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Du meinst SLC, nicht SCL. Wobei man sagen muss, dass es praktisch nur noch Consumer SSDs mit TLC oder QLC kaufen kann und auch bei den Enterprise SSDs dürfte solche mit SLC und MLC entweder uralte Modelle oder für sehr exotische Einsatzbereiche sein. Die Entwicklung beim NAND geht und ging schon immer in die Richtung die Kosten pro Kapazität zu senken, erst mit kleineren Strukturen, dann mit mehr Bits pro Zelle, angefangen hat es bei SLC mit einem Bit pro Zelle, MLC steht für Multi, meint in der Praxis aber meist 2 Bits pro Zelle, TLC hat 3 Bits pro Zelle und bei QLC werden pro Zelle 4 Bits gespeichert, indem eben 16 verschiedene Ladungszustände beim Schreiben erzeugt und dann beim Lesen wieder unterschieden werden müssen.Es gibt SCL, MLC, TLC und QLC SSDs. Mit jeder dieser "Weiterentwicklungen" nimmt die Anzahl der Zyklen die man die Chips beschreiben kann weiter ab und das dekodieren der Ladezustände der Chips beim Auslesen der Daten macht dem Controller mehr Arbeit.
Ja, QLC war mal nur als Zwischenschritt zu PLC angekündigt, aber um PLC ist es sehr ruhig geworden. Man liest zuweilen was von Forschungsansätzen mit halben Zellen wo dann in jeder Hälfte wenig als 5 Bit gespeichert werden, zusammen aber eben diese 5 Bit oder mehr. Da frage ich mich, wie man praktisch eine Zelle halbieren möchte, man kann zwar die Charge Trap oder das Floating Gate halbieren, aber wie will man die getrennt auslesen, wenn man dies mit einem gemeinsamen Gate ausliest? Der große Vorteil von NAND ist die extreme Einfachheit des Designs, was eben extrem hohe Datendichten erlaubt und diese halben Zellen scheinen mir am Ende eher zwei getrennte Zellen zu werden und wo ist da dann der Vorteil? PLC scheint so bald nicht zu kommen, zumal man die Zellen dann nicht so klein machen kann, denn eine weitere Optimierung ist eben die Größen und Abstände der Zellen zu senken und bei den 15 und 16nm planaren NANDs war man da schon an der Grenze, die haben nur noch so 20 Elektronen pro Zelle aufgenommen, weshalb man damals damit schon kein QLC mehr realisieren konnte.QLC ist das schlechteste bisher und das gibt es schon einige Jahre. Die nächste Stufe ist meines Wissens nach noch nicht angekündigt. Das dürfte dafür sprechen, dass QLC schon das unterste Ende dessen ist was man den Kunden zumuten können wird.
Ja, wenn du aber zb. eh Amazon Kunde bist, warum nutzt du dann nicht auch den "Amazon"-Trick?Da die Seite auf Englisch ist und ich dort im Shop auch bestellt habe, müsste das schon international sein.


Danke für die Antwort!Wie lange die Preise noch so bleiben (und ggf. Steigen) wird dir niemand sagen können. Ich gehe nicht davon aus, dass in den nächsten Monaten ein Preissturz erfolgen wird.
Zwecks welche SSD ist die erste Frage: m.2 oder SATA? M.2, sofern vorhanden macht mehr Sinn. Ansonsten würde ich auf 2TB gehen.
M.2 bezeichnet nur den Slot, erst mit SATA, PCIe und NVMe wird es spezifischernatürlich M.2.
Das ist schonmal ein Wort.Also ich nutze SSDs mit und ohne DRAM und merke 0 Unterschied. Würde auch behaupten 99% der normalen Anwender werden keinen Unterschied merken.
Wenns neu sein soll, würde ich nach einer Kioxia Exceria, WD SN7100 oder dergleichen suchen. Alternativ Filwot/vergleichbare chinesische. Da kann aber sicher @Erklärbär genaueres sagen.
Danke!Möchte die Lexar NM790 zu den kaufbaren SSDs hinzufügen.
Natürlich keine SATA SSD, denn ich habe ja eine passable.M.2 bezeichnet nur den Slot, erst mit SATA, PCIe und NVMe wird es spezifischer
Das Problem mit der Garantie wird das Gleiche sein wie beim DRAM: Man wird irgendwann keinen Ersatz bekommen, weil es keine SSDs mehr gibt und dann bekommt man bestenfalls den Kaufpreis ersetzt, was je nach Preisentwicklung, halt nur ein kleiner Trost ist. Wer vor einem Jahr eine SSD gekauft und nun einen Garantiefall hat, der wird bei den aktuellen Preisen dafür keinen gleichwertigen Ersatz bekommen. Dazu sehe ich bei SSDs noch die Gefahr, dass sie keine FW Updates mehr bekommen.Aber ich denke, dass es im Gegensatz zum RAM-Geschäft mit der Garantie keine so großen Probleme geben wird.
..ist ziemlich einfach erklärt.Ich kann es nur sehr schwer einschätzen, in welchen Szenarien man den dram überhaupt spürt.
Ja, da du momentan eher nur schlecht oder gar keine YMTC NAND mit MAP1602 Controller finden dürftest die noch CE:2 Topologie FW./Layout nutzen. Daher sind das alles nur noch B-Derivate / CE:1 Topologie.Möchte die Lexar NM790 zu den kaufbaren SSDs hinzufügen.

..oder du sockelst, wenn das Board diese Option bietet, via Gen5 PCIe_M2 Card. Da hast du dann auch perfekte Kühlung und schnelleren Ein-/Ausbau.Die T710 gibt es bei amazon nur mit verbautem Kühlkörper. Wenn der Kühlkörper wegen seiner Abmessungen nicht mit irgendwelchen Komponenten auf dem mainboard kollidiert, dann ist das kein Problem. Das nur zur Information.

Ja, weil der DRAM Cache eben kein Cache für Userdaten ist, sondern der Cache für die Verwaltungsdaten des Controllers, vor allem die Mappingtabelle. Das ist bei SSDs anderes als bei HDDs, die einen Teil des DRAMs als Cache für Userdaten verwenden. SSD Controller haben aber alle auch ein internes SRAM und da cachen sie die Userdaten und bei denen ohne DRAM Cache, eben auch einen kleinen Teil der Mappingtabelle, meist gerade genug für einen Adressraum von 1GB.dram_cached spielt seine Vorteile primär über eine größere Mapping_Adressierung aus, wenn zb. random_4k sehr viele, sehr kleine I/O Befehle gleichzeitig ausgeführt werden müssen.
Das liegt aber nicht daran, ob sie einen DRAM Cache hat oder eben keinen und daher HMB nutzt, sondern es hängt vor allem vom verbauten NAND und dem Controller ab. Wobei bei gleichen NANDs die Modelle mit DRAM Cache eher einen Vorteil haben, da die Controller mit DRAM Cache oft 8 NAND Channels haben, während bei denen ohne DRAM Cache oft auch bei den NAND Channels gespart wird und sie nur 4 besitzen. Der Verzicht auf den DRAM Cache ist eine Sparmaßnahme und bringt technisch nur bzgl. der Leistungsaufnahme einen Vorteil, weil eben das DRAM fehlt und die Controller oft auch weniger Kerne haben.Da haben nicht selten (hängt aber u.a. auch von der FW. ab) sogar HMB Mode SSDs die Nase vorn.
Huh? Märchen-mode bitte Aus... Oder meintest Du "fast 30%"? Sogar in Deinem KI-Chat-Screenshot sagt Dir die KI, dass die 4TB SSD ca. 1200GB als pSLC nutzt... Oder?Z.b. die von mir geprüfte FN955 reserviert fast 50% des NAND via pSLC was enorm viel ist und daran liegt, dass es sich hier um Storage aus den Enterprise Segment handelt.
..um was genau damit zu sehen?... wäre ein Durchlauf von dem SSD-Tester Tool interessant, und zwar mit der "Voll schreiben"..

Hä...warum soll ich ich nochmal lesen, was ich schon längst weiß, nur "für Dumme durchgekaut"?...Huh? ..da fragen wir doch noch einmal die KI
Ich mache das manchmal um komplette pSLC-Strategie grafisch darzustellen (ohne mich auf KI-Fantasien zu verlassen). Denn oft gibt es z.B. eine weitere "Einbruch-Stufe" oder sogar umgekehrt (wie oft bei Samsung-SSDs) - pSLC wird im Hintergrund on-the-fly konsolidiert und es gibt eine weitere Stelle mit pSLC-Boost... Habe schon viele überraschende pSLC-Strategien gesehen/beobachtet und meine Schätzungen waren immer wieder mal nicht zutreffend/daneben...um was genau damit zu sehen?
Was soll denn diese CE:2 Topologie sein? Normalerweise steht CE für Chip Enable und hängt mit dem Interleave zusammen, denn an einem NAND Channel können ja mehrere NAND Dies hängen, nur eben nicht zeitgleich angesteuert werden. Aber man kann die Latenz des NAND nutzen, damit es fast so ist. Denn nach der Adressierung des NAND Dies dauert es eine Weile bis dies die Daten liefert oder beim Schreiben die nächsten Daten aufnehmen kann. Dazwischen spricht man eben die nächsten Dies an. Dies funktioniert ähnlich die bei NAND mit mehr als einem DIMM pro Channel, auch da hängen alle DIMMs an den gleichen Leitungen, nur ein Signal unterscheidet sich, eben dies Chip Enable Signal, welches bei RAM dem RAM Riegel und bei SSDs eben dem NAND Die anzeigt, dass es gemeint ist und nicht all die anderen am gleichen Channel, die ja auch die gleichen Signale erhalten. Dies hat aber eben rein gar nicht mit Pseudo-SLC Schreibcache zu tun.Die von dir genannte 30% trifft eher bei der CE:1 Topologie zu (sind eher weniger als 30%) wie sie allgemein üblich sind, auch bei der SN850X (ca. 22%). Bei der FN955 greift aber CE:2 Topologie, ergo musst du den pSLC Cache und dessen "Reservierung" TLC NAND quasi verdoppeln
Keine Ahnung was das für eine Software ist und was die genau anzeigt, aber ich bin sicher, dass es nicht so etwas wie eine CE:1 Topologie gibt, denn dies würde bedeuten, dass nur ein NAND Die an einem Channel hängt und da der Controller nur 4 NAND Channels hat und derzeit das Limit für TLC NAND immer noch einem Terabit pro Die liegt, wären mit 4 Dies nur maximal 512 GB Kapazität machbar. Da es aber wohl eine 4TB SSD ist, müssen also pro Channel 8 Dies angeschlossen sein. Die Software dürfte also vermutlich mal die Informationen des Dies anzeigen, welches am ersten Chip Enable Signal hängt und mal die von dem welches am zweiten Chip Enable Signal hängt, warum auch immer.Die nutzen ALLE CE:1 Topologie und brechen viel früher weit niedriger ein.
CS steht normalerweise für Chip Select und steht eben für das Feature welches hinter den Chip Enable Signalen steckt und auch wenn die FW dies vielleicht unterschiedlich handhabt, so ist es bei beiden SSDs nötig die unterschiedlichen Dies an jedem Channel ansprechen zu können um die volle NAND Kapazität überhaupt zu nutzen. Das einzige was mich wundert, ist die Angabe "Die/CE 2", normalerweise hat man nur eines, aber vielleicht hat das NAND nur die üblichen 8 Bit Datenbreite, der Controller aber 16 Bit (es gibt auch NAND Chips mit 16 Bit Datenbreite) und dies erklärt wieso zwei Dies auf einmal angesprochen werden. Aber dies ist bei beiden gleich, die unterscheiden sich aber beim LDPC Mode, also der Fehlerkorrektur, was den Unterschied ebenfalls erklären könnte.steht für das starre 4TB Modell ohne "CS" Features (identische FW. zu Lexar NM790).