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SiSandra sagt :

moe2

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Diese Angaben macht SiSandra zu meinem Arbeitsspeicher :)

Nun würde ich gerne ein paar Erläuterungen von euch haben.

Der Typ gibt die größe des Speichers an, aber was bedeutet jetzt genau DDR-SDRAM ?
Ich verstehe nicht genau, wofür das einzelne steht .. Funktionieren nur DDR-SDRAMs auf meinem Board ?
Technologie = Bahnhof :)
Geschwindigkeit = Ich weiss, dass zB 3200 Gbits / 8 400 ergibt und das dann 400 Gbyte /s bedeutet .. aber mehr auch nicht woher kommt genau die 400 ?

Timings : Sind ja die Zeiten, wielange ein bestimmter Prozess dauert oder so .. aber was ist da wichtig oder zu beachten ?
Gibt es eine kurze erläuterung zu jeder Art von Timing ? :)

Setze Takt = bedeutet das, wenn ich einen anderen Takt benutze die Timings anders werden ? Muss ich andere Timings im Bios einstellen ?
Wäre das schlecht den Takt runter zu setzen ?

Ich ahbe bereits im Computerlexikon geguckt aber nichts wirklich gut erklärtes gefunden :)

Danke ;)
 
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DDR-SDRAM = Double Data Rate - Synchronous Dynamic Random Access Memory @wikipedia
Das ist der Speichertyp, ob auf deinem Board nur DDR-SDRAM laufen weiß ich nicht, das hängt vom Board/CPU ab.

Die Technologie ist die Organisation der Speicherchips auf dem Modul, ist auch nicht so wichtig. Nur bei DualChannel sollte man zwei gleich organisierte Module verwenden.

Geschwindigkeit (@wikipedia): Dein Riegel ist ein PC3200 Modul, die 3200 ist die theoretisch maximale Übertragungsrate in MB/s.
Berechnet wird diese Übertragungsrate so: 200MHz realer Speichertakt * 2 (DDR-Speicher) = 400MHz effektiver Speichertakt
400MHz effektiver Speichertakt * 64bit Speicherbusbandbreite = 25.600MBit/s
25.600MBit/s / 8 (1Byte sind 8Bit) = 3.200MB/s

Die Timings oder auch Latenzen genannt geben verschiedene Wartezyklen in Takteinheiten für bestimmte Vorgänge im Speichermodul an. (@wikipedia)
Man kann diese Timings im Bios reduzieren um mehr Performance zu haben, allerdings ist dieses genau wie das Übertakten abhängig vom jeweiligen Modul und der Rechner wird dadurch eventuell instabil oder bootet garnicht mehr.

Und noch "Setze Takt", das sind einige Latenz-Vorgaben die im SPD (Serial Presence Detection) gespeichert sind. Bei einem bestimmten Takt werden die Speichermodule mit den gespeicherten Timings betrieben, aber nur wenn man im Bios diese Timings auf [Auto] oder [by SPD] für die automatische Erkennung stehen hat. Die "schärferen" Latenzen bei geringerem Takt beziehen sich nur auf die Anzahl der Wartezyklen, da aber ein Wartezyklus bei höherem Takt schneller ist, bleibt die wirkliche Latenzzeit in etwa gleich.

€: Lang genug, trotz 10-Finger schreiben ;)
 
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Double Data RRate Synchronous Dynamic Random AAcces Memory :d

^^ Standard ist DDR-400 (PC 3200) Dieser Speicher arbeitet mit einem REALEN Takt von 200 Mhz. Da aber Aufgrund der DDR Technik doppellt soviele Daten übertragen werden können spricht man von effektiven 400 Mhz. Daher der Begriff DDR-400. Manchmal nennt man das auch PC400 oder aber auch PC3200. Ist alles das selbe, wobei lezteres die theoretisch maximale Datentransferrate angibt. 3200 MB/sec

In der Regel sind Mainboards bzw deren Chipsätze immer nur für eine Speicherart gedingst, allerdings gibt es auch Ausnahmen, wo man z.B.

DDR-SDRAM und SDR-SDRAM verbauen kann. Das funktioniert aber NIE gleichzeitig. Es hängt alsi immer vom Board ab ;)

JA, es gibt kurze ( und auch weniger Kurze ) Erläuterungen zu den Timings. Kann man per google finden ;) Oder einfach mal hier im Forum besser umgucken. Zugegeben, glaube ich aber nicht dass Du davon dann viel verstehen wirst ;) Nicht böse gemeint :)

Setze takt ?! ... Naja es gibt auf den Speicherriegeln einen speziellen Chip ( SPD Chip ) in dem Informationen gespeichert sind, bei welchem Takt welche Timings für die Riegel zu benutzen sind. Wenn man im Mainboardbios nun einstellt, dass der Speicher "per SPD" konfiguriert werden soll, werden diese Infos ausgelesen und benutzt. Meist kann man aber manuell was verbessern, da die Hersteller eher auf Kompatibilität achten.


@Kiri ... wie lange hast gebraucht zum tippen? :P
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die beiden Antworten !
1.
Zu den 25.600 Mbits habe ich erstmal eine Frage !
Also das bedeutet, dass jedes Hertz pro Sekunde 64 Bits überliefert ?

Was ich dann aber nicht verstehe ist, ob die 400 jetzt Mbyte/s oder 400 MHZ angeben Denn :

3200 /8 = 400 Das würde ja bedeuten, dass 400 Mb pro Sekunde überliefert werden koennen ! Und die 400 würde nichts mit MHz zu tun haben.

400*64 = 25.600 / 8 = 3200 Das würde wiederum bedeuten, dass die 400 die Mhz Zahl angeben !

Worauf ich hinaus will ist, ob es jetzt Zufall war, dass 3200 / 8 400 ergeben und diese 400 gleichzeitig auch die Mhz Zahl angeben :)


Jetzt noch zu den Timings :
Also : Wie kann man die Timings denn jetzt beeinflussen ?
Ihr meint, dass durch hertzzahlen die Timings verändert werden, wenn sie automatisch bzw nach den CDU Speicherungen laufen ..

Kann ich nun aber zB die Timings einfach so verändern ?

Oder würde es etwas an performance bringen die Hertz Zahl runterzuschrauben und damit Timings von (wie oben im Bild ) 2.5 2 2 7
zu erhalten ? denn die höhren sich ja schneller an als 3338 ^^

--> Eine frage noch extra : Was bedeutet dieses DIMM ? und gibt es dort auch unterschiede ? Und ist der neue DDR2 Ram auch SDRAm ? , denn beim Lexikon steht dass SDRAm wegen dem Synchronous 25 % schneller wäre als DDR Dram...


Vielen lieben Dnak erstmal :)
 
Pro Sekunde werden theoretisch maximal 25.600.000.000 Bit Daten übertragen. Der Bus ist 64Bit breit, also 64Bit können gleichzeitig übertragen werden und die Daten werden mit effektiven 400.000.000 Hertz übertragen.
Also überträgt jedes Hertz sozusagen 64Bit Daten.

Die 400 geben die effektiven MHz an, pro Sekunden können halt theoretisch maximal 3.200MB Daten übertragen werden. Die Angabe DDR400 bezieht sich auf den Takt, die Angabe PC3200 auf die Übertragungsrate.

Die Timings kannst du im Bios anpassen. Der Takt (Hertzzahl) gibt an wie lang ein Wartezyklus ist, die Timings geben die Anzahl der Wartezyklen an. Generell ist meist aber ein höherer Takt sinnvoller als niedrige Latenzen, da durch den Mehrtakt auch eine höhere Bandbreite nutzbar ist.

DIMM = Dual Inline Memory Module (@wikipedia). Die Module sind auf Vorder- und Rückseite mit getrennten Kontakten für den Slot bestückt.

DDR2-SDRAM ist SDRAM, DRAM (ohne S) ist als Arbeitsspeicher bei PCs nichtmehr üblich.
 
OKay Danke !
Unterschied zwischen DDR2 und DDR ?(habe mal was von maximal 100 Hertz und 1,8 Volt gelesen )
Also war das mit den 3200/8 = 400 nur Zufall,weil der Speicher 400 Mhz hat ..
:) Danke
 
Das mit den durch 8 war nur Zufall ;)

Unterschied zwischen DDR2 und DDR1 ist relativ einfach zu erklären: Bei DDR2 laufen die eigentlichen Speicherchips nur mit halbem Takt.
Bei einem Speicherchip auf einem DDR2-400 Riegel läuft nur der I/O-Buffer (Ein kleines Schnittstellen-Bauteil im Speicherchip) mit 200MHz, die eigentlichen Speicherchips nur mit 100MHz.
Klingt erstmal nicht toll, aber da es ja auch Speicherchips gibt die mit 200MHz laufen, läuft ein DDR2 Speicher damit dann effektive 800MHz.
Außerdem wurde die Spannung noch auf 1,8V reduziert und DDR2 Speicher werden im (F-)BGA Fertigungsverfahren hergestellt, es gab zwar auch vereinzelte DDR(1) Riegel mit (F-)BGA Chips aber der Großteil war mit TSOP Chips.
 
Danke für die Antwort :)
Diese ganzen Fachbegriffe ^^
Warum läuft denn ein Speicher mit 100 Mhz auf 800 ??
Und was meinst du mit :
aber da es ja auch Speicherchips gibt die mit 200MHz laufen
^^
 
Den thread hier hab ich mir schon gemerkt. ;)
Der wird bei der nächsten Bandbreiten Diskussion sofort verlinkt. :shot:
shaguar

 
Der 100MHz Speicher läuft ja nicht mit 800MHz.

DDR2 RAM mit einem Chiptakt von 100MHz, taktet am I/O-Buffer mit 200MHz. Und durch das DDR-Verfahren (Auf- und absteigende Flanke etc., steht ja in meinem ersten Post ganz oben als Link) wird dieser Takt dann noch verdoppelt (400MHz), also spricht man von DDR2-400 Speicher.

Mit den 200MHz meinte ich, dass es ja auch durchaus Speicherchips für DDR2 gibt die 200MHz packen, die Riegel haben dann 400MHz am I/O-Buffer und durch das DDR-Verfahren dann 800MHz effektiv (DDR2-800).

Bei Overclocking Speicher gibt es dann noch bis DDR2-1000 und mehr, aber offiziell spezifiziert ist bis DDR2-800.
 
Hier mal das was Kiri sagen will, ohne Fachbegriffe.
a050.gif

http://de.wikipedia.org/wiki/Double_Data_Rate_Synchronous_Dynamic_Random_Access_Memory

@Kiri Die Chips haben aber je nach Takt des Moduls auch einen angepassten Takt:
Code:
Chip             Modul         Speichertakt     I/O-Takt    Effektiver Takt   Übertragungsrate pro Modul         Übertragungsrate Dual-Channel
DDR-200         PC-1600         100 MHz         100 MHz         200 MHz         1,6 GB/s                                      3,2 GB/s
DDR-266         PC-2100         133 MHz         133 MHz         266 MHz         2,1 GB/s                                      4,2 GB/s
DDR-333         PC-2700         166 MHz         166 MHz         333 MHz         2,7 GB/s                                      5,4 GB/s
DDR-400         PC-3200         200 MHz         200 MHz         400 MHz         3,2 GB/s                                      6,4 GB/s
 
Zuletzt bearbeitet:
Es tut mir leid. :haha:

Aber den Link hatte ich in meinem ersten Post drin. :fresse:

€: Bei DDR1 ist ja noch realer Takt der Speicherchips = I/O-Takt. Und im DDR-Verfahren das ganze mal 2 = effektiver Takt. Bei DDR2 ist der I/O-Takt aber auch doppelt so hoch wie der Speicherchiptakt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh, sorry... Zu lange nicht den thread durchgelesen.
uglyfein3.gif


ich wollt nur zeigen, dass die Chips ja nicht stur 100 bzw 200 MHz machen, sondern sich an der Aussenwelt orientieren.

EDIT: Klar, dein Link, ja, den hab ich übersehen, weil du mehrere Wikipedia-Links drinn hast hab ich nicht alle verfolgt.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich wollt nur zeigen, dass die Chips ja nicht stur 100 bzw 200 MHz machen, sondern sich an der Aussenwelt orientieren.
Ich bin einfach mal von festen Spezifikationen ausgegangen, aber natürlich kann ein Chip auch 150, 201, 270 oder sonstwas takten, was halt eingestellt ist.
 
Okay danke für die Antworten :)

http://www.forumdeluxx.de/forum/showthread.php?p=4562840#post4562840

hier habe ich auch noch ein paar Fragen gestellt :9 wer antworten möchte ist herzlich willkommen ^^
<br>
Hinzugefügter Post:<br>
Ach ja wofür steht denn SDRAM, wenn die SPeicher nicht DDR-SDRAM sondern nur SDRAM heissen ?
Single Data Rate Access Memory ?
Sprich Takt nicht mal 2 ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Synchronous Dynamic Random Access Memory

Der Speicher überträgt die Daten nur auf einer Taktflanke und nicht auf beiden, sprich Taktrate = Datenübertragrungstaktrate. Bei DDR-SDRAM werden die Daten auf beiden Taktflanken (steigend und fallend) übertragen, darum wird hier oft der Takt doppelt so hoch angegeben. Ein Marketingtrick.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber die Leistung ist doch doppelt so hoch oder nicht ..
Wenn nunmal 2 Seiten arbeiten ^^ wozu sonst 2 Reihen an Pins bauen, wenn eine "nur ein Marketingtrick ist "
 
Der Marketing Trick besteht darin, dass den Leuten gesagt wird, dass die Frequenz sich verdoppelt hätte und nicht der Datenduchsatz pro Takt. Das klingt potenter und damals war ja das Megaherz Rennen bei den Prozessoren gerade voll im Gange.

EDIT: Du hast doch schonmal ne Welle gesehen. Da giebt es eine aufsteigende Flanke und eine abfallende Flanke. Darum gehts bei DDR. Das hat mit den Pins nix zu tun.

signalweg.jpg


Das Pic hab ich mir aus JPKs kleiner Speicherkunde ausgeborgt. Ist ein Sticky im Speicherforum.
Hast du das noch nicht gelesen ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Antwort ..
Also wird angegeben, dass DDR Statt 200 eigentlich 400 hat, obwohl nicht 400 Hertz gezählt werden, sondern nur der Datendurchsatz verdoppelt wird ja ?
Sprich es sind immernoch 200 MHz


Die Speicherkunde ist mir zu umfangreich :)
 
Ja genau. sdram konnte nur auf der austeigenden Flanke in einem Zyklus Daten übertragen. ddr-sdram nimmt beide.
 
Tolle Erklärungen hier!

Kann vielleicht einer noch den Unterschied zwischen DDR und DDR2 und DDR3 RAM beschreiben?

Das wäre echt super

Mfg
SMU
 
Wikipedia hat anscheinende ein Update erfahren, seit ich da das letzte mal reingeschaut hab. Die DDR3 Spezis sind neu.
Für DDR3-800 1:1 braucht man dann einen FSB von 533 MHz !?! :hmm:
Das wird wieder so ne Teiler Geschichte.
 
Für DDR3-800 braucht man bei Intel einen FSB von 400, genau wie bei DDR2-800. Für die DDR3-1066 braucht man bei Intel dann 533MHz FSB.

Es ändert sich in der Hinsicht also erstmal wenig, höher getaktete Modelle werden wohl vermutlich noch erscheinen. Vorteile, außer weniger Stromverbrauch, wird man von DDR2-800 zu DDR3-800 dann wohl nicht haben.

Wenn nun aber die Speicherchips wieder mit 200MHz laufen, hätte man DDR3-1600 und das schafft (noch) kein DDR2.
 
Argh ! Schon wieder in der Zeile verrutscht !

Code:
Chip          Modul      Speichertakt  I/O-Takt Effektiver Takt Bandbreite/Modul  Bandbreite Dual-Channel
DDR3-800    PC3-6400      100 MHz      400 MHz    800 MHz         6,4 GB/s         12,8 GB/s
DDR3-1066   PC3-8500      133 MHz      533 MHz    1066 MHz        8,5 GB/s         17,0 GB/s
Und wenn die Chips da sind, die wieder mit 200 MHz laufen, kommen sie uns auch gleich wieder mit einem neuen Slot dafür.
Genau wie bei DDR1 auf DDR2.:p
 
Zuletzt bearbeitet:
Neuer Slot muss vermutlich eh her, wegen anderer Spannung und anderem MemoryController. Also bei Intel neues Board und bei AMD neue CPU, wenn die Riegel in DDR2-Slots passen, ansonsten auch noch Board neu.
 
Du verstehst das falsch.
Ich meinte, erst kommt DDR3 mit 100 MHz Chips und neuem Slot und danach dann DDR3b mit 200 MHz Chips und nochmal nem neuen Slot !
 
Glaube ich nicht, gab es bei SD, DDR und DDR2 ja auch nicht.
 
Bei DDR1 auf DDR2 warens ja auch die 100/200 MHz Chips, warum die gleiche Nummer nicht nochmal abziehen ? Muss nur zeitlich wieder unverdächtig lange auseinander liegen.
 
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