Mal angenommen du willst übertakten, ich kenne mich besser mit dem Athlon 64 aus, also mal ein Beispiel damit:
CPU-Takt = Referenztakt x Multiplikator
Wenn du z.B. eine 1,8 GHz-CPU hast, aber 2,7 GHz erreichen willst, musst du den Referenztakt auf 300 MHz erhöhen. Der Multi ist fest und lässt sich nicht ändern. Lässt du den RAM jetzt aber immernoch 1:1 zum Referenztakt laufen, würde dieser ebenfalls auf 300 MHz übertaktet (DDR600 / PC4800).
Da normaler Arbeitsspeicher dies kaum schafft setzt man einen Speicherteiler ein. Bei den meisten Maiboards kann man zwischen den Speichertaktungen DDR266 (133 MHz), DDR333 (166 MHz) und DDR400 (200 MHz) wählen. Hinter diesen Optionen verbergen sich feste Teiler
DDR266 = ~0,67
DDR333 = ~0,83
DDR400 = 1
Ram-Takt wäre hier = Referenztakt x Teiler.
Bei 300 MHz x 0,67 ergeben sich 201 MHz, mit Rundungstoleranz ist man wieder bei seinen 200 MHz was ja DDR400 entspricht.
Je nach CPU-Plattform sind die Möglichkeiten zum setzen von Teilern und deren Berechnung sowie den Bezügen unterschiedlich.
Wenn man keine Teiler einsetzen will und das Maximum an Leistung aus seinem System herausholen will, kann man seinen Speicher auf gut Glück übertakten oder sich sogenannten OC-Speicher kaufen. Diese Speicher sind je nach Typ auf Taktungen bis DDR600 ausgelegt und geprüft + man hat Garantie die beim Übertakten von normalem Speicher ja erlischt.
Ob sich relativ teurer OC-Speicher bei einem PC nun lohnt ist unterschiedlich.