht.
@all, was Anderes und ganz Allgemein. Ich hasse es wenn Leute nur sich auskotzen, jedoch in keiner Weise selber an einem produktiven und positiven Ziel interessiert sind.
Warum ich das schreibe? Weil ich etwas meine Haltung erklären möchte und die Auskotzer die in ihrer Kotze verrecken wollen, zumindest bei Mir fehl am Platz wären.
Kann ich'n Lied von singen

Bzw. konnte ich. Hatte mal eine recht gute Freundin, haben uns gut verstanden, viel Stuss geplaudert.
"Leider" musste ich sie abschießen, den Kontakt abbrechen, denn sie war genau einer von diesen "Auskotzern" und das war unterträglich.
War psychisch krank, inwiefern weiß ich nicht, wurde aber wohl ihr ganzes Schulleben lang gemobbt und vom Ex-Freund geschlagen (mit dem sie trotzdessen Kontakt hat).
War aber selten bis gar nicht Thema, so ist es nicht.
Dennoch ist sie der Typ für hausgemachte Probleme und für "ich hasse alle anderen glücklichen Menschen".
Sie lebt immer noch bei ihren Eltern in einem Dorf, Freunde, wenn vorhanden, sind meist Leute oberhalb der 40er Grenze von Mittelaltermärkten (also absolut ungleichaltrig),
die meiste Zeit verbringt sie auch nur mit ihren Eltern oder Freunden der Eltern. Kein Job, keine Ausbildung.
Klammert extrem, wohl auch aufgrund dessen, weil ihr andere Kontakte fehlen.
Ihr Leben findet quasi sonst im Netz statt, wo sie auch fleißig auf Partnersuche ist im Ausland.
Das geht reihenweise den Bach runter, entweder weil dort kein Interesse herrscht oder wegen ihrer Art.
Die meisten haben ein Leben außerhalb des PC's, die meisten waren Studenten, die auch dementsprechend wenig Zeit hatten,
womit sie wiederrum nicht klar kam, da sie 90% der Zeit Aufmerksamkeit für sich verlangt. Und wehe da kann jemand 2 Tage in Folge nicht an den Computer kommen.
Ein Kreislaufproblem, kein eigenes Leben, klammert sich an nicht wirklich reale Lieben und sucht ihr Glück in anderen.
Die Gespräche waren davon übersäht, wie es mit ihrer Partnersuche läuft bzw. wie es nicht läuft und wie unglücklich sie sei.
Die Fehler in sich oder ihren Lebensumständen zu sehen kam gar nicht in Frage.
Da ich mich gut mit ihr Verstand habe ich ihr meine Ansicht der Dinge mitgeteilt und sie nicht im Regen stehen lassen.
Hauptproblem sehe ich da in ihren Lebensumständen. Zu viel Zeit, zu wenig Kontakt mit gleichaltrigen Mitmenschen, zu viel Absonderung vom richtigen Leben.
Das fand sogar Anklang, wurde augenscheinlich verstanden. Geändert hat es dennoch nichts. Letztlich begann ejdes Gespräch mit der Frage,
wie es bei mir denn lief, nur um kurz darauf mit eigenem "Leid" sich einzuschleichen (ich muss das mal so nennen).
Daraufhin brach ich den Kontakt auch ab. Nicht mehr gemeldet und auch nur noch Standardantworten gegeben, bis sich auch nicht mehr gemeldet wurde.
Hinterher gehörte ich dann zu den "bösen Freunden", die sie schon viele Male zuvor geächtet hat.
So wie es aussieht, hat sich an ihren Lebensumständen bis heute nichts verändert. Sie lebt immer noch ein Leben wie ein 16 jähriges Mädchen,
welches sich ihr Leben noch von den Eltern finanzieren lassen muss und sich auch dementsprechend darüber freut.
Ich muss zugeben, dass ich oft nur lachen kann, was bei ihr abläuft, im Kern aber hart zu sehen, wie ein Mensch so offen an der Lösung bzw. dem Fortschritt
des eigenen Lebens vorbeigehen kann.
Ich war nun 'ne Weile nicht mehr hier und habe nur alles am Rande gelesen, deshalb mach ich hier auch ein Cut für mich.
Der Grund für meine Fehlzeit war natürlich Silvester und die damit verbundene Zeit mit meiner Freundin.
Ich für meinen Teil kann glücklicherweise sagen, dass Silvester absolut klasse lief.
Da sie Weihnachten bei ihrer Familie verbrachte, beschenkten wir uns erst danach, aber die Freude war umso größer.
Sie hat sich süße Dinge einfallen lassen. Einmal gabs 'nen Bodygroomer, den ich mir gewünscht hatte und zum anderen,
was ich noch viel toller fand, eine selbstgemachte Geschenktüte. Sie hatte von Coca-Cola Flaschen mit unseren Namen bestellt,
sowie eine Flasche chinesischen Pflaumenwein besorgt und alles sehr hübsch verpackt und verziert. Ich rechnete damit überhaupt nicht
und ich fand das so viel schöner, als das "Hauptgeschenk", konnte gar nicht aufhören mich zu freuen
Unser erstes gemeinsames Silvester war auch klasse. Abends etwas Spazieren gehen und "vorknallen", in den Pausen gabs dann Couch und Sekt,
und pünktlich um 0 Uhr wurden dann die harten Geschütze ausgepackt

Allerdings nicht so hart, wie von einiges anderen, wo man
dachte, da gehen Bomben hoch. Gingen wohl auch welche, die Dönerbude wurde zumindest als Hauptziel auserkoren
Knüppelbrigade stand natürlich auch bald parat daraufhin und ein massiver Feuerwehreinsatz für eine kleine Bude fand auch noch statt zum krönenden Abschluss.
Die Bude wurde dann im Laufe der Nacht weggekarrt, kam aber leider wieder, hatte gehofft die wurde hochgejagt. Nicht aus Schadenfreude,
aber dieser Assimagnet ist einer der größten Genickbrecher für die Umgebung hier.
Das Feuerwerk war jedenfalls absolute klasse wieder, Sicht runter auf 50 Meter und der Himmel glühte, ich denke, das war auch für sie etwas besonderes
Waren später dann auch noch schön essen im chinesischen Restaurant und insgesamt war die Zeit einfach schön mit ihr.
Schade, dass es schon wieder vorbei ist. Die Zeit kam mir zum Glück nicht zu kurz vor. Dennoch habe ich gerade wieder dieses ekelhafte Gefühl
des allein seins. Es zermürbt etwas und das ab jetzt erstmal wieder nur am Wochenende sehen angesagt ist trübt auch meine Stimmung.
Zudem gabs leider noch eine weniger schöne Nachricht für unser gemeinsames zusammenleben in Zukunft, das betrübt mich auch etwas.
Und auch mir persönlich geht es gerade mal wieder nach langer Zeit nicht so gut.
So, jetzt hab ich viel runtergerasselt
