Valve: SteamOS als Zukunft der Gaming-Betriebssysteme

Jo Waydroid hab ich auch schon drauf., Aber es scheitert noch an der Registrierung. Da hat google aktuell irgendwie Probleme und man kann den Store dann nicht nutzen.

Edit: geht wohl wieder inzwischen. Nice.
Dann kann ich das mal testen.
 
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Ich hasse Windows. Windows ist ja so einfach, da funktioniert einfach alles.

Ok, ist nicht Windows direkt, aber eben das Ökosystem. Gerade eben gemacht:

Linux Mint:
Anwendungsverwaltung öffnen, QtCreator suchen, auf Installieren klicken, Root-Passwort eingeben, warten, QtCreator öffnen, losprogrammieren. Alles da, auch aktuelle Qt-Version und ein funktionierender Compiler.

Windows:
Online nach "QtCreator install" suchen. Offline-Installer runterladen. Offline-Installer starten. Der Offline-Installer will einen Qt-Account-Login. Hab ich zum Glück sowieso. Also installieren. Dazwischen UAC bestätigen. Installer ist fertig. QtCreator starten.... joa, toll, jetzt hab ich einen QtCreator, aber weder einen Compiler noch eine Qt-Version.
Suchen nach "Qt installer". Download gibts nur mit Login. Also einloggen, mit dem Account den ich ja zum Glück eh schon habe. Webseite will das ich mein Passwort aktualisiere, also Passwort aktualisieren. Etliche Häckchen setzen ala "Ja, ich bin mit Benutzungsbedingungen einverstanden, blabla". Runterladen des (50MB!!) Offline installers. Offline installer starten, wieder Häckchen für Benutzerbedingungen setzen. Weiter. Verzeichnis wo hininstalliert werden soll ist nicht leer. Ahh, was du nicht sagst... das liegt daran, das dorthin gerade ein ohne Compiler und Qt-Lib nutzloser QtCreator installiert wurde. Trotzdem installieren. Nochmal UAC. Warten, weil der eigentliche Download läuft ja erst jetzt.
Wow, gefühlt 2 Stunden später: Ich habe einen benutzbaren QtCreator.

Wie ich jetzt auch noch Git auf Windows umständlich installieren musste, erspare ich mir zu beschreiben.

Und das mich zwischendrin 500mal genervt hat, das der Explorer keinen direkten Shortcut direkt aufs Homeverzeichnis hat, erwähne ich mal lieber nicht. Aber "Cloud" ist drin. :ROFLMAO:

Edit: Zu früh gefreut. Musste unter Windows auch erst noch separat CMake installieren. 🙄
Nochmal zu früh gefreut: Nach der Installation von Qt muss man erst Neustarten, bevor alles erkannt wird. Vorführeffekt: Natürlich gabs auch gleich noch ein Windowsupdate beim Neustart gratis dazu.

Und noch einer: Die Kiste steht im Standby neben mir und ich wunder mich, warum auf einmal der Lüfter angeht. Jawoll, nochmal Windowsupdates. Natürlich inkl. ungefragtem Reboot. Ich liebe es!!!111elf
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hasse Windows. Windows ist ja so einfach, da funktioniert einfach alles.

Ok, ist nicht Windows direkt, aber eben das Ökosystem. Gerade eben gemacht:

Linux Mint:
Anwendungsverwaltung öffnen, QtCreator suchen, auf Installieren klicken, Root-Passwort eingeben, warten, QtCreator öffnen, losprogrammieren. Alles da, auch aktuelle Qt-Version und ein funktionierender Compiler.

Windows:
Online nach "QtCreator install" suchen. Offline-Installer runterladen. Offline-Installer starten. Der Offline-Installer will einen Qt-Account-Login. Hab ich zum Glück sowieso. Also installieren. Dazwischen UAC bestätigen. Installer ist fertig. QtCreator starten.... joa, toll, jetzt hab ich einen QtCreator, aber weder einen Compiler noch eine Qt-Version.
Suchen nach "Qt installer". Download gibts nur mit Login. Also einloggen, mit dem Account den ich ja zum Glück eh schon habe. Webseite will das ich mein Passwort aktualisiere, also Passwort aktualisieren. Etliche Häckchen setzen ala "Ja, ich bin mit Benutzungsbedingungen einverstanden, blabla". Runterladen des (50MB!!) Offline installers. Offline installer starten, wieder Häckchen für Benutzerbedingungen setzen. Weiter. Verzeichnis wo hininstalliert werden soll ist nicht leer. Ahh, was du nicht sagst... das liegt daran, das dorthin gerade ein ohne Compiler und Qt-Lib nutzloser QtCreator installiert wurde. Trotzdem installieren. Nochmal UAC. Warten, weil der eigentliche Download läuft ja erst jetzt.
Wow, gefühlt 2 Stunden später: Ich habe einen benutzbaren QtCreator.

Wie ich jetzt auch noch Git auf Windows umständlich installieren musste, erspare ich mir zu beschreiben.

Und das mich zwischendrin 500mal genervt hat, das der Explorer keinen direkten Shortcut direkt aufs Homeverzeichnis hat, erwähne ich mal lieber nicht. Aber "Cloud" ist drin. :ROFLMAO:

Edit: Zu früh gefreut. Musste unter Windows auch erst noch separat CMake installieren. 🙄
Nochmal zu früh gefreut: Nach der Installation von Qt muss man erst Neustarten, bevor alles erkannt wird. Vorführeffekt: Natürlich gabs auch gleich noch ein Windowsupdate beim Neustart gratis dazu.

Und noch einer: Die Kiste steht im Standby neben mir und ich wunder mich, warum auf einmal der Lüfter angeht. Jawoll, nochmal Windowsupdates. Natürlich inkl. ungefragtem Reboot. Ich liebe es!!!111elf

Ist das ganze QT Zeug nicht mittlerweile sogar in winget, den Paketmanager von MS gepflegt. Also winget install Paketname und die ganzen Abhängigkeiten werden genauso installiert. Das hat nichts mit Linux ist einfacher als Windows zu tun. Für Linux wurde es halt durch den Hersteller gepflegt. Wenn er es auch für Windows pflegt ist alles genauso einfach
 
Ich bin heute doch mal wieder in den Linux-Kaninchenbau gekrabbelt. Wegen NVIDIA-Graka aber nicht mit SteamOS, sondern mit Garuda-Linux in der „Dr460nized Gaming“ Edition. Man, ist die bunt… :d

Ich spiele allerdings nicht mehr competitive online FPS, sondern eher Gemütlicheres. Da ists dann auch kein Weltuntergang, wenn unter Linux vielleicht ein paar FPS fehlen oder mal ein Spiel mit Kernel-Anticheat nicht funktioniert. Da ich die Windows-Installation noch parallel hab, könnte ich zur Not auch schnell „zurück“.

Ersteindruck:

Ich muss sagen, ich bin beeindruckt.

Zum einen, dass meine 3 aktuellen Zeitfresser Anno 117, Dune Awakening und Mechwarrior 5 Clans sofort ohne irgendwelches manuelles Handanlegen einfach liefen. Einfach unter Steam auf „Install“ geclickt, Download/install abwarten, starten, fertig. Unfassbar.

Zum anderen von Linux selbst. Bzw. vor allem dem Desktop Environment. Dagegen wirkt Windows geradezu altbacken. Da sind out-of-the-Box z.B. Effekte dabei, die ich einfach cool finde (das Wabern der Fenster beim Verschieben zum Beispiel :d).

Ich hab den Eindruck, es gibt nichts, was man nicht den eigenen Wünschen anpassen kann. Die Knöpfe für Min/Max/Close eines Fensters habe ich als Windows-Gewohnheitstier einfach lieber rechts statt links. Kein Problem.

Ja, natürlich finde ich diverse Einstellungen noch nicht. Aber das würde mir als Neuling unter Windows genau so gehen (Hallo Netzwerk Einstellungen!)…

Und die Einstellungen klappen inzwischen eben sogar auch über die GUI! Ich bin in Linux bisher nahezu ausschließlich in der Kommandozeile unterwegs gewesen. Für Server-Gedöns braucht man nicht mehr. :d Und für alles andere musste man früher da auch regelmäßig hin. ;)

Bei meinem aktuellen Ausflug musste ich noch nie ins Terminal - bin da eher freiwillig hin, weil ich mit bestimmten Commands schneller am Ziel bin als das in der GUI zu finden… :d

Schon krass, was sich bei Linux(-Gaming) in den letzten 10 Jahren getan hat.

Jetzt wird mal weiter rumgespielt! Ich hoffe jedenfalls, dass Valve mit dem SteamOS Erfolg hat und NVIDIA es nicht auf sich sitzen lassen will, dass sie im Gegensatz zur AMD-Konkurrenz Linux-Gaming nur so stiefmütterlich behandeln. Hatte SteamOS kürzlich mal auf meinem Lenovo Legion (integrierte AMD-Grafik, zusätzlich 3080) ausprobiert. Unter‘m Strich war es mir aber zu krampfig, die 3080 ans Laufen zu bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Garuda Linux sieht ja sehr interessant aus. Werde ich mir die Tage mal parallel zum CachyOS installieren.
 
Joa, die Magie von KDE... KDE ist all das, was WINDOWS (also FENSTERMANAGER) sein sollte. Und mehr.
 
Update: Musste nun doch ins Terminal für ein „killall steam“ - der Wykong Benchmark will irgendwie nicht.
 
Gibt wunderbare graphische tools um prozesse zu killen :d
 
…man muss sie nur kennen… :d
 
…man muss sie nur kennen… :d
z.B. der Gnome System Monitor.

Aber in diesem Fall ist doch schneller ein Terminal geöffnet und "killall steam" eingetippt, als irgendein GUI-Tool zu öffnen, die Liste zu suchen, den Prozess in der Liste zu suchen und ihn dann übers Kontextmenü zu killen. ;)
 
z.B. der Gnome System Monitor.

Aber in diesem Fall ist doch schneller ein Terminal geöffnet und "killall steam" eingetippt, als irgendein GUI-Tool zu öffnen, die Liste zu suchen, den Prozess in der Liste zu suchen und ihn dann übers Kontextmenü zu killen. ;)
Natürlich, gerade wenn man sich damit auskennt. Aber darum ging es dabei gar nicht, sondern ob man es ohne Konsole kann.
Ich mag den Monitor "Ressources".

Das die Konsole in gefühlt 99% aller Fälle einer Gui in allem überlegen ist sollte jedem klar sein...
 
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